Die
Vorträge anlässlich ArchitekTOUR 2026 der Heinze GmbH
aus der Stadt Celle/ Niedersachsen in Frankfurt
verliefen als tagesfüllende Programmveranstaltung rund
um die Berufsgruppen: Architektur, Innen- und
Landschaftsarchitektur sowie Ingenieurwesen, wozu
verschiedene Teilbereiche von Energy-Architect bis
BIM-Manager mit dazu zählen. Die Sprecher-Stimmen wurden
über eine LiveVoice-App direkt auf das Smartphone
übertragen, so dass das gesprochene Wort vom eigenen
Smartphone aus mit gehört werden kann, mit oder ohne
Kopfhörer überall verständlich bleibend, was akustisch
betrachtet sonst nicht ohne weiteres zu garantieren
gewesen wäre. Das einführende Grußwort sprach Architekt
Klaus G. Füner aus Wetzlar, Moderator der Heinze GmbH,
zu Beginn der Vortragsreihe.
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Klaus G. Füner moderiert |
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Klaus G. Füner moderiert oft Heinze Veranstaltungen. Er
ist mir in guter Erinnerung geblieben, als er während
der Coronazeit Programm füllende Webinare online über
die Bühne zog mit vielen Highlights, indem auch
international renommierte Architekten und deren Büros zu
Wort kamen oder von der Heinze GmbH an ihrem jeweiligen
Standort in deren Studios aufgesucht wurden, um
Interviews durchzuführen. Zur Veranstaltung am 9. Juni
war ursprünglich der Präsident der Architektenkammer
Hessen, Gerhard Greiner eingeladen, den jedoch dringende
Termine anlässlich eines Sitzungstreffens der
Architektenkammer in Wiesbaden davon abhielten, an der
ArchitekTour in Frankfurt persönlich teilzunehmen. Er
ließ Grüße ausrichten. An dessen Stelle sprang Klaus
Füner ein, der diese Aufgabe wie immer für Heinze
souverän zu lösen wusste. Zugleich verband er dies mit
einem Appell am jährlich wiederkehrenden Heinze
Architektur Award teilzunehmen. Das breitgefächerte
Publikum im Saal entsprach der Klientel, um dazu
aufzurufen.
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GuidedTours am Stand von
Fagerhult - Light for better living aus
Schweden |
Nach einem
Rundgang durch den Saal, der sich wie eine Messehalle
mitten im Kap Europa präsentierte, in der
branchenorientierte Unternehmen ihre Stände hielten, um
den Austausch mit zahlreichen Fachbesucher:innen zu
suchen. Zum Ablauf gehörte die Teilnahme an einer der
zahlreichen GuidedTours durch den Saal, die von einem
Stand zum anderen pendelten, verknüpft mit einem Statement, was jeweils von Ausstellerseite offeriert
wurde. Im Anschluss begann die Reihe mit Kurzvorträgen,
die sich mit Pausen bis zum späten Nachmittag fortsetzen
sollte und womit ein Publikumsranking verknüpft war,
indem Besucher:innen mit einer Punktewertung
teilnehmende Architekturbüros einerseits und
branchenorientierte Aussteller andererseits honorieren
sollten. Die Sieger wurden am Schluss der Veranstaltung
bekanntgegeben.
Eine der Referentinnen war Architektin Ilka Berger. Sie
berichtete über einen „Büroneubau zwischen Speichern.
Sieben Geschosse Holz und Haltung." von HHS Planer +
Architekten AG, deren Geschäftsführerin sie ist. Dazu
heißt es: Bei Neubauten werden von Grund auf
zukunftsfähige Gebäude entwickelt, die moderne Standards
in Nachhaltigkeit und Design erfüllen. Ob Wohn- oder
Gewerbeobjekte: BIM ist Bestandteil der präzisen
Planung, was energieeffiziente Technologien integriert.
So entstehen Projekte, die wirtschaftlich, ökologisch
und ästhetisch überzeugen.
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Ilka Berger |
Referenzprojekt Büroneubau
zwischen Speichern
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Die EHS beratende Ingenieure für Bauwesen haben ihr
Gebäude im Umfeld des Magazinhofs Kassel, wo die
Speicher- und Heeresbäckereigebäude aus den 1930er
Jahren kürzlich in Bürogebäude umgewandelt wurden und
das Viertel bis heute prägen. Der Neubau, der an einen
Turm erinnert, hat eine schwarze Holzfassade und
regelmäßige Fensteröffnungen. Er stellt als
städtebaulicher Schlussstein eine Ergänzung zur
Gesamtanlage dar. Im Erdgeschoss befindliche Gastronomie
mit einem Biergarten im Süden zwischen den alten Bäumen
ergänzt das Angebot des Viertels. Das Gebäude wurde als
Holzhybridbau konzipiert, mit einem tragenden
Stahlbetonkern und -geschossdecken sowie einer
vorgefertigten Holzrahmentafelfassade. Die Etagen ohne
Stützen bieten eine hohe Flexibilität bei der Gestaltung
des Grundrisses. Die Struktur des Gebäudes erlaubt eine
Vielzahl von Nutzungsmöglichkeiten, ohne dass Eingriffe
in das Tragwerk erforderlich sind: verschiedene
Bürotypologien, Wohnnutzung, Gastronomie und
Einzelhandel. Das Bauprojekt entspricht den Standards
der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB)
sowie dem Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude. R.M.