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Studien zeigen Wege für eine effiziente Integration der erneuerbaren Energien in den Strommarkt
Der Strommarkt 2.0 ist kostengünstiger als
Kapazitätsmärkte. Flexibilisierung von Erzeugung und Verbrauch
verbessert Integration von erneuerbaren Energien.
Die Einführung von Kapazitätsmärkten, also von zusätzlichen
Märkten auf denen die Kraftwerksbetreiber Zahlungen für das
Vorhalten ihrer Kapazitäten erhalten, ist nicht erforderlich und
würde unnötige Kosten verursachen. Insbesondere zentral
organisierte Kapazitätsmärkte würden die Integration der
erneuerbaren Energie erschweren. Um dem Wunsch nach einer
zusätzlichen Absicherung der Stromversorgung Rechnung zu tragen,
sollte eine Kapazitätsreserve als Ergänzung zum optimierten
Strommarkt eingeführt werden.
Die Aufgabe des Strommarktes ist es, die kostengünstigsten und am besten geeigneten Flexibilitätsoptionen in einem technologieoffenen Wettbewerb zu erschließen. Die Analysen der aktuellen Regelungen in ausgewählten Bereichen – insbesondere Systematik der Netzentgelte, Markt- und Produktdesign der Regelleistungsmärkte sowie Ausgestaltung des Bilanzkreis- und Ausgleichsenergiesystems – zeigen, welche Flexibilitätshemmnisse bestehen und welche Anpassungen des Strommarktdesigns kurz- und mittelfristig sinnvoll sind.
Zum Beispiel sollten bei der Ausschreibung der Regelenergie die
Produktlänge und Vorlaufzeiten verkürzt werden und bei den
besonderen Netzentgelten für die Industrie die Hemmnisse für die
Nutzung von Lastmanagement abgebaut werden. Die Analysen
verdeutlichen, dass hier trotz zahlreicher Verbesserungen in den
letzten Jahren noch weiterer Anpassungsbedarf auf dem Weg zum
Strommarkt 2.0 besteht. Dieser wurde durch das Bundesministerium
für Wirtschaft und Energie im Grünbuch und Weißbuch sowie im
Gesetzesentwurf zur Reform des Strommarktes bereits weitgehend
berücksichtigt.
Siehe auch: Investitionen in Erneuerbare Energien stehen weltweit auf Rekordhoch
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