Was
geschieht, wenn ein Sinfonieorchester auf die Klänge des
Weltalls trifft? „Kosmos & Orchester“ verbindet Musik,
Wissenschaft, visuelle Inszenierung und kosmische
Erzählkunst zu einem außergewöhnlichen Live-Erlebnis. Im
Zentrum steht eine musikalische Reise durch die Weiten
des Universums.
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Kosmos & Orchester (c) Micha
Eicher/ Photography Scharfsinn
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Gemeinsam mit dem National Philharmonic Orchestra of
Great Britain entfalten die Komponisten und Musiker eine
Klangwelt, die von meditativen Passagen bis zu großen,
filmisch anmutenden sinfonischen Höhepunkten reicht.
Eine Besonderheit sind dabei Originalplanetentöne der
NASA, die in die eigens für das Projekt komponierte
Musik integriert wurden. So entstehen Klanglandschaften,
die vertraute Vorstellungen von einem klassischen
Konzert erweitern.
Für die inhaltliche und künstlerische Konzeption
zeichnen drei unterschiedliche Persönlichkeiten
verantwortlich: die international bekannte Astrologin
und Bestsellerautorin Silke Schäfer, der britische
Dirigent, Pianist und Komponist Robert Emery sowie der
Schweizer Komponist und Perkussionist Moritz Schneider.
Ihre Perspektiven verbinden sich zu einer Inszenierung,
in der Musik, Bewusstsein, Emotion und kosmische Themen
ineinandergreifen. Dabei bleibt das Publikum nicht
ausschließlich Beobachter. Gemeinsames Tönen, Gesang,
geführte Meditationen und interaktive Elemente werden
Teil des Abends. Begleitet von einer spektakulären
Lichtshow entsteht eine immersive Atmosphäre, die
zwischen innerer Einkehr und orchestraler Wucht
wechselt.
Robert Emery beschreibt die Reaktion auf die
Premierenvorstellung in Basel als außergewöhnlich und
berichtet von einer überwältigenden Energie im Saal. Für
Silke Schäfer steht insbesondere das gemeinsame Erleben
im Mittelpunkt: Musik, Publikum und Kosmos sollen zu
einem „Wir-Erlebnis“ verbunden werden. Moritz Schneider
wiederum prägt die Produktion mit Kompositionen, in
denen orchestrale Kraft, rhythmische Tiefe und
atmosphärische Klangflächen aufeinandertreffen.
Damit richtet sich „Kosmos & Orchester“ an ein
ungewöhnlich breites Publikum: an Liebhaber klassischer
Musik ebenso wie an Astrologie- und
Wissenschaftsinteressierte, an Menschen mit Interesse an
Meditation und Bewusstsein – und an alle, die ein
Konzert einmal in einer anderen Form erleben möchten. Es
versteht sich als multisensorische Reise zwischen
sinfonischer Musik, kosmischen Klängen, Licht, Erzählung
und gemeinschaftlichem Erleben. Wer das Zusammenspiel
von Orchesterklang und der Faszination des Universums
live erleben möchte, hat am 15. Oktober 2026 in der
Jahrhunderthalle Frankfurt Gelegenheit dazu. Es kann ein
Ausflug ins Weltall mit allen Sinnen werden, wenn man
sich darauf einlässt. Die Begeisterung des
Premieren-Publikums in Basel war jedenfalls groß und
auch in Frankfurt wird es sicher ein tolles Erlebnis.
Text: Barbara Altherr