Das Wort von der "Macht der Bilder" wird gewöhnlich im Ton
ehrfürchtiger Bewunderung vorgetragen, als handle es
sich um einen zivilisatorischen Höhepunkt, demokratisch,
unmittelbar, modern. Dabei ist es ebenso die höfliche
Umschreibung einer kollektiven Kapitulation: Das
diskrete Eingeständnis einer Gesellschaft, die sich
lieber zeigen lässt, was sie denken soll, als die Mühe
des eigenen Urteilens auf sich zu nehmen.
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Bilder kontra Leben -
KI-Collage |
Bevor man nachgedacht hat, bevor man
gefragt hat, bevor man auch nur den Kontext kannte, hat
das Bild bereits entschieden, gefühlt, geurteilt. Wer
dann noch mit Einwänden kommt, wirkt wie jemand, der zu
spät zur Party erscheint und erklärt, warum man
eigentlich gar nicht hätte feiern sollen. Das ist keine
Schwäche des Bildes, das ist seine Natur. Und solange
diese Natur nicht zur Leitwährung öffentlicher Vernunft
wird, ist dagegen ja nichts einzuwenden. Nur: Sie ist es
längst geworden, mit einer Selbstverständlichkeit, die
jeden Protest im Ansatz schier lächerlich macht.
Beschleunigung - wohin?
Man könnte
einwenden, diese Klage sei so alt wie das Klagen selbst:
Gegen Pamphlete, Telegrafen, Fernsehen – immer dieselbe
Jeremiade, immer dieselbe Generation, die den Untergang
des Abendlandes in der jeweils neuesten Erfindung
erkennt. Aber dieser Einwand ist inzwischen selbst zur
Floskel geronnen, zum intellektuellen Beruhigungsmittel
einer Gesellschaft, die sich lieber auf die Geschichte
beruft, als die Gegenwart zu beschreiben. "Es war immer
schon so, also wird es schon nicht so schlimm sein" –
als hätte Quantität irgendwann aufgehört, in Qualität
umzuschlagen, als wäre Beschleunigung nur ein anderes
Wort für dasselbe, nur schneller. Es ist nicht dasselbe.
Sichtbarkeit als Eigenwert
Neu ist ja
nicht das Bild an sich; seit 50'000 Jahren malt der
Mensch Botschaften an Wände, von den Höhlen Sulawesis
bis zur Berliner U-Bahn. Der Unterschied ist die
Geschwindigkeit, mit der heute niemand mehr stehen
bleibt. Und neu ist v.a. die Organisation der Bilder:
Algorithmisch getaktet, affektiv optimiert, auf Wirkung
hin gezüchtet wie ein Kampfhund, der nicht beissen soll,
sondern bellen. Neu ist schliesslich aber auch die
beschämende Selbstverständlichkeit, mit der Sichtbarkeit
bereits als Wert gilt und Wahrnehmung beinahe schon als
Erkenntnis durchgeht, als wäre das Gesehene das Gedachte
und das Gefühlte das Verstandene. Nie war der Blick
beschäftigter. Und nie der Verstand entbehrlicher.
Oktober 2025: Die SVP Schweiz bringt auf ihrem
Instagram-Account eine KI-generierte Fratze eines
EU-Bürokraten, dessen fletschenden Zähne, dessen
Hakennase und dessen "Bürokraten-Gier" das politische
Gegenüber zur bösartigen Kreatur herabwürdigen. Solch
gezielte, rassistische Stereotypen bedienende
Dehumanisierung kapituliert als Argument vollends vor
dem Affekt: Das Bild kritisiert nicht mehr, sondern
hebelt den Verstand durch den primitiven Reflex des
Abscheus aus. Auf der Richterskala der bildnerischen
Verleumdung und der Verachtung des demokratischen
Diskurses ist damit eine neue Stufe erklettert.
Synthetisch erzeugte Evidenz
Bilder
erklären fast nie von sich aus. Sie zeigen Ausschnitte
und verkaufen sie als Ganzes, sie verdichten, wo
entfaltet werden müsste, sie erzeugen Evidenz, wo
hartnäckig und unbequem Zweifel geboten wäre. Hinzu
kommt ihre neuropsychologische Effizienz: Das visuelle
System reagiert schneller als die reflektierende
Sprache, Affekte werden aktiviert, bevor Einordnung
überhaupt begonnen hat. Was Aufmerksamkeit bindet,
erzeugt bereits eine implizite Handlungsaufforderung –
klicken, teilen, empören, zustimmen. Der Finger ist
schon unterwegs, während der Verstand noch nach dem
ersten Satz sucht. Das macht sie zur idealen Währung
einer Öffentlichkeit, die starke Eindrücke mit Wahrheit
verwechselt und Ergriffenheit für Erkenntnis hält.
Moral im
Bildzeitalter
Alan Kurdis
Foto hat eine Debatte ausgelöst – und sie sechs Wochen
später beendet. Nicht weil das Problem gelöst war,
sondern weil dazu gerade kein neues Bild mehr kam, weil
ein nächster Reiz schneller war, eindrucksvoller,
filmischer. So funktioniert moralische Erschütterung im
Bildzeitalter: Intensiv, folgenlos, wiederholbar. Und
bei jeder Wiederholung womöglich noch etwas billiger als
beim letzten Mal. Besonders deutlich und besonders
beschämend fällt das in der Politik auf – ausgerechnet
dort, wo Komplexität nicht der Störfall ist, sondern der
Normalfall, und einer, aus dem wohl oder übel
Entscheidungen abgeleitet werden müssen. Am 20. Januar
2025 legte Elon Musk die rechte Hand auf die Brust,
streckte den Arm nach vorn und nach oben – zweimal, vor
laufenden Kameras, vor Millionen, die sofort, mit der
Sicherheit des Augenblicks zu wissen glaubten, was sie
gesehen hatten. Was folgte, war kein politischer
Diskurs, sondern ein wochenlanger globaler Bildkampf um
drei Sekunden Filmmaterial. Die eigentliche Frage –
welche Rolle der reichste Mensch der Welt in einer
gewählten Regierung spielt, mit welchem Mandat, unter
welcher demokratischen Kontrolle – interessierte
niemanden; sie liess sich nicht in ein Standbild
pressen, das man empört weiterleiten konnte.
Neo-Nazi-Gruppen feierten die Geste, europäische
Parteien forderten Einreiseverbote, Historiker sprachen
von einer Legitimierung des Faschismus – und das
Einzige, worüber alle einig waren: Man konnte nicht
aufhören, es anzuschauen. Das Bild hatte die Debatte
gefressen, bevor sie begonnen hatte. Und niemand, der
empört weiterteilte, kam auf den Gedanken, dass er
gerade Teil des Problems sein könnte.
Sprache
als Bildmaschine
Deutschland,
14. Oktober 2025: Bundeskanzler Merz erklärt, man
erkenne die deutschen Städte "im Stadtbild" nicht mehr –
ein Satz so vage wie eine dräuende Wolke, sorgfältig
unscharf gehalten, damit jeder hineinprojizieren kann,
was er ohnehin schon fühlt. Er sprach nicht von
konkretem Fehlverhalten, sondern von blosser Präsenz,
und suggerierte, man könne Menschen ansehen, ob sie
hierhergehören oder nicht. Die eigentliche migrationspolitische Debatte –Rückführungsabkommen,
Integrationsstrukturen, verschleppte Strukturfragen,
Fachkräftemangel kontra Abschieberhetorik – verschwand
hinter einem visuellen Reizwort, das nicht mal ein Bild
ist, sondern nur so wirkt. Das ist die eigentliche neue
Meisterschaft: Wenn man nicht mal mehr eine Fotografie
braucht, weil die Sprache selbst zur Bildmaschine
geworden ist. Noch ein Beispiel: Aus dem deutschen
Gebäudeenergie-Gesetz – kompliziert, in vielem
angreifbar, aber ernstzunehmend – wurde binnen Wochen
der "Heizungshammer". Damit war alles ersetzt, was man
hätte lesen müssen: Übergangsfristen, Förderlogik,
Zumutbarkeitsgrenzen. Eine Öffentlichkeit, die sich
seither einbildet, ein Gesetz verstanden zu haben, was
sie nie gelesen hat, und diese Einbildung für politische
Mündigkeit hält. Das ist keine Kommunikation, sondern
Entmündigung mit Einverständnis der Entmündigten – und
die Entmündigten klatschen Beifall.
Wenn das
Bild Wahrheit reklamiert
Im
Personellen folgt dieselbe Logik, weil Menschen sich
leichter bebildern lassen als Strukturen, weil ein
Gesicht einprägsamer ist als ein Paragraph.
Bundesratswahlen, Kanzlerkandidaturen,
Koalitionsverhandlungen, – überall dieselbe Reduktion:
Mimik statt Dossier, Auftritt statt Mehrheit, die Frage,
wer "kanzlerhaft" wirke, als diagnostisches Instrument.
Als wäre ein Gemeinwesen eine Castingshow mit siebzig
Millionen Jurymitgliedern. Das Erschreckende daran ist
weniger, dass es so ist; erschreckend ist, dass kaum
noch jemand es erschreckend findet. Hinzu kommt die
neue, die eigentlich beunruhigende Qualität: Bilder
reklamieren inzwischen nicht mehr bloss Aufmerksamkeit,
sie reklamieren Wahrheit. Das Weisse Haus postete
Schlittenhunde mit dänischen Flaggen an einer
Wegkreuzung zwischen US-Flagge und den Fahnen Russlands
und Chinas – dazu: "Which way, Greenland man?" Ein
geopolitisches Druckmittel im Meme-Format, das die
eigentliche Frage – ob ein NATO-Mitglied ernsthaft ein
anderes annektieren will und was das für die
regelbasierte Weltordnung bedeutet – mit der
Leichtigkeit eines Swipes beiseite räumt.
Bild-Witz bis ins Absurde
Und dann eine
jüngste Eskalationsstufe, die man sich noch vor wenigen
Jahren als Satire-Szenario verbeten hätte: Am 23. April
2026 kursierten Deepfake-Videos in sozialen Medien, die
Donald Trump zeigten, wie er während eines
Oval-Office-Treffens einschläft, mit dem Kopf auf den
Tisch knallt und die Zunge heraushängen lässt.
Fabriziert, nachweislich gefälscht — und trotzdem
millionenfach geteilt, von Kongressabgeordneten
kommentiert, als politisches Argument eingesetzt. (Tage
zuvor hatte Trump selbst ein Bild gepostet, das ihn als
Jesus Christus darstellt; nach einem Sturm der Empörung
behauptete er, er habe gedacht, es zeige ihn als
Arzt...) Zwei Seiten, ein Mechanismus: Wer Bilder nach
Belieben fabriziert, braucht keine Argumente mehr. Und
wer fabrizierte Bilder teilt, um den Gegner zu treffen,
hat aufgehört zu fragen, ob sie stimmen. Beide haben
dasselbe Verhältnis zur Wahrheit: keines.
Selbstdeklarierte Fälschungen
Und während
diese Zeilen entstehen, liefert der US-Kongresswahlkampf
im Bundesstaat New York das nächste Kapitel. Mitte
August 2026 veröffentlichte der republikanische Kandidat
Anthony Constantino im Rennen um den Sitz von Elise
Stefanik ein KI-generiertes Video, dass einen
demokratischen Herausforderer Blake Gendebien angeblich
unterstützend zu Vergewaltigung, Menschenhandel und
Pädophilie äussert – Sätze, die der echte Gendebien nie
gesagt hat, gesprochen von einer Stimme und einem
Gesicht, die ihm zum Verwechseln gleichen. Gendebien
selbst nannte das Video hinterher abscheulich, und
ordnete es als beunruhigendes Symptom einer dystopischen
Entwicklung ein, auf die man zusteuere. Bemerkenswert
dabei: Das Fälschungsvideo trug sogar den Hinweis, es
handle sich um manipuliertes Material – als
Retourkutsche darauf, dass zuvor Gendebien selbst mit
einem KI Werbespot gegen Stefanik gearbeitet hatte. Die
Fälschung erklärte sich also selbst zur Fälschung und
wirkte trotzdem. Nicht weil jemand getäuscht werden
sollte im klassischen Sinn, sondern weil die blosse
Zirkulation der Bilder – ob wahr, gefälscht oder als
Fälschung ausgewiesen –bereits die politische Wirkung
entfaltet, um die es geht: Empörung, Klick,
Weiterleitung. Hier also wird die Fälschung nicht einmal
mehr verschleiert, sondern offen gekennzeichnet, und
wirkt trotzdem! Das ist die jüngste Eskalationsstufe im
Bilder-Krieg: Selbst die Transparenz über die
Manipulation bremst die Wirkmacht des Bildes nicht mehr.
Komplexität: ein Verdummungstrick?
Und das sitzt tiefer als
Medienkritik per se. Wer an permanente visuelle
Eindeutigkeiten gewöhnt ist, empfindet Differenzierung
bald als Feigheit und Komplexität als einen Trick der
Mächtigen, um "das Volk" ruhig zu halten. Ein
Mechanismus, der sich selbst verstärkt, weil jeder, der
noch erklärt, sofort verdächtig ist, etwas zu verbergen.
Das ist ein wirklicher Schaden: Nicht dass Menschen
Bilder konsumieren, sondern dass sie verlernen, dem
Unbehagen standzuhalten, das entsteht, wenn sich etwas
nicht sofort zeigen lässt, wenn eine Antwort ausbleibt,
wenn ein Zusammenhang Zeit braucht. Dieses Unbehagen war
einmal der Anfang des Denkens. Heute ist es ein
Interface-Problem. Die Wahl steht dabei nicht zwischen
elitärer Lesekultur und demokratischer Bildwelt – diese
Entgegensetzung ist selbst schon ein Bild, bequem und
falsch. Die Wahl steht zwischen einer Öffentlichkeit,
die Komplexität aushält, und einer, die es verlernt hat
und sich dabei noch progressiv, noch informiert, noch
engagiert vorkommt. Weil sie ja die richtigen Bilder
liked.
Demokratie als Bild-Inszenierung
Denken vollzieht sich in
Unterscheidungen, Widersprüchen, in Sätzen, die mehr
leisten müssen als einen Reiz, die Zeit brauchen und
Geduld, die man ihnen nicht mehr zubilligt. Eine Kultur,
die jede Frage in ein Bild pressen muss, bevor sie eine
Antwort verdient, verlernt die Geduld des Begreifens.
Wobei: Bilder verdummen ja keineswegs – Bilder haben
Diktatoren entlarvt, Abu Ghraib in die Welt getragen,
Polizeigewalt sichtbar gemacht, die sonst unsichtbar
geblieben wäre. Nein, das Problem ist nicht das Medium,
sondern die Taktung der Bilder, ihre Beschleunigung,
ihre algorithmische Logik, die keinen Raum mehr lässt
für alles, was widersteht, was Zeit braucht, was
unbequem bleibt. Damit wird aus Öffentlichkeit eine
Kette gereizter Reflexe, aus Politik ein Wettbewerb der
wirksamsten Inszenierungen. Wer das noch Demokratie
nennt, hat den Begriff schon preisgegeben.
Schöne
neue Bilder-Welt
Die Frage dahinter ist denn auch
keineswegs, ob wir das alles eigentlich wissen. Wir
wissen es, wir haben es immer gewusst, und es hat uns
nie aufgehalten. Die wirkliche Frage ist, warum wir
trotzdem weiterscrollen – und ob eine Gesellschaft, die
diese Frage nicht mehr stellen kann, ohne sofort davon
weggelenkt zu werden, noch eine politische
Öffentlichkeit ist oder nur deren freundlich
ausgeleuchtete Kulisse, wohlig angestrahlt von immer neu
aufploppenden Short-Videos. Das wirklich Verstörendste
daran ist also nicht, dass es geschieht. Sondern wie
angenehm es sich anfühlt. Und dass man es in dem Moment,
da man es erkennt, wahrscheinlich schon wieder vergessen
hat. Denn die nächsten Bilder warten schon…
Erziehung und Regulierung
Es wäre zu billig, bei der
Fatalität stehenzubleiben, dass wir um das Elend wissen
und trotzdem weiterscrollen. Zwei Hebel sehe ich, die
die oben angesprochene Passivität durchbrechen könnten –
keiner davon die finale Erlösung, aber beide zusammen
vielleicht ein Anfang. Der eine setzt bei den
Jugendlichen an, die noch zu formen sind: Eine
Medienbildung nämlich, die nicht Zugang verwaltet
(Stichwort "Handyverbot"), sondern Urteilskraft
trainiert: Das Aushalten von Widerspruch, das Misstrauen
gegenüber der ersten Regung, das Nachfragen, bevor der
Finger den Teilen-Button findet. Der andere setzt bei
den Erwachsenen an, die längst geformt sind, aber von
der Industrie ökonomisch "nachgebessert" werden: Eine
Regulierung, die nicht Bilder verbietet, sondern die
Architektur adressiert, die sie taktet: Algorithmen, die
Empörung belohnen, Plattformen, die Verweildauer über
Wahrheit stellen. Also: Erziehung ohne Regulierung
bildet eine Generation für ein System, das ihre
Mündigkeit gar nicht will. Regulierung ohne Erziehung
verändert Regeln für Bürger, die weiterhin lieber
gezeigt bekommen, was sie denken sollen. Erst beides
zusammen zielt auf das eigentliche Problem: Nicht das
Bild, sondern seine Beschleunigung. Und die
Gesellschaft, die sich an sie gewöhnt hat, wie an eine
Droge, deren Namen sie kennt und deren Wirkung sie
trotzdem jeden Tag aufs Neue unterschätzt.
Walter Eigenmann
wurde 1956 in Luzern geboren. Er studierte Komposition,
Klavier und Dirigieren am Konservatorium Luzern u.a. bei
Albert Jenny, Peter Benary, Hubert Podstransky und Eva Serman. Während Jahrzehnten unterrichtete er an
verschiedenen Musikschulen und leitete div. Chöre in der
Zentralschweiz. Gleichzeitig schrieb er jahrelang als
Kultur- und Polit-Journalist für Luzerner Tages- und
Wochenzeitungen (u.a. LUZERNER NEUESTE NACHRICHTEN,
TAGBLATT, DIE REGION u.a.). Literarisch betätigte er sich
u.a. als Herausgeber der Literaturzeitschrift SCRIPTUM
und als Verleger diverser Buch-Projekte. Seit 1991 ist er
Mitglied des InnerschweizerSchriftstellerverbandes.2007
gründete er als Herausgeber und Redakteur das
internationale Online-KulturJournal GLAREAN MAGAZIN für
Literatur, Musik und Schach. Walter Eigenmann ist
verheiratet und lebt in Emmenbrücke/ CH.