Kühlmobile bieten obdachlosen Menschen Schutz vor Hitze

 

 

Kühlmobil von Innen

Foto (c) Hasenpflug/ Stadt Frankfurt am Main

Die Stadt Frankfurt stellt zwei Busse am Willy-Brandt-Platz auf und will damit erstmals obdachlosen Menschen an heißen Tagen klimatisierte Busse als Rückzugsorte zur Verfügung stellen. Die beiden Kühlmobile bleiben bis Ende August an zentraler Stelle aufgestellt und bieten jeweils Platz für rund 40 Menschen. Die mit mobilen Klimageräten ausgestatteten ausrangierten Busse haben täglich von 13 bis 19 Uhr geöffnet. Das Projekt wurde von Elke Voitl, Dezernentin für Soziales und Gesundheit, gemeinsam mit der Johanniter-Unfall-Hilfe initiiert.

 

 

Elke Voitl präsentiert gemeinsam mit Oliver Pitsch und Monika Gorny den Kühlbus

 

 

Kühle Busse am Willy-Brandt-Platz bieten obdachlosen Meschen Hitzeschutz

 

„Extreme Hitze in Innenstädten ist ein Gesundheitsrisiko – besonders für obdachlose Menschen. Denn sie können sich nicht einfach in einem klimatisierten Einkaufszentrum oder Restaurant abkühlen. Mit diesem deutschlandweit einmaligen Projekt reagiert die Stadt Frankfurt schnell und pragmatisch auf den heißen Sommer“, sagt Voitl. Mit den Kühlmobilen erweitert die Stadt Frankfurt ihre Maßnahmen zum Schutz besonders gefährdeter Menschen bei extremer Hitze.

 

Die Johanniter bieten in den Kühlmobilen kostenlos Trinkwasser an, stehen als Ansprechpersonen bereit und vermitteln bei Bedarf weitere Hilfsangebote. Sicherheitspersonal unterstützt den geordneten Betrieb. „Der Willy-Brandt-Platz ist mit seiner Lage zwischen der Innenstadt und dem Bahnhofsviertel für obdachlose Menschen leicht erreichbar. Als Johanniter verbinden wir medizinische Hilfe, soziale Betreuung und praktische Hilfeleistung direkt dort, wo sie gebraucht wird“, sagt Oliver Pitsch, Regionalvorstand der Johanniter.

 

Meldung: Presseinfo der Stadt Frankfurt am Main (pia)

 

 

   

 

 

   

Kulturexpress ISSN 1862-1996

 vom 04. August 2026