Die Sedgman GmbH, ein weltweit tätiger Anbieter
integrierter Lösungen für Mineralverarbeitung mit
Hauptsitz in Australien, eröffnete eine Niederlassung in
Frankfurt. Das Unternehmen ist eine Tochtergesellschaft
der weltweit agierenden Sedgman Pty Ltd, die zur ACS-
und Hochtief-Gruppe gehört. Sedgman ist auf
multidisziplinäre Ingenieurdienstleistungen, Bauleitung
und Projektentwicklung im Bereich der
Mineralverarbeitung spezialisiert. Die Ansiedlung wurde
von FrankfurtRheinMain GmbH International Marketing of
the Region (FRM) unterstützt und wird künftig von der
Wirtschaftsförderung Frankfurt weiter betreut.
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An der Mainmetropole (c)
Kulturexpress |
Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender der FRM,
Mike Josef, sagt: „Die Ansiedlung von Sedgman ist ein
weiterer Beleg, dass der Standort Frankfurt RheinMain
für internationale Unternehmen sehr attraktiv ist.
Unsere Region rückt auch bei australischen Unternehmen
immer mehr in den Blick. So sind fünf von sechs
australische Bundesstaaten mit einer offiziellen
Vertretung in Frankfurt am Main vertreten. Frankfurt als
international ausgerichtete Stadt bietet Unternehmen ein
perfektes Umfeld für ihren geschäftlichen Erfolg. Wir
bieten englischsprachige Fachkräfte mit internationalem
Backround und eine exzellente Anbindung in die ganze
Welt – sowohl über den Flughafen Frankfurt als auch über
das Autobahndrehkreuz und die Bahnhöfe.“
Sedgman wurde 1980 in Brisbane gegründet und hat sich zu
einem weltweit führenden Anbieter im Bereich der
Mineralaufbereitung entwickelt. Das Unternehmen gehört
zur ACS- und Hochtief-Gruppe. Die ACS-Gruppe erzielte im
Jahr 2025 einen Umsatz von 49,9 Milliarden Euro und
beschäftigt weltweit mehr als 160.000 Mitarbeiter. Das
Unternehmen hat Niederlassungen im asiatisch-pazifischen
Raum und in Nordamerika – und nun auch in Deutschland
und Europa.
Mit der Eröffnung des Frankfurter Büros baut Sedgman
seine Präsenz in Deutschland und Europa aus und rückt
näher an seine Kundinnen und Kunden in den
deutschsprachigen Märkten heran. Sedgman und Hochtief
Infrastructure wurden im vergangenen Jahr als
Auftragnehmer für das Engineering, die Beschaffung und
das Bauleitungsmanagement für das Lionheart-Projekt von
Vulcan ausgewählt und liefern eine Komplettlösung für
die 397 Millionen Euro teure Lithiumgewinnungsanlage
sowie die 337 Millionen Euro teure zentrale
Lithiumanlage.
Tony Dopheide, Director Europe Development bei
Sedgman, sagt: „Sedgman freut sich über seinen
europäischen Hauptsitz in Frankfurt. Wir schätzen den
Standort als zentrale Drehscheibe, von der aus wir unser
wachsendes Portfolio an Mineral- und Metallprojekten
anbieten und regionale Unterstützung für das europäische
Gesetz über kritische Rohstoffe leisten können.
Frankfurt bietet uns zudem den Zugang zu
hochqualifizierten Fachkräften, Dienstleistern und
Ausrüstungsanbietern und wird unsere internationalen
Technologiepartnerschaften fördern.“
Das Unternehmen hat seine Niederlassung für
Ingenieurdienstleistungen eröffnet. Weitere Außenstellen
sollen folgen, um seine Mineral- und Metallprojekte in
Deutschland und anderen EU-Ländern mit einem rasch
wachsenden Team für Technik und Projektentwicklung zu
unterstützen.
„Europa und besonders Deutschland rücken immer stärker
in den Fokus Australiens. Deshalb haben wir schon vor
einigen Jahren in Australien in unsere internationale
Strategie integriert. In Frankfurt RheinMain sind die
Menschen offen für neue Ideen und setzen auf
internationale Zusammenarbeit. Der lebendige Austausch
von Wissen und Ideen macht unsere Region so erfolgreich
und attraktiv. Die englische Sprachkompetenz, macht es
auch australischen Unternehmen, die den deutschen und
europäischen Markt im Visier haben, einfach, hier zu
starten“, sagt Eric Menges, Geschäftsführer der
FRM.
Die FRM steht dem Unternehmen Sedgman seit Sommer 2025
als Ansprechpartner in jeder Phase der Ansiedlung zur
Seite. Das Standort-Team der FRM beriet das Unternehmen
bei Fragen rund um die Ansiedlung in Frankfurt und
stellte den Kontakt zur Wirtschaftsförderung Frankfurt
her.
Meldung: Presseinfo der Stadt Frankfurt am Main (pia)