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Planungswettbewerb
„Produktives
Quartier
Gutleut-West“ |
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Die Stadt
Frankfurt am
Main erhält
950.000 Euro
für das
Projekt
„Produktives
Quartier
Gutleut-West“
vom
Hessischen
Ministerium
für
Wirtschaft,
Energie,
Verkehr,
Wohnen und
ländlichen
Raum. Die
Förderung
erfolgt im
Rahmen des
Landesprogramms
„Multifunktional
und
flächensparsam:
Das
Wohnquartier
von morgen –
Zukunftsweisende
Ideen für
neues
Bauen“. Mit
diesem
Förderprogramm
werden
innovative
Modellprojekte
mit
Wohnbezug
unterstützt.
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Luftbild
Gutleutviertel
mit Blick
auf
Wurzelsiedlung,
Interim
Städtische
Bühnen und
Gleisfeld
Frankfurter
Hauptbahnhof
©
Stabsstelle
Städtische
Bühnen
Frankfurt,
Foto: Felix
Krumbholz |
Ziel des
Projekts:
Gutleut-West
als
nutzungsgemischtes,
klimaangepasstes
und
gemeinwohlorientiertes
Stadtquartier
weiterzuentwickeln.
Wohnen,
stadtverträgliches
Gewerbe,
Handwerk und
soziale
Infrastruktur
sollen enger
miteinander
verknüpft
werden.
Zugleich
werden hohe
energetische
Standards
für
Neubauten
angestrebt
und
Freiräume
aufgewertet.
Beispiele
hierfür sind
die
Weiterentwicklung
der Uferzone
am Main zu
einem
begrünten
Freizeit-
und
Erholungsbereich
sowie der
Ausbau der
blau-grünen
Infrastruktur.
Ergänzend
zur
Weiterentwicklung
des Bestands
sind
gemischt
genutzte
Gebäude
vorgesehen,
etwa mit
gewerblichen
Nutzungen in
den unteren
beiden
Geschossen,
dem
sogenannten
„produktiven
Sockel“, und
Wohnungen in
den oberen
Etagen.
Ein weiterer
Schwerpunkt
ist das
Leitbild der
„Stadt der
kurzen
Wege“.
Wohnen,
Arbeiten,
Versorgung,
Bildung und
Freizeit
sollen im
Quartier gut
erreichbar
sein. Der
Ausbau des
öffentlichen
Personennahverkehrs
reduziert
die
Abhängigkeit
vom privaten
Pkw und
stärkt die
nachhaltige
Mobilität,
unter
anderem
durch die
Verlängerung
der
Straßenbahnlinie
13 in der
Gutleutstraße.
Mit der
Förderung
verfolgt das
Land das
Ziel,
ehemalige
Gewerbequartiere
zu
nutzungsgemischten
Stadtquartieren
weiterzuentwickeln
und damit
mehrere
städtebauliche
und
wirtschaftliche
Ziele
zugleich zu
erreichen.
Durch die
enge
Verzahnung
von Wohnen,
Arbeiten und
Versorgung
entstehen
kurze Wege,
die die
Lebensqualität
erhöhen und
lebendige
Quartiere
stärken.
Zugleich
setzt das
Land auf
eine
flächensparende
Entwicklung:
Bestehende
Areale
sollen
intelligenter
und
nachhaltiger
genutzt
werden,
statt neue
Flächen zu
versiegeln.
Dies stärkt
die
Ressourceneffizienz
und
unterstützt
langfristig
die
Wettbewerbsfähigkeit
des
Standorts
Frankfurt
und der
Region
Rhein-Main.
Kooperativer
Entwicklungsprozess
und
Planungswettbewerb
Die
Quartiersentwicklung
erfolgt als
kooperativer
Prozess, in
den die
Verwaltung,
zukünftige
Nutzerinnen
und Nutzer,
Menschen aus
dem
Stadtteil
sowie
Expertinnen
und Experten
einbezogen
werden.
Gemeinsam
sollen
übergeordnete
Entwicklungsziele
erarbeitet
werden.
Hierzu
zählen
Themen wie
Nutzungsmischung,
neue
Wohnformen
und
Nachbarschaft,
Mobilität
und
öffentlicher
Raum,
innovative
Bautechniken
und
Nachhaltigkeit.
Diese Ziele
bilden die
Grundlage
für einen
zweistufigen
städtebaulich-freiraumplanerischen
Wettbewerb,
der im
vierten
Quartal 2026
startet. In
diesem
Verfahren
erarbeiten
Planungsteams
aus
Architektinnen
und
Architekten
sowie
Stadtplanerinnen
und
Stadtplanern
zusammen mit
Landschaftsarchitektinnen
und
-architekten
konkrete
Planungsideen
für die
Quartiersentwicklung.
Neben den
drei Büros
aus dem
Dialogverfahren
können sich
weitere
Arbeitsgemeinschaften
mit einer
Ideenskizze
für die
Teilnahme
qualifizieren.
In dieser
müssen sie
ihre
Motivation
und den
Zugang zur
Aufgabe
erläutern.
Die
entsprechenden
Bewerbungsunterlagen
werden im
dritten
Quartal
abrufbar
sein. Der
Siegerentwurf
bildet
schließlich
die
Grundlage
für den
Bebauungsplan,
der wiederum
die
Konzeptvergabe
der
Grundstücke
ermöglicht.
Marcus
Gwechenberger,
Dezernent
für Planen
und Wohnen,
sagt: „Die
Förderzusage
ist eine
wichtige
Anerkennung
für unseren
Ansatz einer
strategischen
Stadtentwicklung.
Zugleich
gehen wir
jetzt den
nächsten
Schritt: Mit
dem
Planungswettbewerb
schaffen wir
die Basis
für
konkrete,
qualitätsvolle
Planungsideen
für die
Quartiersentwicklung.
Das
Produktive
Quartier
Gutleut-West
steht
exemplarisch
für eine
bestandsorientierte
Transformation
– von einem
rein
gewerblich
geprägten
Areal hin zu
einem
gemischt
genutzten,
produktiven
Stadtquartier.
So stärken
wir den
Wirtschaftsstandort
Frankfurt,
eröffnen
Perspektiven
für Gewerbe,
Produktion,
Kultur und
Wohnen.
Gleichzeitig
sichern wir
so auch eine
vielfältige
Nutzungsmischung
im
Quartier.“
Hintergrund
–
„Produktives
Quartier
Gutleut-West“
Das
Projektgebiet
liegt
südwestlich
des
Hauptbahnhofs,
hinter der
Main-Neckar-Brücke
bis zum
Betonwerk am
Gutleuthafen.
Geplant ist
ein gemischt
genutztes
Stadtquartier.
Dabei sollen
auch
Bestandsgebäude
für neue
Nutzungen
umgebaut
werden,
unter
anderem ein
ehemaliges
Hochregallager
als
Interimsspielstätte
der
Städtischen
Bühnen sowie
ein
Kinderhort
aus der Zeit
des „Neuen
Frankfurt“
als
Quartierspavillon
und
Treffpunkt.
Meldung:
Presseinfo
der
Frankfurt am
Main (pia)
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