Klimagesetze
sind nicht
verhandelbar.
40 Prozent
der
Treihausgase
werden durch
die
Errichtung
von Gebäuden
erzeugt,
stellte
Gerhard
Greiner,
Präsident
AKH, in
seiner
Einführungsrede
am 30.
Oktober 2025
anlässlich
des
Hessischen
Architektentages
fest. Wer
also, wenn
nicht
Architekten
und
Stadtplaner,
sind
aufgefordert
etwas gegen
den
Klimawandel
zu tun. Wird
die
Klimaanpassung
zur sozialen
Frage?
Im ersten Teil sprachen zur Frage:
Welche Anpassungsstrategien bietet die
Transformationsgesellschaft zu Phänomenen des
Klimawandels wie Hitzestau und Erderwärmung? Dr.
Stefan Carsten, Zukunftsforscher, Stadtgeograph,
Berlin; Prof. Elisabeth Endres, Dipl.-Ing.,
Professur Gebäudetechnologie, Technische Universität
Braunschweig & Kuratorin, Deutscher Pavillon 2025,
Architekturbiennale Venedig
Die Welt ist gegenwärtig nicht nur
politisch betroffen, sondern vor allem klimatisch bahnt
sich etwas an. Die zunehmende Hitze im Sommer gibt
Anlass zur Spekulation. Dabei handelt es sich um akute
Phänomene des Klimawandels, die sich in den letzten
Jahren immer stärker in das Bewusstsein eingeschrieben
haben. Dies stellt Akteur*innen vor große
Herausforderungen. Deshalb die Frage: Welche
Anpassungsstrategien hat die
Transformationsgesellschaft?
Der zweite Teil der Veranstaltung
befasste sich mit dem Thema: Klima-Oasen bauen und
wollte damit auf den Wandel hinweisen, aufgrund dessen
sich die klimatischen Regionen verschieben, so dass in
den nächsten Jahrzehnten bei uns mit südlichen
Klimabedingungen zu rechnen ist. Was können wir vom
Süden lernen? Was heißt es klimaangepasst zu planen und
zu bauen? Wie kann der Bestand transformiert werden?
Es sprachen im englischsprachigen
zweiten Teil Tobias Theil Konishi, Project
Director, SLA, Kopenhagen; Mireia Luzárraga,
Architektin, TAKK Architects, Mireia Luzárraga +
Alejandro Muiño, Barcelona & Assistant Professor,
Columbia GSAPP, New York sowie Jun.-Prof. Laurens
Bekemanns, Architekt, BC architects & studies,
Brüssel & Professur Baukonstruktion und Entwerfen, RWTH
Aachen.
Der letzte Teil der Vortrags- und
Diskussionsveranstaltung befasst mit dem Thema:
Klimaanpassung gerecht, gesund und nachhaltig gestalten.
Neben der gerechten und produktiven
Stadt fordert die Neue Leipzig Charta die
„grüne Stadt“ ein. Wodurch zeichnet sich diese aus
und wodurch wird sie baulich-räumlich erfahrbar? In
Zeiten des Klimawandels verschärft sich, u.a. die
soziale Ausgrenzung durch den nicht gleichberechtigten
Zugang zu sogenannten grün-blauen Infrastrukturen. Die
gesundheitlichen Belastungen stressen Mensch, Tier und
Natur gleichermaßen. Wodurch zeichnen sich resiliente (Infra-)Strukturen
beziehungsweise notwendige „kühle Orte“ überhaupt aus,
fragen sich die Expert:innen im dritten Teil der
Veranstaltung:
Max Bürck-Gemassmer, Arzt für Allgemeinmedizin,
Stv. Vorsitzender, KLUG – Deutsche Allianz Klimawandel
und Gesundheit e.V., Berlin; Hanna Denecke,
Leiterin Abteilung Stadtentwicklung, Stv. Leiterin des
Stadtplanungsamts, Stadt Freiburg im Breisgau; Prof.
Dr. Tanja Herdt, Professur Städtebau, Institut für
Raumentwicklung, Ostschweizer Fachhochschule Rapperswil
sowie Sabrina Hoffmann, Stabsstelle
Klimagerechte Planung, Amt für Stadtentwicklung und
Stadtplanung, Stadt Heidelberg
Statement und Impulsvortrag
lieferte: Prof. Dr. Philipp Misselwitz,
Architekt, Stadtplaner & Executive Director, Bauhaus
Earth, Berlin, der sich für eine aktive Teilnahme an der
Weltklimakonferenz im November 2025 in Brasilien
einsetzte.