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"House of
Galleries
2026" in
Frankfurt
oben im
Trianon geht
zu Ende |
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Heute geht das Frankfurter Hochhaus Event "House of
Galleries" in den Etagen 42 - 44 im Trianon zu Ende.
Dieses Jahr mit einer Etage mehr im Angebot, das mit
Galerien ausgestattet ist. Inwieweit sich die
Frankfurter Location hoch über den Dächern bewährt,
steht meiner Meinung außer Frage. Das umgebende
Hochhausgefühl ist hoch prickelnd.
Bloß nicht aus dem
Fenster schauen. Diese sind durchweg verschlossen und
doppelt verglast. Der Blick nach draußen in die kalte
Winternacht ist ohne Spiegelung des Fensterglases gar
nicht möglich. Ein Schnappschuss durch die Scheibe in
den abendlichen Nachthimmel misslingt fasst immer.
Besser aufgehoben fühlt man sich ohnehin im Inneren der
Räume. Vorher, bis vor zwei Jahren waren dort Büroräume
der Dekabank untergebracht. Die Bank ist mittlerweile
komplett ein paar Häuser weiter in das Gebäudeensemble
am Rossmarkt "The Four" umgezogen. An deren Stelle
entfaltet sich jetzt in den oberen Etagen im Trianon ein
wahres Galerienspektakel. Eine Galerie gefolgt von der
anderen. Teilweise sind Galerieräume durch Zwischentüren
miteinander verbunden, so dass übergreifend Kunstwerke
einer Galerie zur Schau gestellt werden. Das erhöht
natürlich die Möglichkeiten der räumlichen Entfaltung.
Andere Räume sind gewunden oder haben Rundungen, um mehr
Abwechslung beim Schlendern zu haben. Um zur nächsten
Galerie zu wandern, wird erst ein Umweg über den Gang
notwendig. Einen Raum weiter hinter der nächsten Tür in
ein anderes Galerieerlebnis eintauchen. Die Statik des
hohen Gebäudes beruht auf einem mittig liegenden
Erschließungskern. Dort befinden sich die Aufzüge, die
vom großen Entrée des Eingangsfoyers bis nach oben
führen. Um den Kern herum an den Außenwänden zu den
Fenstern verteilen sich Räume, die gegenüberliegend und
nebeneinander angeordnet liegen und zwischen denen ein
langer schmaler Gang verläuft. Ein langer Gang der
zwischen Anfang und Ende um den Erschließungskern in
Form eines Dreiecks verbunden ist. Somit befinden sich
drei Gangabschnitte hintereinander, die nach einem Knick
abbiegen und abgewinkelt in einer anderen Richtung um
den Kern weiterlaufen. In den Räumen auf drei Etagen
befinden sich über 40 Galerien.
Der Eintrittspreis in "House of Galleries" kann sich mit
25 Euro sehen lassen. Das Event versteht sich zugleich
als Kunstmesse, nachdem art-Frankfurt zur art experience
verwandelt ist, was nicht mehr ein einziger
Austragungsort auf der Messe ist, um die Kunst in
Frankfurt zu präsentieren. Der Eintrittspreis rührt wohl
auch daher, um nicht zu viele Menschen auf einmal in das
Hochhaus zu locken, denn für große Massen ist die
Location nicht geeignet. Interessant jedenfalls für
Käuferpotentiale auf die viele Galerien angewiesen sind,
um zu überleben. Die Preise der Kunst halten sich nach
meinem ersten Eindruck im erschwinglichen Rahmen, so
dass auch Neugierige willkommen sind. In der 44. Etage
befinden sich mehrere Bars, um sich ausreichend mit
Getränken zu versorgen. Dort fand am 22. Januar auch die
Begrüßungszeremonie "House of Galleries 2026" statt. Es
moderierte der Gründer der Frankfurt Art Experience,
Tyrown Vincent. Mehrere Teilnehmer wie der hessische
Kultusminister, Kanseh Mansoori, die Stadträtin,
Dezernentin für Wirtschaft, Recht und Stadtmarketing,
Stephanie Wüst und Verantwortlicher für das
Zustandekommen von "House of Galleries 2026", Oliver
Kremershof hielten Einführungsreden, indem sie an eine
Fortsetzung auch in den nächsten Jahren an gleicher
Stelle appellierten.
Siehe auch: House
of Galleries 2026: Kunstentdeckungen hoch über der Stadt
– kulturexpress.info
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Oliver Kremershof,
Foto (c)
Kulturexpress |
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