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Büros und
Einzelhandelsflächen
weniger
gefragt |
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Stabile
Nachfrage
auf dem
Frankfurter
Wohnimmobilienmarkt |
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Der
Marktbereich
Eigenheime
zeigte 2025
sowohl bei
den
Transaktionszahlen
wie auch bei
den
Kaufpreisen
steigende
Tendenzen.
Die Zahlen
liegen
leicht unter
dem Niveau
von 2021.
Dies belegt,
dass die
Nachfrage
nach
Eigenheimen
weiterhin
ungebrochen
hoch ist.
Eine
aktuelle
Untersuchung
des
Gutachterausschusses
zeigt, dass
in den
letzten
Jahren der
Anteil der
veräußerten
Einfamilienhäuser
mit einem
Baujahr vor
1978 um rund
15 Prozent
gestiegen
ist und seit
2018 mehr
als 70
Prozent der
verkauften
Immobilien
umfasst. Der
Neubauanteil
liegt seit
nunmehr
zwölf Jahren
unter 10
Prozent und
ist im
vergangenen
Jahr auf den
bisher
tiefsten
Stand seit
Beginn der
Aufzeichnungen
gesunken.
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Frankfurt
Mainufer,
Juni 2025,
Foto (c)
Kulturexpress
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Die Preise
von
Reihenmittelhäusern
im Bestand
gaben 2025
leicht nach.
Lediglich in
der
Baujahresklasse
1978 bis
1990 war ein
Anstieg der
durchschnittlichen
Kaufpreise
von rund 4,5
Prozent auf
durchschnittlich
590.000 Euro
zu
beobachten.
Reihenmittelhäuser
der Baujahre
vor 1949
konnten im
Schnitt
unter
400.000 Euro
erworben
werden,
während der
mittlere
Preis für
Häuser der
Baujahre ab
1991 ohne
Neubau bei
rund 775.000
Euro lag.
Im Segment
Mehrfamilienhäuser
haben sowohl
die
Transaktionen
wie auch der
Geldumsatz
2025 erneut
zugenommen.
Der
Ertragsfaktor
liegt mit
22,6 auf dem
Niveau von
2024. Die
Entwicklung
in den
Baujahresklassen
ist jedoch
uneinheitlich:
Während der
Ertragsfaktor
bei Gebäuden
mit einem
Baujahr vor
1919 leicht
stieg, war
er bei den
Gebäuden der
Baujahresklasse
1919 bis
1949
rückläufig.
Bei
Gebäuden,
bei denen
eine
Umwandlung
von
Mietwohnungen
in
Eigentumswohnungen
angestrebt
wird, muss
weiter
beachtet
werden, dass
mit
Inkrafttreten
der
Umwandlungsgenehmigungs-
und
Gebietsbestimmungsverordnung
die
Umwandlungs-möglichkeit
eingeschränkt
wurde. Wie
schon 2023
und 2024
wurden auch
2025
stadtweit
weniger als
150
Wohneinheiten
in
Eigentumswohnungen
umgewandelt.
Außerdem
kamen im
vergangenen
Jahr nur
wenige neue
Eigentumswohnungen
(„Jahr des
Verkaufs“ –
„Jahr der
Baugenehmigung“
ist kleiner
als 3) auf
den Markt,
da die
wirtschaftliche
Realisierung
von neuen
Bauprojekten
weiterhin
schwierig
ist. Die in
den letzten
Jahren
gesunkenen
Preise haben
die
Vermarktungsphase
bei einigen
Projekten
verlängert.
Viele
Investoren
versuchten,
die
ursprünglich
kalkulierten
Kaufpreise
zu halten,
so dass
nicht alle
fertig
gestellten
Neubau-Eigentumswohnungen
direkt auf
den Markt
gekommenen
sind. Es ist
zu
beobachten,
dass nun
verstärkt
diese
Eigentumswohnungen
verkauft
werden, die
aufgrund des
Baubeginns
nicht mehr
zu den
Neubauten
gezählt
werden.
Die Preise
von neuen
Eigentumswohnungen
erreichten
im Jahr 2025
wieder das
Preisniveau
von 2023 und
liegen nun
im
Durchschnitt
bei 7840
Euro pro
Quadratmeter
Wohnfläche,
ein Plus von
rund 6
Prozent
gegenüber
2024. Die
teuersten
neuen
Eigentumswohnungen
wurden in
Bornheim und
Kalbach mit
mittleren
Preisen von
rund 9600
beziehungsweise
rund 9070
Euro pro
Quadratmeter
Wohnfläche
verkauft. Im
Gutleutviertel/Gallus
lagen die
Neubaupreise
bei 8050
Euro pro
Quadratmeter
Wohnfläche.
Für
Neubauwohnungen
in anderen
Lagen
–beispielsweise
in Oberrad,
Rödelheim,
Hausen,
Praunheim
und
Fechenheim –
wurden
zwischen
7000 und
8000 Euro
pro
Quadratmeter
Wohnfläche
gezahlt.
Neue
Eigentumswohnungen
in
Bergen-Enkheim
erzielten
einen
mittleren
Preis von
rund 6750
Euro pro
Quadratmeter
Wohnfläche.
„Frankfurt
ist eine
wachsende
Stadt, die
in den
kommenden
Jahren auf
den Zuzug
neuer
Fachkräfte
angewiesen
ist. Deshalb
ist es
notwendig,
dass auch in
Zukunft
ausreichend
Wohnbauflächen
bereitgestellt
und zugleich
Gewerbeflächen
gesichert
werden. Die
aktuellen
Preisentwicklungen
machen
deutlich,
dass der
Fokus auf
die
Schaffung
von mehr
Mietwohnungsbau
richtig
gesetzt
ist“, sagt
Planungsdezernent
Gwechenberger.
„Denn der
Kauf einer
Eigentumswohnung
ist aufgrund
des hohen
Eigenkapitalbedarfs
und der
deutlich
gestiegenen
Finanzierungskosten
für viele
Haushalte
derzeit
nicht
leistbar.“
Im Jahr 2025
wurden knapp
2360
Wohnungen –
ohne
Sondertypen
wie
Penthouse
oder
Maisonette –
im Bestand
verkauft
(2024: 2270
Wohnungen).
Die Preise
von
Bestandswohnungen
sanken
innerhalb
des letzten
Jahres je
nach
Baualtersstufe
um bis zu 4
Prozent.
Während für
Eigentumswohnungen
in Altbauten
rund 5810
Euro pro
Quadratmeter
Wohnfläche
gezahlt
wurde, lag
der mittlere
Preis in der
Baualtersstufe
1919 bis
1948 bei
5030 Euro
pro
Quadratmeter
Wohnfläche.
In den
Baujahresklassen
1950 bis
1977 und
1978 bis
1990 lagen
die Preise
bei
durchschnittlich
4210
beziehungsweise
4110 Euro
pro
Quadratmeter
Wohnfläche,
während der
mittlere
Kaufpreis
für
Eigentumswohnungen
der Baujahre
ab 1991 ohne
Neubau bei
rund 7000
Euro pro
Quadratmeter
Wohnfläche
lag.
Die
Transaktionen
im Bereich
einfaches
Gewerbe
sowie bei
gemischt
genutzten
Objekten mit
einer
überwiegend
gewerblichen
Nutzung sind
2025
gegenüber
dem Vorjahr
gesunken.
Auch im
Bereich Büro
und
Einzelhandel
zeigt sich
der Markt
aktuell noch
zurückhaltend,
so dass in
diesem
Bereich
ebenfalls
weniger
Objekte
verkauft
wurden. Die
Transaktionen
liegen auf
dem Niveau
von 2023.
Der Umsatz
ist
gegenüber
2024
deutlich
gesunken, da
2025 nur
wenige
Großtransaktionen
abgeschlossen
wurden.
Asset-Deals
mit
Kaufpreisen
über 50
Millionen
Euro wurden
2025 nicht
abgeschlossen.
Der Boom bei
der
KI-Nutzung
schlägt sich
aktuell
nicht im
Ankauf von
weiteren
Grundstücken
für
Rechenzentren
nieder. Die
Kapazität
der in den
letzten
Jahren
angekauften
Gewerbeflächen
für die
Errichtung
von
Rechenzentren
scheint
derzeit
ausreichend
zu sein.
Sofern die
geopolitischen
Turbulenzen
nicht weiter
zunehmen,
ist im
Bereich der
Wohnimmobilien
auch 2026
mit stabilen
bis leicht
steigenden
Preisen zu
rechnen. Da
kaum
Neubau-Eigenheime
auf den
Markt
kommen,
müssen die
Interessenten
in diesem
Segment
künftig
verstärkt
auf den
Bestand
ausweichen.
Trotzdem
wird für
viele der
Erwerb von
Eigentum
aufgrund von
fehlendem
Eigenkapital
schwieriger
umsetzbar
sein.
Modernisierungen
im Bestand
sowie der
Neubau von
Bürogebäuden
in der
Innenstadt
ermöglichen
den Zuzug
weiterer
Geldinstitute,
was die
Bedeutung
des
Finanzplatzes
Frankfurt
sichert.
Die
wichtigsten
Entwicklungen
auf dem
Frankfurter
Immobilienmarkt
im Jahr 2025
vorgestellt
haben der
Gutachterausschuss
für
Immobilienwerte
für den
Bereich der
Stadt
Frankfurt am
Main
gemeinsam
mit Marcus
Gwechenberger,
Dezernent
für Planen
und Wohnen.
Die
Präsentation
über den
Immobilienmarkt
2025 ist als
PDF-Dokument
beigefügt.
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Meldung:
Presseinfo
der Stadt
Frankfurt am
Main (pia)
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