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Skulpturales
Statement in
Kassel |
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Hochhaus mit
einzigartiger Metallfassade |
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Metallfassade,
Detail, Foto
(c) Stefan
Schilling /
DJH
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Dietz
Joppien
Hammerschmidt,
eines der
führenden
Architekturbüros
in
Deutschland
und
Vertreter
von Planung
mit
funktionalem,
künstlerischem
und sozialem
Wert, hat
sein Projekt
Kölnische
Straße 4 in
Kassel
abgeschlossen.
Das
GWH-Bürohaus
wurde nach
mehrjähriger
Planungs-
und
Modernisierungsphase
jetzt
eingeweiht.
Herzstück
der Arbeiten
rund um das
1969
errichtete,
zehn
Geschosse
umfassende
Gebäude mit
4.575 qm
Bruttogrundfläche
war die
komplette
Neukonzeption
der
Stirnseite als
dreidimensionale,
sandfarbene
Metallfassade,
die
der
Innenstadt
ein neues
Gesicht
verleiht und
einmalige
Licht- und
Schattenspiele
entfaltet.
Christopher
Hammerschmidt,
Geschäftsführer
von Dietz
Joppien
Hammerschmidt,
erläutert:
„Unser
Kernansatz
war es, die
in der
Vergangenheit
buchstäblich
tote Fassade
neu zu
inszenieren
und zum
Mittelpunkt
eines
Gesamtentwurfs
zu machen,
der eine
deutliche
städtebauliche
Wirkung
entfaltet.
Das Gebäude
zeichnet
sich nach
Abschluss
der Arbeiten
durch einen
unverwechselbaren,
spannungsgeladenen
Charakter
aus, ist
nachhaltig,
energieeffizient,
zeitlos
modern und
trägt damit
seiner
Bedeutung
als Landmark
im Herzen
der Stadt
Rechnung.“
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Das Hochhaus ist seit 2010 der
Hauptsitz der GWH in Nordhessen,
einer der größten Gesellschaften
im Wohnungsbau Deutschlands.
Christian Wedler,
Geschäftsführer der GWH
Bauprojekte: „Wir sind uns der
Bedeutung des Objekts für das
städtebauliche Gesamtbild im
Zentrum von Kassel bewusst.
Deshalb waren uns zwei Punkte
wichtig. Zum einen, dass wir
langfristig in einem Bürogebäude
arbeiten, das modernen Standards
in puncto Arbeitswelten und
Nachhaltigkeit gerecht wird und
in dem sich unsere Mitarbeiter
wohlfühlen können. Zum anderen,
dass die Immobilie dem
unmittelbaren Umfeld in der
Kasseler City ein
unverwechselbares Profil
verleiht.“
Mutiger Entwurf und
Blickfang
Die Fassade
für das Bürohaus mit vorgestelltem Treppenhaus und
zweigeschossigem Anbau entstand im sogenannten
BIM-Verfahren (Building Information Modeling). Dabei
wurde mit parametrischen Planungsmethoden die
charakteristische Perforierung als Modell vordefiniert,
inkl. jeder einzelnen der 220.000 Lochungen. Anhand
dieses Modells wurden die Paneele aus
pulverbeschichtetem Metall von den ausführenden Firmen
im Werk produziert und vor Ort zusammengefügt. Die alte
Fassade war dafür bis auf das Tragwerk abgenommen
worden. Neben der Fassadensanierung umfasste der
Entwurf, für den die Dietz Joppien Hammerschmidt GmbH
den ersten Preis eines Wettbewerbs erhalten hatte, auch
die energetische Ertüchtigung der Immobilie nach
neuesten Standards. Eine für die Südfassade konzipierte
Photovoltaikanlage über die Gesamthöhe der zehn
Geschosse erzeugt rund ein Drittel des Eigenbedarfs an
Strom der Immobilie und setzt so neue Standards im
Bereich Nachhaltigkeit.
Für Dietz
Joppien Hammerschmidt war es das erste Projekt in der
documenta-Stadt. Nach der Planung begannen die Arbeiten
am GWH-Hochhaus 2024. Durch die Vormontage der neuen
Fassade konnten die Modernisierungsarbeiten innerhalb
kurzer Zeit bei voller Belegung des Gebäudes vollzogen
werden. Das Investitionsvolumen des Gesamtprojekts
betrug rund 8,75 Millionen Euro.
www.djh-architekten.de
Meldung: Deutscher Pressestern, Wiesbaden
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