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Derzeit werden die Ergebnisse aus dem Workshop, der am 12. Oktober zum Thema „81 Fenster - Einladung zur gemeinsamen Gestaltung" stattfand noch ausgewertet. Hierzu soll bald ein Update ausgegeben werden, wie es mit der Fenstergestaltung weitergeht.
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Felix Kosok
beschriftet
anlässlich
des
Vision31 Workshop,
am 12.
Oktober ein
Fenster der
ehemaligen
Kunstbibliothek
von der
Innenseite
und
demonstriert
damit seinen
Gestaltungswillen
den
Kulturcampus
auch für den WDC 2026 zum
Leben zu
erwecken.
Erschwerend
ist,
die Schrift
musste
spiegelverkehrt
aufgetragen
werden, um
von außen
lesbar zu
sein Foto
(c)
Kulturexpress
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Der ehemalige Uni-Campus ist längst kein leerer Ort mehr: mit Initiativen, Kulturprojekten und Institutionen entsteht hier Schritt für Schritt der Kulturcampus. Die ehemalige Kunstbibliothek ist in diesem Prozess gerade der offenste Raum. Hier soll erprobt werden, wie Zukunft aussieht: künstlerisch, demokratisch, nachhaltig. Daran soll angeknüpft werden.
Projektideen und vorgeschlagene Initiativen wurden vorgestellt. Input wurde abgefragt: ein Wort, eine Skizze, ein Bild, ein Zitat oder einen Gegenstand, dafür stehend was in der ehemaligen Kunstbibliothek ausprobiert oder entwickelt werden kann. Daraus entstand die Idee der Fenstergestaltung – als gemeinsames Experiment an Interessierte zum Mitgestalten.
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Geboten wurde ein Onboarding mit kurzer Einführung ins Projekt Vision31. Die Moderation übernahm Prof. Felix Kosok, Designwissenschaftler und Grafikdesigner, der sich in Forschung und Praxis mit ästhetisch-politischen Fragen des Designs beschäftigt. Seit 2024 verantwortet er den Design-Diskurs für die World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026. Unter den Teilnehmern des Workjshops in den Räumen der wieder zugänglich gemachten ehemaligen Kunstbibliothek auf dem Kulturcampus-Areal war an der Fenstergestaltung auch der Galerist und Künstler Michael Bloeck von Be Poet Off Space, Atelier und Aktionsraum beteiligt. Ein inspirierender Vorgang, der Kulturcampus soll Gestalt annehmen, solange nicht geklärt ist, wie es weitergehen soll mit, auf und unter dem Gelände.
Die Veranstaltung war nicht barrierefrei, was schwer zu erwarten ist, zu neu sind die Gegebenheiten und der Zugang zur ehemaligen Kunstbibliothek, so dass erst ein Überblick über die aktuelle Situation und die Nachfrage geschaffen werden soll wie und mit welchen Mitteln.
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