Jurysprecherin
Katharina
Teutsch,
freie
Kritikerin:
„Eine
Longlist
ist
nicht
einfach
nur eine
Liste
mit
Titeln,
die eine
Jury
preiswürdig
findet.
Sie
bildet
einen
kollektiven
Leseprozess
ab. Was
treibt
uns an?
Was
finden
wir
wichtig?
Welche
literarischen
Entdeckungen
haben
wir
gemacht?
Unsere
Auswahl
ist auch
in
diesem
Jahr
wieder
der
Beweis
dafür,
dass die
deutschsprachige
Gegenwartsliteratur
voller
Überraschungen
ist.
Newcomer*innen
stehen
selbstbewusst
neben
etablierten
Autor*innen;
kleine
Verlage
wechseln
sich mit
großen
Verlagen
ab;
Geschichten
von
tragischem
Ernst
stehen
neben
Kapriolen
der
Fantasie.
Wichtig
war der
diesjährigen
Jury,
auch den
literarischen
Humor zu
würdigen.
Er ist
in
vielen
der
ausgewählten
Titel
nicht
nur
Treibstoff
des
Erzählens,
sondern
auch
Ausdruck
eines
sympathisch
undogmatischen
Weltverhältnisses,
das uns
besonders
in
dieser
Zeit
beeindruckt
hat.“
Die
nominierten
Romane
(in
alphabetischer
Reihenfolge):
-
Tomer
Dotan-Dreyfus:
Birobidschan
(Verlag
Voland
&
Quist,
Februar
2023)
-
Raphaela
Edelbauer:
Die
Inkommensurablen
(Klett-Cotta,
Januar
2023)
-
Sherko
Fatah:
Der
große
Wunsch
(Luchterhand
Literaturverlag,
August
2023)
-
Elena
Fischer:
Paradise
Garden
(Diogenes
Verlag,
August
2023)
-
Charlotte
Gneuß:
Gittersee
(S.
Fischer
Verlag,
August
2023)
-
Luca
Kieser:
Weil
da
war
etwas
im
Wasser
(Picus
Verlag,
August
2023)
-
Angelika
Klüssendorf:
Risse
(Piper
Verlag,
August
2023)
-
Sepp
Mall:
Ein
Hund
kam
in
die
Küche
(Leykam
Verlag,
August
2023)
-
Terézia
Mora:
Muna
oder
Die
Hälfte
des
Lebens
(Luchterhand
Literaturverlag,
August
2023)
-
Thomas
Oláh:
Doppler
(Müry
Salzmann
Verlag,
Februar
2023)
-
Angelika
Overath:
Unschärfen
der
Liebe
(Luchterhand
Literaturverlag,
April
2023)
-
Necati
Öziri:
Vatermal
(claassen,
Juli
2023)
-
Teresa
Präauer:
Kochen
im
falschen
Jahrhundert
(Wallstein
Verlag,
Februar
2023)
-
Anne
Rabe:
Die
Möglichkeit
von
Glück
(Klett-Cotta,
März
2023)
-
Kathrin
Röggla:
Laufendes
Verfahren
(S.
Fischer
Verlag,
Juli
2023)
-
Tonio
Schachinger:
Echtzeitalter
(Rowohlt
Verlag,
März
2023)
-
Sylvie
Schenk:
Maman
(Carl
Hanser
Verlag,
Februar
2023)
-
Clemens
J.
Setz:
Monde
vor
der
Landung
(Suhrkamp
Verlag,
Februar
2023)
-
Tim
Staffel:
Südstern
(Kanon
Verlag
Berlin,
September
2023)
-
Ulrike
Sterblich:
Drifter
(Rowohlt
Verlag
Hundert
Augen,
Juli
2023)
Der Jury
gehören
neben
Katharina
Teutsch
an:
Shila
Behjat
(Journalistin
und
Publizistin),
Heinz
Drügh
(Goethe-Universität
Frankfurt
am
Main),
Melanie
Mühl
(Frankfurter
Allgemeine
Zeitung),
Lisa
Schumacher
(Steinmetz’sche
Buchhandlung,
Offenbach),
Florian
Valerius
(Gegenlicht
Buchhandlung,
Trier),
Matthias
Weichelt
(Zeitschrift
Sinn und
Form).
Im
nächsten
Schritt
wählen
die
Jurymitglieder
aus den
Titeln
der
Longlist
sechs
Romane
für die
Shortlist
aus, die
am 19.
September
2023
veröffentlicht
wird.
Erst am
Abend
der
Preisverleihung
erfahren
die
sechs
Autor*innen,
an wen
von
ihnen
der
Deutsche
Buchpreis
geht.
Der oder
die
Preisträger*in
erhält
ein
Preisgeld
von
25.000
Euro;
die fünf
Finalist*innen
erhalten
jeweils
2.500
Euro.
Die
Preisverleihung
findet
am 16.
Oktober
2023 zum
Auftakt
der
Frankfurter
Buchmesse
im
Kaisersaal
des
Frankfurter
Römers
statt
und wird
live
übertragen.
Der
Deutsche
Buchpreis
wird von
der
Stiftung
Buchkultur
und
Leseförderung
des
Börsenvereins
des
Deutschen
Buchhandels
vergeben.
Hauptförderer
des
Deutschen
Buchpreises
ist die
Deutsche
Bank
Stiftung,
weitere
Partner
sind die
Frankfurter
Buchmesse
und die
Stadt
Frankfurt
am Main.
Die
Deutsche
Welle
unterstützt
den
Deutschen
Buchpreis
bei der
Medienarbeit
im In-
und
Ausland
Die
nominierten
Romane
kennenlernen:
Leseproben,
Hörproben,
Blogger*innen-Rezensionen
Ab
dieser
Woche
ist das
Taschenbuch
„Deutscher
Buchpreis
2023:
Die
Nominierten“
deutschlandweit
in
vielen
Buchhandlungen
kostenlos
erhältlich.
Es
enthält
Leseproben
aller
Bücher
und
weiterführende
Informationen,
kuratiert
vom
Fachmagazin
Börsenblatt
des
Technologie-
und
Informationsanbieters
MVB, und
lädt zum
Entdecken
der
Geschichten
und
ihrer
Autor*innen
ein.
Das
Podcast-Radio
detektor.fm
hat
Hörproben
der 20
nominierten
Titel
produziert.
Die
Podcast-Episoden
sind
abrufbar
unter
www.deutscher-buchpreis.de/longlist
oder
https://detektor.fm/serien/deutscher-buchpreis,
über die
detektor.fm-App
und
einen
eigenen
Podcast-Feed.
Unter
dem
Hashtag
#buchpreisbloggen
stellen
in den
kommenden
Wochen
20
Literaturblogger*innen
je einen
nominierten
Titel
vor. Die
Rezensionen
werden
unter
www.deutscher-buchpreis.de/news
gesammelt
und über
die
Social-Media-Kanäle
des
Deutschen
Buchpreises
geteilt.
www.deutscher-buchpreis.de
Der
Hashtag
zum
Deutschen
Buchpreis
2023:
#dbp23