"KaepseLE
Goldäcker"
heißt eines
der neuen
IBA’27-Projekte.
Das Akronym
steht für
"Klimaschutz
und
-anpassung
durch
emissionsfreies
Bauen,
Pflanzen,
Stoffkreisläufe
und
Energievernetzung
in
Leinfelden-Echterdingen".
Am
Siedlungsrand
von
Echterdingen
entwickelt
die Stadt
zusammen mit
drei
Investor:innen
und drei
Planungsteams
in einem
Dialogverfahren
ein
beispielgebendes
Wohngebiet.
Ökologisch,
ökonomisch
und sozial
nachhaltig
erdacht,
soll es in
klimaneutralen
Gebäuden
bezahlbaren
Wohnraum für
alle
schaffen.
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Goldaecker
KaepseLE,
Leinfelden-Echterdingen,
Bestand
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Ebenfalls
mit dem
Weiterbau am
Siedlungsrand
befasst sich
das Projekt
"Neues
Wohnen Korber Höhe"
in
Waiblingen:
Angrenzend
an eine ab
den
1970er-Jahren
gewachsene
Großsiedlung
sollen
klimaneutral
geplante
Häuser den
Bestand
ergänzen.
Neben
verschiedensten
Wohnformen,
von Pflege-WGs
bis zu
Mikroappartements
oder
Clusterwohnen,
sollen die
belebten
Erdgeschosse
neue
Angebote für
das ganze
Stadtviertel
schaffen:
Mit einem
Quartierscafé
beispielsweise,
einer
Quartierswerkstatt
oder
gemeinschaftlich
genutzten
Co-Working-Spaces.
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1. Preis
Einladungswettbewerb
"Leben in
der Vorstadt
eG" Atelier
Kaiser Shen |
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Gleich zwei
Projekte
kommen aus
Schorndorf:
Auf einem
ehemaligen
Bauhofareal
direkt an
der Rems
plant die
Stadtverwaltung
zusammen mit
der Stadtbau
Schorndorf,
der Kreisbau
Waiblingen,
der
Bürgerschaft,
Fachleuten
und der
IBA’27 das
"Quartier
der
Generationen":
ein
gemischtes
Viertel mit
Wohnen für
Menschen in
unterschiedlichen
Lebenslagen.
Und in
unmittelbarer
Nachbarschaft
hat die neu
gegründete
Baugenossenschaft RemstalLeben
eG kürzlich
ein
Grundstück
gekauft. Mit
dem Projekt
"Leben in
der
Vorstadt"
will sie den
denkmalgeschützten
Gebäudebestand
eines
ehemaligen
Bauernhofs
mit
nachhaltigen
Neubauten
ergänzen und
ihre Vision
eines
ökologischen
und
solidarischen
Zusammenlebens umsetzen.
Im Norden
von
Esslingen am
Neckar
entwickeln
die
Esslinger
Wohnungsbau
GmbH und die
Baugenossenschaft
Esslingen eG
zusammen mit
der
Wohninitiative
AlWo das
IBAProjekt
"Tobias-Mayer-Quartier".
Bestands-
und groß
dimensionierte
Neubauten
mit einem
hohen Anteil
an
bezahlbarem
Wohnraum
schaffen in
ihrer Mitte
Platz für
ein
"Gartenfeld":
eine grüne
Oase, die
gemeinschaftliches
Leben
fördert und
als
öffentlicher
Freiraum dem
Quartier zur
Verfügung
steht.
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Rahmenplan
Neues
Wohnen
Korber
Höhe |
Neue
Bautechnologien,
nachhaltige
Materialien
und ein
nachhaltiges
Energiesystem
stehen im
Fokus des
neuen
IBA-Projekts
"Postareal
Leonberg":
Direkt
zwischen
historischer
Altstadt und
der ab den
1970ern
gewachsenen
neuen Mitte
entwickelt
die STRABAG
Real Estate
zusammen mit
der Ed.
Züblin AG
und der
Stadt
Leonberg ein
bau- und
energietechnisch
innovatives
Wohn- und
Geschäftsquartier,
das die
Stadtteile
diesseits
und jenseits
einer großen
Autostraße
künftig
verbindet.
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Visualisierung
Neues
Wohnen
Korber
Höhe |
Mit dem
Beschluss
zur Aufnahme
dieser sechs
neuen
IBA’27-Projekte
folgte der
IBA’27-
Aufsichtsrat
in seiner
Sitzung am
vergangenen
Dienstag der
Empfehlung
des
Kuratoriums.
Thomas S.
Bopp,
Vorsitzender
des
Aufsichtsrats
und
Vorsitzender
des Verband
Region
Stuttgart
sagte:
"Einmal mehr
zeigt sich,
was mit der
IBA’27 in
der Region
Stuttgart
ins Rollen
gekommen
ist. Schon
die schiere
Menge an
Projekten
übertrifft
alle
Erwartungen,
die wir bei
der IBA-Gründung
hatten.
Viele
Kommunen und
Investorinnen
haben
erkannt,
dass wir für
unsere Welt
im Wandel
ganz anders
planen und
bauen
müssen. Sie
haben den
Mut,
zusammen mit
Bürgerschaft,
Planerinnen
und der
IBA’27 neue
Wege zu
gehen und
die
Transformation
aktiv zu
gestalten –
mit guten
Ideen, aber
auch mit
effizienten,
pragmatischen
und
kollaborativen
Prozessen.
Sie schaffen
die
Vorbilder,
um die
Region in
eine gute
Zukunft zu
führen."
"Die neuen
und die
bisherigen
Projekte
bringen
viele Themen
zusammen,
die sowohl
lokal als
auch
international
diskutiert
werden",
sagte
IBA-Intendant
Andreas
Hofer. "Nach
dem stark
individualistisch
geprägten
Planen und
Bauen der
letzten
Jahrzehnte
suchen viele
heute wieder
mehr Nähe
und
Gemeinschaft.
Die
Abgrenzung
von Wohnen
und Arbeiten
wird neu
austariert,
ebenso wie
die Balance
zwischen
architektonisch
hochwertiger
Dichte und
großzügigen
und grünen
Freiräumen.
Klimaschutz
und
Klimaanpassung,
Ressourceneffizienz
und
Kreislaufwirtschaft
sind als
große Themen
in der
Architektur
angekommen
und schaffen
eine neue
Formensprache.
Dies freut
mich als
Architekt
besonders,
hier
entsteht das
Gesicht der
IBA’27."
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Mit
insgesamt 23
Projekten
sei das
Portfolio
der IBA’27
nun
weitgehend
konsolidiert,
so Hofer
weiter. "Es
kann sein,
dass noch
ein, zwei
Projekte
hinzukommen,
wir können
aber auch
noch
Projekte
verlieren –
beispielsweise,
wenn die
Zusammenarbeit
mit den
Projektträgerinnen
nicht mehr
funktioniert."
Und
natürlich
sorge auch
die
angespannte
Lage der
Bauwirtschaft
mit
explorierenden
Kosten,
Material-
und
Fachkräftemangel
bei vielen
IBA-Projekten
für
Unsicherheit.
"Wir sind
aber
zuversichtlich,
bis 2027
viele
zumindest
teilweise
fertig
gebaute
Beispiele
zeigen zu
können. Mit
Ansätzen wie
Modulbau,
Materialeffizienz,
Kreislaufwirtschaft,
Langlebigkeit,
Flexibilität
aber auch
mit ihren
hohen
sozialen
Ansprüchen
liefern die
Projekte ja
Antworten
auf die
aktuellen
Krisen."
Meldung:
Internationale
Bauausstellung
2027
StadtRegion
Stuttgart
GmbH