|
|
 |
|
|
Paulsplatz und Paulskirche |
Stadt bekommt
Millionenzuschuss für die Sanierung
der Frankfurter Paulskirche.
Telekom-Tochter erhält Geld für
Sanierung des Funkturms ‚Ginnheimer
Spargel‘. In der Bereinigungssitzung
des Haushaltausschusses des
Deutschen Bundestags am
Donnerstagabend, 14. November, haben
sich die Koalitionsfraktionen aus
CDU/CSU und SPD unter anderem auf
die Bezuschussung zweier wichtiger
Projekte in Frankfurt am Main
geeinigt.
Oberbürgermeister Peter Feldmann
dankte Haushaltsobmann Johannes
Kahrs: „Seine Initiative im
Ausschuss hat letztlich den Weg frei
gemacht. Die finanzielle
Unterstützung des Bundes für die
Sanierung der Paulskirche ist hoch
willkommen. Sie fällt mit fast 20
Millionen Euro in einer
Größenordnung aus, die deutlich
macht, dass meine vielen Gespräche
in Berlin zur nationalen Bedeutung
unserer ‚Wiege der Demokratie’ Gehör
gefunden haben.“
Haushaltsobmann Kahrs hatte sich bei
Besuchen im Sommer vor Ort in
Frankfurt jeweils ein Bild gemacht
und versprochen, sich für eine
substanzielle Beteiligung des Bundes
einzusetzen. „Die Frankfurter
Paulskirche“, so Kahrs, „ist ein
Demokratie-Symbol von nationaler
Bedeutung und weit darüber hinaus.
Ihre Sanierung liegt im Interesse
ganz Deutschlands.“ Diese sei aber
nur ein Teilschritt, so Kahrs, hin
zu einem Demokratieort-Paulskirche.
„Deshalb unterstützte ich auch die
Initiative des Oberbürgermeisters
für ein ‚Haus der Demokratie‘ und
werde mich auch hier für eine
Beteiligung des Bundes stark
machen“, betonte Kahrs.
Oberbürgermeister Feldmann dankte
auch Bundespräsidenten Frank-Walter
Steinmeier: „Er hat schon bei meinem
ersten Besuch in Berlin zum Thema
Paulskirche vor einem Jahr und dem
Gespräch über unsere demokratische
Identitätsgeschichte sofort positiv
auf unsere Briefe reagiert. Bei
etlichen Gelegenheiten habe ich mit
Frank-Walter Steinmeier über die
Pläne gesprochen, bei ihm immer
großes Verständnis und Interesse
gefunden.“
|
 |
|
|
Funkturm "Ginnheimer Spargel" auch
"Europaturm" genannt
|
|
Feldmann dankte ebenso
Kulturstaatsministerin Monika
Grütters, bei der er bereits im
Februar dieses Jahres, während eines
Besuchs im Kanzleramt, um
Unterstützung für die Paulskirche
geworben hatte. „Mit ihr bin ich mir
im Bemühen um die Aufwertung des
nationalen Demokratiesymbols
Paulskirche einig. Auch sie ist eine
engagierte Begleiterin des
Prozesses.“
Zur beschlossenen Förderung der
Sanierung des Frankfurter
Europaturms merkt der
Oberbürgermeister an: „Unser im
Volksmund liebevoll ‚Ginnheimer
Spargel‘ genannter Europaturm könnte
die höchste offene
Aussichtsmöglichkeit in Deutschland
bieten. Voraussetzung hierfür ist
die Sanierung. Mich freut es, dass
der Bund, aus Mitteln der
Kulturförderung und auf Antrag der
Deutschen Funkturm GmbH, die
Finanzierung von 50 Prozent der
Kosten beschlossen hat. Die Deutsche
Funkturm GmbH spricht in ihrer
Pressemitteilung von einem Marathon,
dessen erster Schritt gestern
beschlossen wurde. Dem schließe ich
mich an, und es würde mich freuen,
wenn dieser Marathon zum Ziel führt.
Wir Frankfurter würden uns freuen,
wenn er wieder für uns und die Gäste
unserer Stadt geöffnet werden
könnte.“
Johannes Kahrs sagt: „In Dresden und
meiner Heimatstadt Hamburg konnten
wir die Funktürme erfolgreich
sanieren. Darum habe ich den Antrag
der Funkturm GmbH gerne unterstützt.
Bei einem Termin in Frankfurt konnte
ich mir ein Bild machen: Der
Frankfurter Europaturm ist ein
beeindruckendes Bauwerk. Es würde
mich freuen, wenn es möglich würde,
den Europaturm wieder für alle
Bürger zugänglich zu machen.“
Foto (c)
Kulturexpress, Meldung: Presseinfo
der Stadt Frankfurt am Main (pia)