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Auf dem Foto Matthias Kollatz
Finanzsenator Berlin
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Berlins Finanzsenator
Matthias Kollatz (SPD) hat den
Rückkauf von knapp 6.000 Wohnungen
als wirtschaftlich sinnvoll
bezeichnet. Mit dem Kauf sichere
Berlin bezahlbaren Wohnraum für die
Menschen in der Stadt, ohne den
Landeshaushalt zu belasten, sagte er
am 28. September im Inforadio vom rbb.
"Ein Kauf ist dann sinnvoll, wenn er
zum Ertragswert möglich ist. Das
heißt, wenn die Mieten, die in den
Gebäuden bezahlt werden, ungefähr
den Kaufpreis erbringen", so der
Finanzsenator. Dies sei aktuell der
Fall.
Damit widersprach er der
oppositionellen AfD. Die
kritisierte, der Senat habe Geld
verschwendet und dafür nicht eine
einzige Wohnung gebaut. Teure
Risiken für das Land schloss Kollatz
aus. Die landeseigene
Wohngesellschaft Gewobag habe sich
die Wohnungen angeschaut; eventuell
nötige Renovierungsmaßnahmen seien
beim Kaufpreis berücksichtigt
worden.
Er gehe davon aus, dass die
Wohnungen in einem besseren Zustand
seien als vor 15 Jahren. Damals
hatte Berlin die früheren
Sozialwohnungen zu einem deutlich
niedrigeren Preis an eine
Luxemburger Immobilienfirma
verkauft. "Der Markt hat sich
entwickelt, aber es hat sich auch an
den Wohnungen insgesamt etwas
entwickelt und in den meisten
Quartieren ist auch durchaus etwas
geschehen", so der SPD-Politiker.
Kollatz betonte, dass der Rückkauf
nur Teil der Strategie des Senats
sei. "Das wichtigste ist der Neubau.
Wir können auf Dauer in einer Stadt,
die jedes Jahr 30.000 bis 40.000
neue Bewohner hat, die Probleme
nicht im Bestand lösen. Ohne Neubau
wird das alles am Ende zu einer Form
von Mangelwirtschaft und das kann
nicht die Antwort sein."