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Architektonische
Qualität mit
Nachhaltigkeit
und
Re-Use-Ansätzen
in einer
innovativen
und
anspruchsvollen
Quartiersentwicklung
vereinen –
dies waren
die
Anforderungen
an die
renommierten
Architekturbüros
des
Werkstattverfahrens
für das neue
gemischt
genutzte IBA
Hamburg
Quartier „Wilhelmsburger
Rathausviertel“.
Behnisch
Architekten
geht aus dem
Verfahren
als Sieger
hervor und
zeigt, wie
nachhaltiges
Bauen in der
Zukunft
aussehen
kann.
Nach
erfolgreicher
Zusammenarbeit
zwischen
OTTO WULFF
und der IBA
Hamburg
während der
Internationalen
Bauausstellung
2013, wurde
nun ein
gemeinsames
Projekt
entwickelt,
welches an
das
EU-Forschungsprojekt
CIRCuIT zum
Thema
Kreislaufwirtschaft
für
regenerative
Städte
anknüpft.
Gemeinsam
mit
zahlreichen
lokalen
Partnern und
im
internationalen
Austausch
hat OTTO
WULFF in den
vergangenen
vier Jahren
intensiv an
der
Weiterentwicklung
der
Kreislaufwirtschaft
im Bausektor
gearbeitet.
Die
Expertinnen
und Experten
sind sich
einig: Die
Branche
braucht eine
Wertschöpfungskette,
die eine
umfassend
intelligente,
umweltfreundliche
und
regenerative
Kreislaufwirtschaft
ermöglicht.
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Visualisierung:
Circuit
Behnisch-Architekten |
Im Frühjahr
2023 wurde
der
Siegerentwurf
für das
Wilhelmsburger
Rathausviertel
ausgewählt.
Während des
Verfahrens
ist das
Bewusstsein
für ein
ressourcenschonendes
Bauen bei
allen
Akteuren
gewachsen.
Die
fundierte
Forschung zu
einer neuen
Recycling-Beton-Rezeptur,
die aus dem
CIRCuiT
Projekt
hervorgeht,
soll bei der
Realisierung
des Projekts
in
Wilhelmsburg
zur
Anwendung
kommen.
Recycling-Beton
sowie
nachhaltige
und
kreislaufwirtschaftliche
Konzepte
sind aus der
Zukunft des
Bauens nicht
mehr weg zu
denken.
Das Projekt
von OTTO
WULFF liegt
gegenüber
vom
Bürgerhaus
an den
Ursula-Falke-Terrassen,
auf einem
Grundstück
im Bereich
der
ehemaligen
Trasse der
Wilhelmsburger
Reichsstraße.
Es wird
eines der
ersten
Projekte im
Wilhelmsburger
Rathausviertel
sein, dass
in die
Umsetzung
geht. Das
Bauvorhaben
liegt im
Süden des
zukünftigen
Quartiers
und bietet
im aktuellen
Entwurf rund
185
Eigentumswohnungen,
freifinanzierte
Mietwohnungen
und
geförderte
Mietwohnungen.
Kay
Gätgens,
Geschäftsführer
IBA Hamburg:
„Innovationen
und
Nachhaltigkeit
gehören zur
DNA der IBA
Hamburg.
Daher
stellen wir
für dieses
Projekt
gerne ein
attraktives
und zentral
gelegenes
Baugrundstück
im
Wilhelmsburger
Rathausviertel
zur
Verfügung,
um zu
zeigen, wie
der
Kreislauf
städtischer
Material-
und
Ressourcenströme
geschlossen
werden kann.
Mit diesem
nachhaltigen
Projekt
werden wir
eine
vielfältige
Nutzung mit
gefördertem
Wohnungsbau,
Gewerbe und
Gastronomie
umsetzen.“
Franz-Josef
Höing,
Oberbaudirektor
der Freien
und
Hansestadt
Hamburg,
lobt die
Qualität des
Siegerentwurfs
von Behnisch
Architekten:
„Der
Kreislaufgedanke
muss in der
Bauwirtschaft
noch in
Schwung
kommen. Das
Projekt in
Wilhelmsburg
kann dafür
hilfreich
und
lehrreich
sein. Aber
trotz aller
Diskussion
um
Konstruktion
und
Materialeinsatz:
Am Ende geht
es um gute
Grundrisse,
schöne
Wohnungen,
die
bezahlbar
sind, und
ansehnliche
Häuser.
Genau diese
Synthese
leistet der
Entwurf von
Behnisch
Architekten.“
„Der
Siegerentwurf
von Behnisch
Architekten
stellt es im
Rahmen des
anspruchsvollen
Werkstattverfahrens
in der
Praxis unter
Beweis:
Mithilfe von
materialeffizienten
Strategien
und
zirkulären
Konstruktionen
wird der
Ressourcenverbrauch
minimiert
und die
gebaute
Umwelt zum
Materiallager
der Zukunft
”, so Stefan
Wulff,
geschäftsführender
Gesellschafter
bei OTTO
WULFF.
Behnisch
Architekten
präsentiert
mit einem im
Innen- und
Außenraum
sehr
durchdachten,
konstruktiven
Entwurf
nicht nur
eine gute
Ausarbeitung
der
räumlichen
Qualitäten,
sondern auch
die
Verwendung
der
richtigen
Materialien
für den
richtigen
Zweck. Die
materialeffiziente
und
zirkuläre
Konstruktion,
die
Kreislauffähigkeit
der
Materialien
sowie die
geschickte
Erschließung
verringern
den
Betoneinsatz
und
minimieren
so den CO2-Fußabdruck
des
Quartiers.
Exemplarisch
für die hohe
Qualität des
Entwurfs
steht unter
anderem das
Konzept der
„Switch-Wohnungen”.
Behnisch
Architekten
kommt dem
realen
Bedarf
entgegen und
ermöglicht
durch eine
flexible
Raumtrennung
eine lange
Nutzungsdauer
der
Wohnungen.
Durch die
Möglichkeit
eine
4-Zimmer-Wohnung
in zwei
2-Zimmer-Wohnung
zu
verwandeln,
schafft der
Entwurf eine
Anpassungsfähigkeit
der
zukünftigen
Wohnräume an
die
individuelle
Lebensgestaltung
je nach
Alter und
Bedarf der
Bewohnerinnen
und
Bewohner.
Diese und
viele
weitere
innovative
Ansätze
führten im
Werkstattverfahren
zu einem
einstimmigen
Ergebnis für
den Entwurf
von Behnisch
Architekten
– und
markieren so
den ersten
Teilerfolg
auf dem Weg
zu einer
anspruchsvollen
Quartiersentwicklung
mit einer
Mischnutzung.
Insgesamt
entstehen im
Wilhelmsburger
Rathausviertel
ca.1.600
Wohneinheiten
mit
gewerblichen
Nutzungen
und
ergänzender
sozialer
Infrastruktur
auf einer
Fläche von
32 ha.
Voraussichtlich
im zweiten
Quartal 2024
wird die
Vorweggenehmigungsreife
für den
Bebauungsplan
Wilhelmsburg
91 erwartet.
Im nächsten
Schritt
stellt die
IBA Hamburg
die
Hochbaureife
her, sodass
im Anschluss
eine
Baugenehmigung
erwirkt
werden kann.
Meldung: IBA
Hamburg
GmbH,
Hamburg
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