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Angesichts
einer
steigenden
Zahl an
Geflüchteten
erwägt
Sozial- und
Gesundheitsdezernentin
Elke Voitl
die
Errichtung
von
Leichtbauhallen
in
Frankfurt.
„Wir
brauchen
solche
Hallen
dringend als
Zwischenlösung,
um auch
weiterhin
unserer
Verpflichtung
zur Aufnahme
und
Unterbringung
geflüchteter
Menschen
nachkommen
zu können“,
sagt die
Stadträtin.
Konkrete
Vorschläge
für mögliche
Standorte
sollen noch
in dieser
Woche
erarbeitet
werden.
Leichtbauhallen
haben
entscheidende
Vorteile:
Sie können
innerhalb
kurzer Zeit
errichtet
werden, sind
kostengünstiger
als andere
Lösungen und
bieten vor
allem auch
einer
Vielzahl an
Menschen im
Winter
Schutz. „Wir
müssen
schnell
handeln.
Denn das
Wichtigste
ist, dass
Menschen
menschenwürdig
und sicher
untergebracht
werden“,
begründet
die
Dezernentin
ihre
Entscheidung.
Die Planung
erfolgt im
Schulterschluss
mit dem
Magistrat
und den
zuständigen
Ämtern.
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Zwischen
Dill und
Lahn liegt
die neue
Notunterkunft
in Wetzlar.
In zwei
Leichtbauhallen
sind
Schlafräume
eingerichtet,
in einer
weiteren
Aufenthaltsraum,
Kochgelegenheiten
und
Speisesaal
Foto: Ulrike
Kammler/
Lahn-Dill-Kreis |
Das Land
Hessen weist
Frankfurt
aktuell
weniger
Geflüchtete
zu als
angekündigt.
Dadurch
erreicht die
Stadt nicht
das
Aufnahmesoll
des
laufenden
Quartals.
Dieses Minus
muss
möglicherweise
im kommenden
Jahr
ausgeglichen
werden. „Wir
gehen davon
aus, dass
deswegen
Anfang des
Jahres
vermehrt
geflüchtete
Menschen
nach
Frankfurt
gebracht
werden.
Darauf
müssen und
werden wir
vorbereitet
sein“,
erklärt
Voitl. „Wir
verschaffen
uns mit
unserer
Strategie
die
notwendige
Reserve, um
vor der Lage
zu bleiben.“
Der Prognose
zufolge sind
die
bestehenden
Kapazitäten
voraussichtlich
in der
zweiten
Januar-Woche
erschöpft.
Bis dahin
werden die
Plätze in
den
bestehenden
Einrichtungen
soweit wie
möglich
aufgestockt
und in zwei
Unterkünften
die Hallen
reaktiviert.
Zudem werden
weitere
Hotels
angemietet –
„wenn sie
der Stadt zu
akzeptablen
Preisen
angeboten
werden“,
sagt die
Dezernentin.
„Ich werde
auf jeden
Fall
verhindern,
dass sich
einzelne
Geschäftsleute
an dem Leid
vieler
Menschen
eine goldene
Nase
verdienen.“
Welche
Plätze für
die
Errichtung
der
geplanten
Leichtbauhallen
in Frage
kommen, ist
derzeit noch
unklar.
Voitl hat
über ihren
Krisenstab
die
beteiligten
Ämter
beauftragt,
mögliche
Grundstücke
vorzuschlagen.
Der
ursprünglich
zu Beginn
des
Ukraine-Kriegs
gegründete
Krisenstab
hat zum 1.
November
seine Arbeit
wieder
aufgenommen.
Zugleich
erneuert
Voitl ihre
Forderung
nach mehr
Wohnraum.
„Zum
Jahresende
werden
10.000
wohnungslose
und
geflüchtete
Menschen in
den
kommunalen
Übergangsunterkünften
leben. Das
kostet sehr
viel Geld,
von dem man
viele
Wohnungen
bauen
könnte. Wir
brauchen
daher
parallel zu
unserer
Arbeit auch
eine
Wohnbauinitiative.
Wir können
nicht weiter
das
wohnungspolitische
Problem der
Stadt im
Sozialbereich
lösen“,
warnt sie.
Meldung:
Presseinfo
der Stadt
Frankfurt am
Main (pia)
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