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Drei Jahre
nach dem
Zweiten
Weltkrieg
unterzeichnete
die
Weltgemeinschaft
die
Allgemeine
Erklärung
der
Menschenrechte.
Seit 1948
wird diesem
Ereignis
jährlich am
10. Dezember
gedacht. Aus
diesem Grund
wird die
Paulskirche
am Sonntag,
10.
Dezember,
blau
angestrahlt.
Sie reiht
sich damit
ein in eine
Reihe
weltbekannter
Wahrzeichen,
die
ebenfalls in
der Farbe
angestrahlt
werden.
Die Stadt
beteiligt
sich an der
Initiative
des
Frankfurter
Komitees von
Human Rights
Watch mit
der
Beleuchtung
der
Paulskirche.
In
Deutschland
leuchtet
außer der
„Wiege der
Demokratie“
etwa noch
der
Olympiaturm
in München.
Frankfurt
hat sich
2017 als
erste
deutsche
Stadt an der
Aktion
beteiligt.
Oberbürgermeister
Mike Josef
sagt: „Die
Menschenrechte
gelten für
alle
Menschen
weltweit.
Doch nicht
überall
werden sie
eingehalten.
Menschen
werden etwa
bestraft und
in
Gefängnisse
gesteckt,
weil sie
beispielsweise
ihre Meinung
sagen.“
Josef
betont:
„Dass unsere
Paulskirche
als Wiege
der
deutschen
Demokratie
heute zum
Tag der
Menschenrechte
beleuchtet
wird, ist
wichtig.
Lasst uns
gemeinsam
für
Menschenrechte
einstehen,
nicht nur an
diesem Tag.“
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„Es ist eine
Selbstverständlichkeit,
die in
letzter Zeit
leider
häufig ins
Vergessen
gerät: Jedem
Menschen
stehen
allein
aufgrund
seines
Menschseins
gleiche
Rechte zu“,
betont
Stadtverordnetenvorsteherin
Hilime
Arslaner.
Menschenrechte
seien
universell,
das heiße,
sie gelten
überall für
alle
Menschen.
„Mit der
Beleuchtung
der
Paulskirche,
unserem
Wahrzeichen
für
Demokratie
in unserer
Stadt,
machen wir
die
Bedeutung
der
Menschenrechte
und ihre
politischen,
wirtschaftlichen,
sozialen und
kulturellen
Rechtsansprüche
sichtbar“.
Bürgermeisterin
Nargess
Eskandari-Grünberg
betont: „In
den letzten
Monaten
stellte sich
immer wieder
die Frage,
auf welcher
Grundlage
das
gesellschaftliche
Miteinander
gelingen
kann. Die
Menschenrechte
sind dafür
ausgezeichnet
geeignet.
Ihr
universeller
Charakter
ist
unmittelbar
einsichtig
und lässt
sich einfach
ins
alltagspraktische
Handeln
überführen.
Wir alle
können uns
für
Menschenrechte
stark
machen, in
den
Stadtteilen,
den
Gemeinden,
Vereinen und
Schulen.
Rund um den
Tag der
Menschenrechte
organisiert
mein
Dezernat in
diesem Jahr
die Woche
der
Menschenrechte
mit vier
Veranstaltungen.“
„Wir können
uns in
Frankfurt
glücklich
schätzen,
dass die
Wahrung der
Menschrechte
in unserer
Stadtgesellschaft
ein
grundsätzliches
Selbstverständnis
ist. Dennoch
müssen wir
uns bewusst
sein, dass
es kein
Selbstläufer
ist. Das
zeigen die
aktuellen
Konfliktherde
weltweit.
Wir sind
daher alle
selbst in
Frankfurt
angehalten,
die Werte,
auf die wir
uns einst
verständigt
haben,
weiterhin zu
leben und
sie auch
gegenseitig
einzufordern“,
erklärt
Eileen
O’Sullivan,
Dezernentin
für
Bürger:innen,
Digitales
und
Internationales.
Nesrin
Thomsen,
Senior
Direktorin
für Outreach
und
Development
der
internationalen
Menschenrechtsorganisation
Human Rights
Watch in
Deutschland,
sagt:
„Menschenrechte
wurden hart
erkämpft und
müssen
insbesondere
in unseren
Zeiten
weiter mit
aller Kraft
verteidigt
werden. Wir
freuen uns
deshalb
besonders,
dass in
Deutschland
dieses Jahr
so wichtige
Gebäude für
die
Menschenrechte
angestrahlt
werden.“
Foto (c) Jan
Hassenpflug/
Stadt
Frankfurt am
Main
Meldung ©
Presseinfo
der Stadt
Frankfurt am
Main (pia)
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