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Max Weiß
lebt den
Traum, den
viele junge
Menschen
träumen: Ein
Unternehmen
gründen,
schnell
erfolgreich
sein und
viel Geld
verdienen.
Schon mit 18
Jahren
gründete er
seine erste
Firma, mit
heute 23
Jahren
gehören ihm
gleich
mehrere.
Seine
Expertise:
Online-Marketing.
Die erste
Firma im
Portfolio,
eine
Social-Media-Agentur,
unterstützt
Unternehmen
mit
Online-Marketing
beim
Vertrieb
ihrer
Produkte und
Dienstleistungen.
Seit
Gründung der
heutigen
Online-Unternehmensberatung
WEISS
Consulting &
Marketing
GmbH 2018 in
Bad Tölz ist
er zudem in
die
Beraterrolle
geschlüpft
und gibt
seine
Praxiserfahrung
weiter. Er
berät mit
seinem Team
Start-ups
und
etablierte
Firmen
darin, wie
sie eigene
Online-Marketing-Unternehmen
gründen und
damit
erfolgreich
werden
können.
Seine
neueste
Geschäftsidee
ist eine
Reinigungsfirma
namens
„Office &
Home
Management
GmbH“, die
er gemeinsam
mit seiner
Lebensgefährtin
Charlotte
Koller
führt. Die
2020
gegründete
Firma ist
über ein
Lizenzkonzept
bereits an
16
Standorten
in
Deutschland
vertreten.
Im Interview
erzählt Max
Weiß, warum
viele
Gründer
scheitern
und was es
braucht, um
ein
erfolgreicher
Unternehmer
zu sein.
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Portrait Max
Weiß |
Herr
Weiß, ein
eigenes
Unternehmen
gründen und
schnell viel
Geld
verdienen
ist der
Traum vieler
junger
Leute. Ist
das eine
Illusion?
Das sieht
immer so
einfach aus,
gerade bei
Influencern,
die Fotos
vom coolen
Urlaub
posten oder
vom schicken
Auto. Was
man selten
erkennt, ist
die harte
Arbeit, die
dahintersteckt.
Ohne die
geht es
nicht, bei
keinem
einzigen
erfolgreichen
Unternehmen.
Das passive,
schnelle
Geld, mit
einem
Fingerschnipsen
verdient,
das ist eine
Illusion.
Wie hart
ist die
Arbeit, die
in einer
Unternehmensgründung
steckt?
Als ich mit
18 Jahren
direkt nach
der Schule
in die
Selbstständigkeit
gestartet
bin, habe
ich mit
meinem
damaligen
Geschäftspartner
sieben Tage
die Woche
gearbeitet.
Wir haben um
acht Uhr
morgens
angefangen
und sind
manchmal
erst um zwei
Uhr nachts
nach Hause
gegangen.
Das habe ich
die ersten
drei, vier
Jahre so
durchgezogen.
Ein
Unternehmen
ist schnell
gegründet
und oft
genauso
schnell
scheitert
es. Was ist
der größte
Fehler, den
Unternehmensgründer
machen?
Tatsächlich
scheitern
die meisten
Unternehmensgründungen.
Es gibt
verschiedene
Zahlen, aber
etwa 80 von
100
Unternehmen
sollen es in
den ersten
drei bis
fünf Jahren
sein. Meiner
Erfahrung
nach
scheitern
die meisten,
weil sie mit
einem Plan B
in die
Unternehmensgründung
gehen. Das
Problem am
Plan B ist,
dass das ja
erst einmal
sehr
vernünftig
klingt,
nicht alles
auf eine
Karte zu
setzen und
eine
Alternative
im Kopf zu
haben. Es
bedeutet
aber auch,
dass man
selbst nicht
zu
einhundert
Prozent
daran
glaubt, dass
man es
schafft. Man
hat Zweifel.
Aber man
muss
komplett
überzeugt
sein und mit
voller
Leidenschaft
in die
Gründung
gehen.
Erfolgreiche
Unternehmer
machen genau
das.
Welche
anderen
Faktoren
verurteilen
ein
Unternehmen
zum
Scheitern?
In den
vergangenen
Jahren hat
sich eine
Sache
eklatant
verändert.
Früher war
die Qualität
der
Dienstleistung,
die man
angeboten
hat, oder
des
Produkts,
das man
verkaufen
wollte,
entscheidend
für den
Erfolg.
Jetzt kommt
es von
Anfang an
vor allem
darauf an,
sichtbar zu
sein, auf
dem Markt
von
potenziellen
Kunden
wahrgenommen
zu werden.
Wer das als
Unternehmer
nicht
beachtet,
wird eine
gute Idee,
ein gutes
Produkt
nicht
verkaufen.
Am Ende
gewinnt der,
der sichtbar
ist und
nicht der,
der das
beste
Produkt hat.
Das ist
heute leider
so.
Wie
gelingt es,
auf dem
Markt
sichtbar zu
sein?
Erfolgreiches
Online-Marketing,
zu dem auch
die Präsenz
auf
Social-Media-Kanälen
gehört, ist
heute der
entscheidende
Faktor. Der
Vorteil am
Online-Marketing
ist, dass
man es sehr
gut steuern
kann. Früher
hat man eine
Zeitungsannonce
geschaltet
und über die
Wahl des
Mediums
hatte man
ein wenig
Einfluss auf
die
Zielgruppe,
die die
Anzeige
sehen
könnte, aber
mehr auch
nicht. Beim
Online-Marketing
hat man
volle
Kontrolle –
über das
Budget, über
die
Zielgruppe,
die
Reichweite.
Man sieht
unmittelbar,
zum Beispiel
über die
Anzahl der
Follower, ob
man Leute
erfolgreich
anspricht.
Das ist
inzwischen
schon bei
vielen
angekommen
in
Deutschland.
Junge
Gründer
legen Wert
auf
Online-Marketing,
aber auch
etablierte
Unternehmen
erkennen die
Wichtigkeit,
Präsenz zu
zeigen. Die
Schwierigkeit
ist die
Umsetzung.
Viele kennen
sich nicht
gut mit dem
Thema aus.
Sich
reinknien,
präsent sein
– reicht
das, um
erfolgreicher
Unternehmer
zu sein?
Es kommt
noch etwas
dazu:
Erfolgreiche
Unternehmer
konzentrieren
sich auf
Kernaspekte.
Ich nenne
mal ein
Beispiel:
Jede
Dienstleistung,
jedes
Produkt muss
verkauft
werden.
Verkaufen
lernen ist
also eine
wichtige
Kompetenz,
um die man
sich kümmern
muss, es ist
ein
Schlüssel
zum Erfolg.
Aber was
machen
viele? Sie
konzentrieren
sich auf die
Gestaltung
der Website,
drucken
Visitenkarten
und
gestalten
Bleistifte,
aber sie
fokussieren
sich nicht
auf das
Wesentliche.
Wenn man die
Basics
perfektioniert,
hat man
schon den
größten Teil
des Kuchens.
Wie
wichtig ist
es, Fehler
zu machen?
Man neigt
bei Erfolg
dazu, zu
viel zu
machen. Ich
habe immer
noch mehr
Projekte
angefangen,
noch ein
Unternehmen
gegründet.
Aber mehr
als drei
Baustellen
sind
meistens zu
viel. Sonst
bleibt nicht
genug Zeit
für die
Kernaspekte,
die ich
gerade
angesprochen
habe. Aber
es ist
völlig in
Ordnung,
Fehler zu
machen, auch
mal
Rückschläge
zu
kassieren,
Geld zu
verbrennen
und zu
zweifeln.
Wir brauchen
in
Deutschland
dringend
eine bessere
Fehlerkultur.
Man wird
schnell als
gescheitert
abgestempelt.
Man muss
aber gewisse
Fehler
machen,
sonst lernt
man nichts.
Welche
Persönlichkeit
muss man als
erfolgreicher
Unternehmer
mitbringen?
Wer in
Deutschland
Unternehmer
werden will,
muss immer
mit einem
gewissen
Druck und
Gegenwind
rechnen. In
dem Moment,
in dem man
sich
selbstständig
macht und
eigene Ideen
entwickelt,
passt man
nicht mehr
ins Raster
und es wird
einem
abgeraten.
Immer wird
vor Steuern
und den
Kosten der
Krankenversicherung
gewarnt.
Aber keiner
sagt, ´Hey,
cool, was Du
da machst`.
Das muss man
aushalten
können. Wenn
einem egal
ist, was
andere
denken und
sagen, dann
steht einem
nichts im
Wege.
Sie haben
Ihre
Karriere
schon als
Jugendlicher
begonnen.
Wie sind Sie
zum Erfolg
gekommen?
Als
Instagram
herauskam,
war ich
zwölf Jahre
alt und
seitdem war
ich jeden
Tag auf der
Plattform
unterwegs.
Damals habe
ich viel
Sport
gemacht –
Fußball und
Triathlon –
und
angefangen,
Fitness-Content
zu posten,
etwa über
meine
Ernährung
oder
Trainingseinheiten.
Die Leute
haben sich
dafür
interessiert,
ich habe
Reichweite
aufgebaut
und Follower
gewonnen.
Irgendwann
habe ich
mich
gefragt, wie
ich damit
Geld
verdienen
könnte. Das
hat
gedauert,
bis ich 16
Jahre alt
war. Anfangs
habe ich
über
Affiliate-Links
kleine
Provisionen
verdient,
wenn ich zum
Kauf eines
Produkts
geraten
habe. Meine
ersten sechs
Euro haben
mich extrem
gefreut und
mir gezeigt:
Es
funktioniert.
Das hat
Sie
angespornt,
weiterzumachen?
Genau. Ich
habe
angefangen,
Websites zu
bauen und
versucht,
sie gut bei
Google zu
positionieren.
So habe ich
begonnen,
Hühnerställe
zu
verkaufen.
Ich habe das
Produkt auf
Amazon
verlinkt und
damit
Provisionen
verdient. Da
kamen ein
paar Hundert
Euro herum.
Allerdings
habe ich
schnell
gemerkt,
dass es viel
wichtiger
ist,
sichtbar zu
sein und
Reichweite
auf der
Website zu
generieren.
So bin ich
ins
Online-Marketing
eingestiegen.
Meine ersten
Kunden waren
vor allem
Fitnessstudios.
Dort habe
ich über
Online-Marketing
einem Studio
innerhalb
kürzester
Zeit 50 neue
Mitglieder
über eine
Kampagne
vermittelt
und 5.000
Euro
Provision
verdient.
Das war der
Wendepunkt.
Mit
Online-Marketing
hat man
einen viel
größeren
Hebel. Als
ich 18 Jahre
alt geworden
bin und mein
Abitur
hatte, habe
ich mein
Gewerbe
angemeldet
und direkt
nach zwei
Monaten eine
GmbH
gegründet.
Das war die
Social-Media-Agentur.
Als
Unternehmens-Coach
beraten Sie
Unternehmen
und
Selbstständige
zum Thema
Online-Marketing.
Was können
Sie hier mit
gerade mal
23 Jahren
einbringen?
Meine ersten
Kunden haben
immer nach
meiner
Ausbildung
und
Erfahrung
gefragt.
Mein großer
Vorteil ist,
dass ich aus
der Praxis
komme. Wer
den Job nur
theoretisch
gelernt hat,
wird nicht
die
Ergebnisse
liefern, die
ich liefern
kann. Mit
den blanken
Zahlen
konnte ich
hingegen
immer
überzeugen.
Seitdem
fragt keiner
mehr nach
einem
Studium.
Inzwischen
habe ich das
Unternehmertum
in allen
Facetten
erlebt und
weiß zum
Beispiel,
wie wichtig
es für
erfolgreiche
Menschen
ist, mit
Stress
umzugehen.
Ich habe das
selbst
erfahren,
als sich
nach ein
paar Jahren
harter
Arbeit mein
Körper
gemeldet
hat, den ich
sehr
vernachlässigt
hatte. Das
hat mir
einen
ganzheitlichen
Blick auf
das Thema
Unternehmertum
gegeben.
Diese
Aspekte sind
Teil meiner
Beratung
geworden. Es
geht nicht
nur um die
Zahlen,
sondern auch
darum, wie
man ein
erfolgreicher
Geschäftsführer
ist, mit
seinen
eigenen
Ressourcen
umgeht, ein
Team führt
und es
schafft,
Mitarbeiter
zu
motivieren.
Foto und
Meldung ©
WEISS
Consulting &
Marketing
GmbH
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