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| Building for the Unestablishment – Suggestions for Inclusive Urbanism |
Die Ausstellung im Erdgeschoss baut auf Überlegungen und Forderungen auf, welche Making Heimat die größere Ausstellung im DAM an Stadtplaner richtet.
Die Gestalter von Making Heimat betreuen auch das Thema an der ETH Zürich. Studierende des Postgraduiertenstudiengangs Urban Design der ETH Zürich haben sich mit Inclusive Urbanism näher beschäftigt. Die Personengruppe besteht aus unterschiedlichen Nationalitäten. Arbeitssprache ist Englisch. Ziel des einjährigen Studiengangs war der Entwurf von städtebaulichen Typologien, die Teil der Stadt werden anstatt nur Siedlung zu sein. Welche, die eine soziale und funktionale Durchmischung der Stadt fördern. Projektorte sind Offenbach und Berlin. Die Entwürfe wurden ausgestellt. 19 Ideen präsentieren die Stadt offener und zugänglicher. Ein bunter und gemischter mit dem Anspruch der Nachhaltigkeit versehener Ort ist daraus geworden.

Am
18. August abends fand eine Führung durch die Ausstellung statt.
Daran nahmen der Direktor im DAM, Peter Cachola-Schmal
sowie Studierende der ETH Zürich und mehrere Anwesende teil.
Geführt wurde im Rundgang an den Außenwänden im EG Innenbereich, wobei einzelne Positionen anhand von
Grafiken an den Wänden, Textbeschreibungen, Animationen und
Modellbauten durch die Studierenden formuliert wurden. Urbanität
mit Alternativen entwickeln, Räume erfinden, die für Flüchtlinge
und Unterkünfte geeignet sind. Darin besteht der Zusammenhang zur
Hauptausstellung "Making Heimat" im EG und im 1. Stock des
Hauses. Insofern gestaltet sich das
Szenario wie ein Mosaik, welches aus Bestandteilen zusammengesetzt
ist. Gemeint sind die Ideen der Studierenden. Das
können Teile am Bau sein, die neu durchdacht wurden, können aber auch
Strukturierungen sein die Wohneinheiten und den Standort betreffend.
Innenhöfe und Tiefgaragen die durch Doppelnutzungen effektiver
geworden sind. Dabei zählt nicht das Konkurrenzverhalten der Studierenden, die im Wettbewerb stehen, sondern die Vernetzung mit anderen
und neuen Möglichkeiten der Entwicklung. Es soll auch nicht der Eindruck eines
Gesamtbildes entstehen, als wäre die Lösung der Probleme, die
ultima ratio gefunden, sondern Umgang mit Alternativen soll
Schule machen und dazu beitragen neue Lösungsansätze zu
präsentieren.
Eine Ausstellungsrezension von Kulturexpress
