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Meldung: Stada AG, Bad Vilbel |
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STADA erhält zum Abschluss des strukturierten
Bieterprozesses zwei nur unter der Bedingung der Zustimmung
des Vorstands stehende Transaktionsangebote für freiwillige
öffentliche Übernahmeangebote
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Vorstand und Aufsichtsrat haben nach eingehender Prüfung im
besten Unternehmensinteresse entschieden, das Angebot von
Bain Capital und Cinven zu unterstützen
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Der Vorstand hat mit Zustimmung des Aufsichtsrats
beschlossen, auf die bestehenden Stillstands-Vereinbarungen
mit Bain Capital und Cinven zu verzichten
Bain Capital und Cinven bieten 65,28 Euro zuzüglich 0,72
Euro Dividende je STADA-Aktie
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Angebot von Bain Capital und Cinven entspricht einer Prämie
von etwa 48,9 Prozent auf STADAs unbeeinflussten Aktienkurs
und einer Prämie von circa 19,6 Prozent auf den
volumengewichteten Durchschnittskurs der STADA-Aktie der
letzten drei Monate
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STADA, Bain Capital und Cinven unterzeichnen
Investorenvereinbarung mit umfangreichen Schutzbestimmungen
für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Standorte und
Unternehmensstrategie
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Vorstand und Aufsichtsrat prüfen die Angebotsunterlage nach
Veröffentlichung. Aus heutiger Sicht gehen beide Gremien
davon aus, den Aktionärinnen und Aktionären das Angebot zur
Annahme empfehlen zu können.
Nach ausführlichen Gesprächen haben die zwei Bieterkonsortien
dem Vorstand und Aufsichtsrat der STADA Arzneimittel AG jeweils
rechtlich bindende, nur unter der Bedingung der Zustimmung des
Vorstands stehende Transaktionsangebote für ein öffentliches
Übernahmeangebot für alle ausstehenden Aktien von STADA
Arzneimittel AG unterbreitet.
Beide Transaktionsangebote sehen jeweils den Abschluss einer im
Rahmen des strukturierten Bieterprozesses zwischen STADA und dem
jeweiligen potenziellen Bieter erarbeitete
Investorenvereinbarung vor, welche unter anderem umfangreiche
Schutzbestimmungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
Standorte und die Unternehmensstrategie beinhaltet.
Mit einem Gesamtwert von 66,00 Euro je STADA-Aktie, bestehend
aus 65,28 Euro Angebotspreis zuzüglich der voraussichtlich
während der laufenden Angebotsfrist von STADA auszuzahlenden
Dividende in Höhe von voraussichtlich 0,72 Euro, haben Bain
Capital und Cinven das finanziell attraktivste Angebot
vorgelegt.
Das Angebot entspricht einer Prämie von etwa 48,9 Prozent auf
den Schlusskurs am 9. Dezember 2016, dem letzten Aktienkurs vor
dem Aufkommen von ersten konkreten Übernahmegerüchten, und einer
Prämie von circa 19,6 Prozent auf den volumengewichteten
Durchschnittskurs der letzten drei Monate.
Das Angebot bewertet STADA mit einem Eigenkapitalwert von
ungefähr 4,109 Milliarden Euro und einem Unternehmenswert von
ungefähr 5,318 Milliarden Euro. Bain Capital und Cinven sehen
eine Mindestannahmeschwelle von 75 Prozent, weitere übliche
Bedingungen sowie eine Angebotslaufzeit von sechs Wochen vor.
Nach eingehender Prüfung beider Transaktionsangebote wird das
Angebot von Bain Capital und Cinven zu unterstützt. Der Vorstand
hat mit Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen, auf die
bestehenden Stillstands-Vereinbarungen mit Bain Capital und
Cinven zu verzichten.
STADA, Bain Capital und Cinven haben daher eine
Investorenvereinbarung unterzeichnet. Darin verpflichten sich
Bain Capital und Cinven zu umfangreichen Schutzbestimmungen für
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Standorte und die
Unternehmensstrategie. So wurde unter anderem vereinbart, dass
Bain Capital und Cinven STADAs Position als global tätiges
Pharmaunternehmen stärken, seine Wachstumsstrategie unterstützen
und so zu einer langfristigen Steigerung des Unternehmenswerts
beitragen werden. Ferner sichern Bain Capital und Cinven zu,
mögliche Akquisitionen zum Ausbau des Produktportfolios und der
Erschließung neuer Wachstumsmärkte finanziell und strategisch zu
unterstützen. Sowohl der Standort der Unternehmenszentrale von
STADA sowie die Standorte der wesentlichen Geschäftsbereiche
sollen unverändert bleiben.
Zudem erkennen Bain Capital und Cinven die Rechte der
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Betriebsräte von STADA
und der Gewerkschaften an. Bain Capital und Cinven werden den
konstruktiven Dialog mit der Belegschaft fortsetzen und weiter
stärken. Bestehende Betriebsvereinbarungen und Tarifverträge
sollen weitergeführt werden. Zusätzlich haben sich Bain Capital
und Cinven im Grundsatz zu einem weitgehenden Verzicht auf
betriebsbedingte Kündigungen für vier Jahre bereit erklärt, die
über die bereits in der aktuellen Geschäftsplanung vorgesehenen
Personalmaßnahmen hinausgehen.
„Unsere Verhandlungsstrategie der letzten Wochen war sehr
erfolgreich: Wir freuen uns sehr, dass wir den Transaktionswert
um 7,28 Euro je Aktie und damit von rund 4,7 Milliarden Euro auf
mehr als 5,3 Milliarden Euro steigern konnten und jetzt das
beste Angebot für unsere Aktionärinnen und Aktionäre erreicht
haben“, sagte Ferdinand Oetker, Vorsitzender des
Aufsichtsrats der STADA Arzneimittel AG. „Das Angebot von Bain
Capital und Cinven bietet das beste Gesamtpaket. Neben dem
höchsten Preis konnten wir auch umfangreiche Schutzbestimmungen
insbesondere für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
erreichen und eine zukunftsgerichtete Wachstumsstrategie auf den
Weg bringen.“
„Wir haben in den vergangenen zwei Monaten einen strukturierten
Bieterprozess durchgeführt und in gemeinsamen, vertrauensvollen
Verhandlungen mit den Bieterkonsortien die Angebote signifikant
verbessert. Seit Beginn des Prozesses haben wir so rund 750
Millionen Euro mehr Wert für unsere Aktionärinnen und Aktionäre
geschaffen“, sagte Dr. Matthias Wiedenfels,
Vorstandsvorsitzender der STADA Arzneimittel AG. Aus heutiger
Sicht gehen Vorstand und Aufsichtsrat von STADA davon aus, dass
beide Gremien den Aktionärinnen und Aktionären die Annahme des
Angebots empfehlen werden.
www.stada.de
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