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Begrünte Fassaden liegen nicht nur im Trend und sind dekorativ,
sondern bieten in erster Linie einen Mehrwert für Mensch und
Umwelt. Wo die Natur neuen Bürogebäuden, Einkaufszentren oder
Parkhäusern weichen muss, können Fassaden diese (Hoch-)Häuser zu
Luftreinigern und Klimaanlagen machen. Mit
Systembegrünungsanlagen wie cityLam werden Fassaden zu
eindrucksvollen (grünen) Elementen inmitten des großstädtischen
Alltagsgraus, geben Städten dadurch ein umweltfreundlicheres
Gesicht und sind zudem effektive Schadstofffilter mit
Kühlungseffekt bei heißen Temperaturen.
Gerade aus Millionenmetropolen wird regelmäßig eine
Verschlechterung der Luftqualität als Folge der
Industrialisierung und erhöhten Verkehrs gemessen. Die Sonne
muss sich täglich durch einen Schleier aus Abgasen, Ruß,
Feinstaub, Ozon, Stickstoff- und Schwefelverbindungen kämpfen.
Laut Angaben der Max-Planck Gesellschaft sterben jährlich
weltweit ca. 3,3 Mio Menschen an den Folgen von
Luftverschmutzung.
Dennoch bleiben viele Flächen wie Häuserfassaden oder Wände, die
praktische und effektive Möglichkeiten zur Verbesserung des
Klimas bieten, ungenutzt. Ob öffentliche Gebäude,
Industriebauten, Schulen, Sporthallen, Krankenhäuser, Bahnhöfe
oder Privathäuser – sie alle bieten große Nutzflächen, um die
Qualität der Luft erheblich zu verbessern – in Verbindung mit
Pflanzen werden sie zu „XXL Luftreinigern“. Diese Symbiose aus
Gebäude und Natur schaffen Systembegrünungsanlagen von cityLam,
eine innovative Technik des mittelständischen Unternehmens EuroLam,
das zu den weltweiten Marktführern hinsichtlich Entwicklung und
Produktion von Lamellenfenstern und anderen Lamellenprodukten
zählt. Die dabei gewonnene Erfahrung ist in die Entwicklung der
cityLam-Technologie eingeflossen.
Einzeln bepflanzte Lamellen werden als starre oder bewegliche
Einheiten an Fassaden von Gebäuden oder Hallen installiert,
können darüber hinaus sogar auch als „Raumteiler“,
beispielsweise in Bahnhöfen, fungieren. Die bewegliche Variante
begrünt in der Vertikalen ganze Flächen. Horizontal gestellt,
können die Module automatisch bewässert werden.
nature is coming to the city
Durch die Kombination aus automatischer Bewässerung,
feststehender oder beweglicher Aluminiumlamellen und Bepflanzung
mit genügsamen, pflegeleichten, an besondere Klima- und
Bodenverhältnisse angepasste Pflanzen, kann eine Lösung wie
cityLam auch in extrem heißen oder kalten Regionen verbaut
werden. In der beweglichen Variante lassen sich die Module in
heißen Regionen auch als Fensterersatz nutzen. Sie kühlen das
Raumklima aufgrund der Verdunstungskälte der Pflanzen auf
natürlichem Weg ab.
Der Vorteil von Pflanzen in
Städten, so zum Beispiel an Häuserfassaden, liegt auf der Hand:
Sie sind in erster Linie feinstaubbindend und verbessern dadurch
Luftqualität und Klimabilanz. Die Fassaden erhalten zusätzlich
eine natürliche Wärme-, Kälte-, und Lärmdämmung. Darüber hinaus
können sie aufgrund der Bepflanzung als ökologische
Ausgleichsfläche genutzt werden. Mit dem Einbau der Module
werden Fassaden grüner, schöner und klimafreundlicher. Wenn
Städte wachsen, wächst dadurch auch die Natur mit.
Geeignete Pflanzen – Grüne Vielfalt statt tristem
Grau in Grau
Minimus
Euonymus fortunei ´Minimus´
bildet eine etwa 15 cm niedrige Matte aus 1 cm kleinen,
dunkelgrünen Blättern. Der immergrüne Zwergstrauch stellt kaum
Ansprüche an seinen Standort und ist extrem frosthart.
Cotoneaster
Cotoneaster dammeri ´Radicans´ ist ein schnell
wachsender und flach kriechender Bodendecker. Es kann ein bis zu
20 cm hoher Teppich aus dunkelgrün glänzenden Blättern und
saisonalen Blüten und Beeren entstehen. Diese bescheidene
Variante findet oft Verwendung bei der Begrünung von
öffentlichen Flächen.
Moos Moos ist der absolute
Allrounder bei der Begrünung. Es kann aktiv Feinstaub binden und
verstoffwechseln. Dank der großen Oberfläche kann es sehr gut
Geräusche absorbieren und dient somit optimal als grüner
Lärmschutz. Weil Moos Wasser gut speichert, es allerdings nur
langsam wieder abgibt, benötigen Sie kaum Pflege.
www.eurolam.net |