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Hitzeschutz in der
Stadtentwicklung und im Bauwesen |
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Die zunehmende Hitze im Zuge des Klimawandels trifft die
Städte in besonderem Maße. Insbesondere in dicht
bebauten Stadtteilen und Innenstadtbereichen mit
geringen Anteilen an Grün- und Freiräumen bilden sich
Hot Spots der Hitzebelastung am Tag und Tropennächte
treten häufiger auf. Damit ist Hitze ein wichtiges Thema
für das BMWSB, das für Stadtentwicklung und Bauen und
damit auch in diesen Bereichen für die Anpassung an die
Folgen des Klimawandels zuständig ist. Dabei besteht ein
Spannungsfeld zwischen den Aufgaben, zusätzlichen
Wohnraum zu schaffen und zugleich die notwendigen
Freiräume für die Hitzevorsorge zu erhalten und
weiterzuentwickeln.
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Foto einer Person, die durch
eine Reihe von Wasserfontänen läuft.
© Sergey Novikov – adobestock.com |
Der Fokus des BMWSB liegt auf der "Verhältnisprävention"
(Anpassung der räumlichen und baulichen Verhältnisse; im
Unterschied zur "Verhaltensprävention", die auf
menschliches Verhalten abzielt und Thema des BMG ist)
gegenüber zunehmender Hitze.
Vor diesem
Hintergrund hat das BMWSB eine "Handlungsstrategie
Hitzeschutz in der Stadtentwicklung und im Bauwesen"
erarbeitet, die im Juli 2024 veröffentlicht wurde.
Entsprechend dieser Strategie sieht das BMWSB seine
aktuellen und zukünftigen Arbeitsschwerpunkte zum
Hitzeschutz in folgenden Handlungsfeldern:
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Mehr Grün zur
Hitzevorsorge und mehr wassersensible
Stadtstrukturen
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Verschattung besonders
hitzebelasteter Orte (bspw. Stadtplätze,
Spielplätze); Kühle Orte in der Stadt
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Hitzeschutz für
Wohnungslose
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Hitzeschutz von
Gebäuden
Um Fortschritte in diesen
Handlungsfeldern zu erzielen, sind die Handlungsansätze
des BMWSB:
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Berücksichtigung von
Klimaanpassung und Hitzevorsorge in der Gesetzgebung
(aktuelle BauGB-Novelle "Entwurf eines Gesetzes zur
Stärkung der integrierten Stadtentwicklung")
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Integration von
Hitzeschutz in Stadtentwicklung und Bauwesen in
laufende Strategieprozesse (z.B. Fortschreibung der
Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel
(DAS) und Weißbuchprozess Stadtgrün)
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Berücksichtigung von
Hitzevorsorge in Stadtentwicklung und Bauwesen in
den Förderprogrammen des BMWSB (Klimaschutz und
Klimaanpassung ist in allen drei Programmen der
Städtebauförderung Fördervoraussetzung, und
zusätzlich gibt es spezifische Förderprogramme wie
"Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den
Klimawandel", die Hitzeschutz und wassersensible
Stadtentwicklung insbesondere durch Ausbau und
Qualifizierung von Grünräumen fördern),
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Verstärkte Forschung
und Durchführung von Modellprojekten zum Hitzeschutz
(z.B. im Rahmen eines ExWoSt (Experimenteller
Wohnungs- und Städtebau) Forschungsclusters
Hitzeschutz in der Stadtentwicklung und im Bauwesen
unter besonderer Berücksichtigung sozial
benachteiligter Quartiere, "Urban Heat Labs")
Hitzeschutz – Eine Handlungsstrategie für die
Stadtentwicklung und das Bauwesen
Informationen zum Hitzeschutz
Meldung: Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung
und Bauwesen, BMWSB, Referat Öffentlichkeitsarbeit,
Berlin
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