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Dornbirn in Vorarlberg nutzt
bestehende Industriegebäude ganz
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Seit 2021 wird am zentral gelegenen
Campus V inmitten von Vorarlbergs größter Stadt Dornbirn
ein Projekt entwickelt, das weit über die Region hinaus
Signalwirkung hat:
Aus ehemaligen Industriehallen entsteht mit der
CampusVäre in Dornbirn ein Ort, der zeigt, wie
bestehende Gebäude weitergenutzt und Räume für neue
Formen von Arbeit, Kultur und Öffentlichkeit geschaffen
werden können. Die Eröffnung von Halle 4 steht im Herbst
bevor.
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CampusVaere, Halle 4, Foto (c)
Frederic Sams |
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Die
CampusVäre
Mit den
12.000 Quadratmeter großen ehemaligen Industriehallen
der früheren F.M.- Hämmerle-Weberei zeigt die
nachhaltige Entwicklung des Areals, wie bestehende
Gebäude weitergenutzt, ökologisch transformiert und neu
belebt werden können. Maßgeblich finanziert wird das
Projekt von der öffentlichen Hand: Stadt Dornbirn, Land
Vorarlberg und Wirtschaftskammer Vorarlberg entwickeln
den Ort gemeinsam. Für ein Bundesland mit rund 400.000
Einwohner:innen ist dieses Engagement bemerkenswert –
und in dieser Größenordnung auch über die Landesgrenzen
hinaus selten.
Seit ihrer Gründung 2021 wirkt die CampusVäre als
Netzwerkknoten, der Gesellschaft, Innovationswirtschaft,
Kunst und Kultur verbindet – mit Partner:innen wie dem
Europäischen Forum Alpbach, der Klima Biennale Wien und
der Kreativbehörde Regensburg sowie mit
Bildungseinrichtungen wie der Uni Liechtenstein, der TU
Wien und dem Institute of Design Research Vienna. Heute
beherbergt die CampusVäre das designforum Vorarlberg,
Halle 5 – Ateliers und Werkstätten für Kunst und
Kulturproduktion, PAV – Präzisionstechnik Austria sowie
Westösterreichs einziges Materialteillager. In
Entwicklung sind aktuell eine Padel- Tennis-Anlage auf
2.000 qm und eine private Bierbrauerei. Mit über 70
Veranstaltungen und mehr als 5.000 Besucher:innen im
Jahr ist die CampusVäre ein lebendiger Ort für
Kreativwitschaft, Innovation, Kunst und Kultur und ein
Vorbild für spartenübergreifenden Austausch, des Lernen
und des gemeinsame Gestaltung der Zukunft.
Halle 4 – neues Herzstück
Mit der Transformation der zentralen Halle 4 erreicht
die Entwicklung nun einen wichtigen Meilenstein. Die
modulare Holzstruktur wurde vom Architekturbüro Johannes
Kaufmann & Partner geplant und behutsam in die
bestehende Industriehalle aus Beton eingebaut. Sie
schafft neuen Raum für kreative Produktion,
Zusammenarbeit, Veranstaltungen und Öffentlichkeit. Die
21 Büros, Studios und Arbeitsräume für rund 150 Menschen
und Unternehmen werden ergänzt durch flexible
Veranstaltungs- und Workshopbereiche, eine neue
Gastronomie, betrieben durch „die Leckeria“, und ein
begrüntes Atrium.
Der Umbau folgte konsequent den Prinzipien der
Kreislaufwirtschaft: Materialien wurden weiterverwendet,
wo immer es möglich war. So kommt das verbaute Holz aus
dem stadteigenen Dornbirner Forst, die Verglasung des
Atriums besteht aus wiederverendeten Fenstern der
benachbarten Fachhochschule Vorarlberg, auch die
Gastro-Küche kommt von dort. Die Zugangsstufen am
Eingang sind zugeschnittene T-Träger aus Beton, die aus
dem Dach entnommen wurden, sämtliche Leuchten stammen
aus dem Lager von Zumtobel , das Mobiliar zum großen
Teil aus dem hauseigenen Materialteillager. Das neu
begrünte Dach gehört zu den größten Gründächern im Land.
Durch die minimalen Eingriffe bleibt nicht nur der
industrielle Charakter der Halle erhalten, es entsteht
darüber hinaus ein Raum, der mit seiner Flexibilität und
Offenheit die Anforderungen moderner Arbeits- und
Kreativprozesse erfüllt und gleichzeitig ökologisch
verantwortungsvoll gestaltet ist.
Blaupause für verantwortungsvolle
Stadtentwicklung
Die offene und partnerschaftliche
Entwicklung durch die öffentliche Hand macht die
CampusVäre zu einem Modellprojekt für zukunftsweisende
Stadt- und Regionalentwicklung: transparent,
kollaborativ, zirkulär und nachhaltig. Die
Transformation von Halle 4 schafft dabei nicht nur Raum
für neue Formen des Arbeitens, sondern setzt auch ein
starkes Zeichen für die Rolle der Kreativwirtschaft als
Impulsgeberin wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und
städtebaulicher Entwicklungen im ländlichen Raum.
Markus Fäßler, Bürgermeister der
Stadt Dornbirn: „Als Bauherrin der Halle 4 und
Mitträgerin der CampusVäre, investiert die Stadt
Dornbirn bewusst in ein Umfeld, das Fortschritt
ermöglicht und wirtschaftliche Entwicklung unterstützt.
Zukunftsfähige Standorte entstehen dort, wo Ideen auf
Offenheit, Zusammenarbeit und unternehmerischen Mut
treffen.“
CampusVäre-Geschäftsführerin Bettina
Steindl ergänzt: „Die CampusVäre zeigt das Potential,
das entsteht, wenn öffentliche Hand, Wirtschaft,
Kreativszene, Kunst und Kultur gemeinsam Zukunft
gestalten. Meter für Meter entsteht ein neuer Ort für
Innovation und Zusammenarbeit und ein Modell, wie
bestehende Quartiere nachhaltig weiterentwickelt und für
kommende Generationen nutzbar gemacht werden können. Die
Entwicklung der vergangenen Jahre macht deutlich, dass
Innovation, Nachhaltigkeit und Stadtentwicklung keine
Gegensätze sind, sondern sich gegenseitig stärken.“
Halle 4 auf einen Blick
- Eröffnung am 1. Oktober 2026, 14 Uhr (im Rahmen des
FEZ 26)
- 2.000 m² Gesamtfläche
- Architektur: Johannes Kaufmann und Partner (JK&P)
- Modulare Holzstruktur innerhalb der bestehenden
Industriehalle
- 21 flexible Büros, Studios und Arbeitsräume für rund
150 Menschen und Unternehmen aus Kreativ- Wirtschaft
- Veranstaltungs- und Workshopflächen
- Gastronomie („Die Leckeria“ und „Trevo Coffee Roastery“)
- Begrüntes Atrium und begrüntes Dach
- Fokus auf Kreislaufwirtschaft , Re-Use und Neu
European Bauhaus
- Wiederverwendung bestehender Bauteile und Materialien
- Erhalt des industriellen Charakters der Halle
FEZ – Festival zur Eröffnung der Zukunft
- Vier Tage der offenen Tore: 1.– 4. Oktober 2026
- Festivalstart und offizielle Eröffnung Halle 4: Do.,
1.10.2026, 14:00 Uhr
- Programm zu Architektur, Design, (Kreativ-)Wirtschaft,
Kunst und Stadtentwicklung
- Mit: Führungen, Gesprächen, Workshops, Ausstellungen
und Interventionen
Meldung:
CampusVäre - Creative Institute Vorarlberg
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