Franken klingt wie ein
vielstimmiges Konzert, in dem sich Musik und Tanz,
Tradition und Gegenwart, leise Töne und rauschende
Festivals zu einem mitreißenden Rhythmus verbinden.
Genau dieses Gefühl fängt die Kampagne „Franken geHÖRT
erlebt“ ein – sie macht die vielfältige Klanglandschaft
Frankens hör- und erlebbar.
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„Franken geHÖRT erlebt“ ist die
fränkische Adaption der bayernweiten Kampagne „Bayern
geHÖRT erlebt“, die gemeinsam von der Bayern Tourismus
Marketing GmbH und den vier bayerischen regionalen
Tourismusverbänden entwickelt wurde. Zahlreiche
Mitglieder des Tourismusverbandes Frankens haben sich
dafür begeistert und tragen die Idee mit ihren
musikalischen Höhepunkten weiter. Eine Auswahl davon
zeigt der Imageclip, den FrankenTourismus für „Franken
geHÖRT erlebt“ produziert hat. Eine eigens komponierte
Musik verbindet die Szenen so miteinander, dass Bild und
Ton nahtlos ineinandergreifen. Zu sehen und zu hören ist
der Clip unter anderem auf www.frankentourismus.de/franken-gehoert-erlebt.
Auf der Seite finden sich außerdem ausgewählte
Jubiläumsveranstaltungen sowie Verlinkungen zu
fränkischen Gebieten, Städten, Heilbädern und Kurorten,
in denen Musik und Tanz eine besondere Rolle spielen.
Große
Jubiläen und starke Klangorte
Einer dieser klangvollen Jubiläumsorte ist Bayreuth.
Unter dem Motto „Festival150“ feiert die Stadt die
Bayreuther Festspiele, mit denen sich Richard Wagner
einen musikalischen Traum erfüllte und die vor 150
Jahren das erste Mal stattfanden. Mit Konzerten,
Installationen und digitalen Formaten wird ganz Bayreuth
zur Bühne und knüpft an Wagners Idee vom völligen
Eintauchen in das musikalische Geschehen an
(festival150.com).
Auch Nürnberg stellt seine Musiktradition eindrucksvoll
unter Beweis, wenn das älteste Kirchenmusikfestival
Deutschlands sein 75-jähriges Bestehen feiert. Beim
Musikfest ION (19. Juni bis zum 5. Juli 2026) wird in
den großen Kirchen der Stadt gespielt, wobei das
Programm auch durch neue Formate mit Pop- und
Jazzakzenten bereichert wird (www.musikfest-ion.de). Nur
wenige Wochen später folgt die 50. Ausgabe des
Nürnberger Bardentreffens (30. Juli bis 2. August 2026).
Als eines der größten kostenfreien
Open-Air-Musikfestivals Deutschlands verwandelt es die
gesamte Innenstadt in eine Bühne mit mehr als 90
Konzerten und begleitet von Hunderten
Straßenmusiker:innen. Eröffnet wird das Bardentreffen
mit einem großen Mitsing-Event auf dem Hauptmarkt (bardentreffen.nuernberg.de,
tourismus.nuernberg.de/erleben/musik-theater-film/musik/musikfestivals/).
Dancefloor unter freiem Himmel
Überhaupt wird in Franken leidenschaftlich gerne unter
freiem Himmel musiziert – und auch getanzt! So
verwandelt das „Internationale Samba-Festival“ (10. bis
12. Juli 2026) Coburg in ein pulsierendes „Rio in
Franken“. Rund 3.000 Sambistas und zahlreiche
Besucher:innen sorgen für ausgelassene Stimmung, wenn
die Innenstadt fest in der Hand von Trommeln, Tanz und
Gesang ist (www.samba-festival.de). In Schweinfurt heißt
es hingegen „Dancing in the City“: Am 8. Mai, 20. Juni,
11. Juli und 1. August 2026 füllen mitreißende
Live-Musik oder DJ-Sounds die Plätze und laden alle
Tanzbegeisterten zum Mitmachen ein. Showeinlagen sowie
Animations- und Line-Dance-Runden garantieren beste
Stimmung (www.dancing-in-the-city.de).
Beachvibes am Seenstrand
Im Sommer steigert sich das fränkische Klangbild zu
einem dichten Reigen an Festivals. Und da das Fränkische
Seenland das Wasser schon im Namen trägt, geht es für
den Musikgenuss an den Strand: Bei „Burning Beach“ im
Pleinfelder Ortsteil Allmannsdorf (19. bis 21. Juni
2026) treffen Electrobeats auf das Panorama des Großen
Brombachsees. Am Strand von Enderndorf, einem Ortsteil
von Spalt, heizt Sängerin und Rapperin Nina Chuba ihren
Fans am 17. Juli 2026 richtig ein. Am Tag darauf (18.
Juli 2026) treten internationale Rock-Legenden wie Uriah
Heep bei „Lieder am See“ auf die Bühne. Romantischer
wird es am Altmühlsee. Bei „See in Flammen“ (1. August
2026) sorgen beleuchtete Segelboote, Fackelschwimmen und
ein Höhenfeuerwerk mit Musikbegleitung für zauberhafte
Stimmung. Am 22. August 2026 zeigt der See sich von
seiner rockigen Seite: An fünf Locations spielen beim
„Altmühlseefestival“ unter dem Motto „Rock around the
Altmühlsee“ Live-Bands auf. Zum Abschluss der
Open-Air-Saison (28. August 2026) lädt der Brombachsee
zu „Magischen Momenten“ für die ganze Familie ein: Vom
Deck des Fahrgast-Trimarans „MS Brombachsee“ erhellt
eine spektakuläre Licht- und Lasershow den Himmel. Am
Ufer sorgen Musik und kulinarische Überraschungen für
einen begeisternden Abend (www.fraenkisches-seenland.de/veranstaltungskalender).
Klassik,
Klezmer und Festivals unter Sternenhimmel
Es muss aber nicht immer der Strand sein, um den
musikalischen Sommer in außergewöhnlicher Kulisse zu
genießen. Am 10. Mai 2026 starten die
Schlossgartenkonzerte in Erlangen in ihre Saison,
weitere Termine folgen am 21. Juni, 19. Juli und 9.
August 2026. Vor der Barockkulisse der Orangerie im
Schlossgarten lädt die Konzertreihe zu Klassik, Jazz und
Weltmusik ein – bei freiem Eintritt und für alle
Generationen (www.visit-erlangen.de/schlossgartenkonzerte).
Am 3. und 4. Juli 2026 entsteht vor Kloster Banz – einem
der Wahrzeichen von Bad Staffelstein – ein ganz anderer
Klangraum: Bei „Lieder auf Banz“ kommen auf der
Klosterwiese etablierte Künstler:innen und neue Stimmen
der deutschsprachigen Liedermacherszene zusammen.
Zwischen stimmungsvollen Balladen und leisen
Zwischentönen entwickelt sich dort eine besondere Nähe
zwischen Bühne und Publikum (www.lieder-auf-banz.de/startseite).
Für intime Musikerlebnisse mit Pop, Soul, Klezmer oder
Klassik sind die Konzerte im Veitshöchheimer
Synagogenhof eine Empfehlung (immer sonntags vom 2.
August bis zum 6. September 2026,
www.tourismus-veitshoechheim.de). In sein Stadtgärtchen
am Mainkai bittet Marktheidenfeld: Dort stehen am 24.
und 25. Juli 2026 die Singer-Songwriterin Esther Filly
und die Weltmusik-Band Inswingtief auf der Bühne (www.marktheidenfeld.de).
Lieber laut als leise? Dann ist Rothenburg ob der Tauber
das Ziel der Wahl. Hier findet vom 6. bis zum 9. August
2026 zum 30. Mal das „Taubertal Festival“ statt. Mit
Blick auf die mittelalterliche Stadtkulisse, kurzen
Wegen, familiärer Atmosphäre und mehr als 40 Acts zählt
es zu den prägenden Open-Air-Festivals in Deutschland (www.taubertal-festival.de).
Facettenreiche Hauptrollen
Eine weitere Besonderheit Frankens sind die Musikreihen
und -veranstaltungen, die sich einem ganz bestimmten
Kunstschaffenden, einem Instrument oder einem Motto
verschrieben haben. Das „Internationale
Gitarrenfestival“ in Hersbruck ist eines von ihnen. Vom
8. bis zum 14. August 2026 zeigt es die gesamte
Bandbreite des Instruments. Konzerte von Klassik über
Flamenco bis hin zu Jazz und Weltmusik werden ergänzt
durch Workshops, Masterclasses und Vorträge (www.gitarre-hersbruck.de).
Würzburg hingegen richtet das renommierte Mozartfest aus
– und das bereits seit 105 Jahren. Das Festival ist
bekannt dafür, dass es Klassik am Puls der Zeit bietet.
Es verbindet höchste künstlerische Exzellenz mit
Neugier, Offenheit und breiter Teilhabe. In der
diesjährigen Spielzeit (29. Mai bis 28. Juni 2026) steht
es unter dem Motto „Beschworene Schönheit: Idol Mozart“.
Rund 90 Veranstaltungen vereinen Sinfonik, Kammermusik,
Oper und innovative Formate – und das in den prunkvollen
Barocksälen der Residenz genauso wie in blühenden
Gärten, stimmungsvollen Weinkellern und inspirierenden
Industriegebäuden (www.mozartfest.de).
Musikalische Stars aus und in Franken
„Mazel Tov“ hat sich dieses Jahr der „Kissinger Sommer“
als Motto gegeben (11. Juni bis 18. Juli 2026). Dieser
jiddische Glückwunsch verweist auf Komponist:innen und
Interpret:innen mit jüdischer Herkunft und schlägt eine
Brücke zur einst lebendigen jüdischen Gemeinde Bad
Kissingens sowie zu berühmten jüdischen Kurgästen wie
Alfred Döblin, Paul Heyse oder Albert Einstein.
Gleichzeitig gilt der Glückwunsch auch dem Festival
selbst. Seit 40 Jahren ist es ein Garant für Orchester-
und Kammermusik auf höchstem Niveau und macht Bad
Kissingen zu einem Treffpunkt der internationalen
Musikszene (www.kissingersommer.de)
.
Musikalische Weltstars finden immer wieder den Weg nach
Franken, doch es gibt auch im Urlaubsland selbst
Ensembles mit hervorragendem Ruf. Zu ihnen zählen
definitiv die Bamberger Symphoniker. Das international
renommierte Orchester trägt als einer der führenden
Klangkörper Europas den Namen seiner Heimatstadt in die
großen Konzertsäle der Welt. Wer die Symphoniker jedoch
in Bamberg selbst erlebt, spürt schnell die besondere
Nähe zwischen Orchester, Stadt und Publikum (www.bamberger-symphoniker.de).
Frankens
Musik verbindet
Die Musik in Franken schafft nicht nur eine besondere
Beziehung zwischen Musiker:innen und Publikum, sondern
gehört einfach auch zum Alltag dazu. Bestes Beispiel ist
die Blasmusikkultur, wie sie etwa in den Haßbergen
leidenschaftlich gepflegt wird. Die Klänge der
Blaskapellen füllen jedes Dorf und jede Stadt – bei
Bier- und Weinfesten, Dorffesten und Feierlichkeiten.
Fast jedes Dorf hat seine eigene Blaskapelle, die durch
generationsübergreifende Jugendarbeit und
Traditionsbewusstsein am Leben erhalten wird. Wie das
klingt, zeigt das Blaserla-Festival in Sand am Main (19.
bis 21. Juni 2026, (www.hassberge-tourismus.de/erleben/franken-gehoert-erlebt)
Wer an diesem Wochenende in der Rhön weilt, feiert mit
bei „Ostheim gehört erlebt“ (20. und 21. Juni 2026). Die
Stadt widmet diese Tage ganz Gemeinschaft, Musik und
Lebensfreude mitsamt Festumzug, Bieranstich, Blasmusik
und einem entspannten Markttag – und ist damit ein
fröhlicher Beleg dafür, wie engagiert sich die
fränkischen Orte und Ferienlandschaften der
musikalischen Vielfalt des Urlaubslands widmen (www.ostheimrhoen.de)
Meldung: Tourismusverband Franken e.V.,
Nürnberg