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Kuntscher Tscherning Architekten und Stadtplaner in Zusammenarbeit mit Samsøe Sattler Architekten sind mit einem von ihnen geschaffenem Holzbau die Preisgewinner im diesjährigen Wettbewerb „Häuser des Jahres 2025" der vom Callwey Verlag in München ausgelobt wird. Es handelt sich bei diesem Projekt um experimentellen Wohnungsbau. Garage und Zugang als äußerliche Merkmale wurden in die Fassade zum Haus integriert. Die Querseiten am Dach sind mit einer Leisten-Brett-Schalung ausgeführt. Zudem befindet sich ein Rankgerüst zur Gartenseite entlang der Fassade. Das Haus soll auf Dauer durch Fassadenbewuchs begrünt werden, damit sich das Gebäude stärker an seine Umgebung anpassen kann.
Räume gibt es im klassischen Sinne nicht. Vielmehr sind Flächen entstanden, die ineinanderfließen. Das Haus ermöglicht seinen Bewohnern räumliche Durchlässigkeit mit der Möglichkeit kurzfristig individuelle Abgrenzungen zu schaffen, um Teile der Fläche zu trennen.
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Das
Zweifamilienhaus
in
der
Gemeinde
Feldkirchen
bei
München
ist
nicht
nur
Holzbau,
sondern
dient
architektonisch
vor
allem
auch
als
experimentelles
Wohnhaus.
Das
Doppelhaus
vereint
zwei
verschiedene
Wohnkonzepte
unter
einem
Dach,
die
sich
wohnlich
ergänzen
und
zugleich
gegenseitig
voneinander
unterscheiden.
Während
die
eine
Wohneinheit
strukturiert
ist
und
nach
Holzbauprinzipien
erbaut
wurde
mit
Grundrissen
nach
definierten
Raumgrenzen,
setzt
die
andere
Hälfte
des
Hauses
auf
Offenheit
und
Beweglichkeit
der
Räume.
Hier
verzahnen
sich
Wohn-
und
Lebensbereiche
über
mehrere
Ebenen.
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Grundrisse
Errdgeschoss |
Obergeschoss |
Dachgeschoss |
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