Sommerfest

Stadtteilbüro Bockenheim auf der Leipzigerstraße am 6. Juli feierlich eingeweiht

Das Stadtteilbüro Bockenheim auf der Leipzigerstraße in Frankfurt ist am Samstag, 6. Juli 2024 nach Renovierungsphase neu eingeweiht worden. Das Büro liegt mitten auf der Einkaufsstraße im belebten Stadtteil Bockenheim mit unzähligen Läden und Geschäften sowie kulturellen Einrichtungen wie das Theater. Das Stadtteilbüro blieibt zu den regulären Öffnungszeiten auch während der Renovierung wie bisher geöffnet. Die Hausfassade ist bis zum ersten Stock neu gestrichen in den Farben Hellbeige und ein sattes Rotorange an den Einrahmungen um Fenster und Türen, was zusätzlich mit Motiven bemalt und beschriftet wurde, nachdem der Zustand vorher zu wünschen übrig ließ. Die Innenräume werden ebenfalls neu eingerichtet, am Samstag, dem Tag der Einweihung stand neben einigen Regalen ein großer Mitteltisch im Eingangsraum auf dem Kaffee und Kuchen serviert wurde. Weitere Einrichtungsgegenstände, wie Büroeinrichtung, Mobiliar und weiteres Inventar, sollen dazukommen.

 

 

 

Das Stadtteilbüro Bockenheim in der Leipzigerstraße 91 in Frankfurt

Am 6. Juli anlässlich Einweihung

Im vorigem Jahr hatte sich der Personalvorstand der Initiative Zukunft Bockenheim aufgelöst, um sich anschließend neu zu konstituieren. Anette Mönich beendete ihre langjährige Mitarbeit. Das Büro wird somit in neuer Besetzung weitergeführt, wie mir Thilo Schwarmann erklärte. Ich sprach zuerst mit Sarah, die gerade den frisch gebackenen Kuchen auf den Blechen anschnitt. Es gab Aprikosen- und Rhababerkuchen, der schnell aufgegessen war. Zudem gab der ada-Chor ein Ständchen darunter Volkslieder „Die Gedanken sind frei...", „Heute hier, morgen dort..." Hannes Wader, „Ein ehrenwertes Haus..." nach Udo Jürgens sowie „Yellow Submarine..." von den Beatles. Die öffentliche Darbietung fand statt unter dem Zeltdach vor dem Eingang zum Stadtteilbüro und verlief unter Beteiligung der anwesenden Besucher sehr unterhaltsam. Ein Vertreter der Frankfurter Stadtverordneten von den Grünen, Johannes Lauterwald, war zugegen und erläuterte nebenbei Optionen, die notwendig sind, um Fördergelder durch die Stadt Frankfurt an das Stadtteilbüro zu vermitteln.
 

Die Betreiber legen großen Wert darauf, eine funktionierende Stadtteilgesellschaft in Bockenheim zu erhalten, zu fördern und auszubauen. Die Bewohner des Stadtteils sehen sich zunehmend mit Mieterhöhungen konfrontiert, die für viele Mieter bedrohlich und von Aufwertungsdruck bedroht sind. Die Arbeit des Büros umfasst neben der Öffentlichkeitsarbeit zum Campus Bockenheim und der Erarbeitung von Positionen zur Neunutzung und Neugestaltung des Campus nach dem Weggang der Universität, die Wohn- und Mietsituation im Stadtteil und die Organisierung von Widerstand gegen die Mieterhöhungen.
 

   

Das Stadtteilbüro ist eine unabhängige Organisation, die unabhängig von Parteien und Glaubensrichtungen arbeitet. Seit Juli 2017 wird das Stadtteilbüro von der Stadt Frankfurt mit einer halben Stelle finanziert. Dadurch werden die Öffnungszeiten gesichert. Die Freiwilligen Aktiven Bürger des Stadtteils nehmen alle anderen Aktivitäten wahr. Die Finanzierung des Stadtteilbüros ist bereits seit seiner Gründung durch Beiträge der Nutzer und durch Spenden von Paten des Büros möglich. Das Stadtteilbüro wird von der Initiative Zukunft Bockenheim e.V. betrieben.
 

Foto (c) Kulturexpress

 

 

   

 

 

   

Kulturexpress ISSN 1862-1996

 vom 08. Juli 2024