Dach-Holzkonstruktion FernBusTerminal Frankfurt

 

   

Am Frankfurter Busterminal sind die Arbeiten für die Errichtung einer Überdachung abgeschlossen. Die Arbeiten an dem Dach dauerten bis Ende Mai/Anfang Juni vorigen Jahres. Das von CA Immo errichtete Fernbus Terminal ist langfristig an einen Betreiber vermietet. Zum 01. Januar 2022 hat FlixBus im Rahmen eines langfristigen Pachtvertrages den Betrieb des Fernbusbahnhofs Frankfurt unter dem neuen Namen „FernBusTerminal Frankfurt“ übernommen. Dieser wurde von FlixBus bereits seit April 2019 im Betrieb geführt. Das „FernBusTerminal Frankfurt“ ist damit der erste von FlixBus selbst betriebene Fernbusbahnhof.

 

 

Das künftige, architektonisch äußerst ansprechende Dach wurde vom Frankfurter Architekturbüro Schneider + Schumacher geplant und umfasst eine Fläche von gut 1.000 m². Es besteht im Wesentlichen aus einer nachhaltigen Holzkonstruktion. Die Dachfläche selbst wird begrünt und trägt so zur Verbesserung des örtlichen Mikroklimas bei. Lediglich die Unterkonstruktion sowie die Stützen des Dachs müssen aus brandschutztechnischen Gründen aus Stahl bzw. Beton gefertigt werden. Durch das Dach werden zehn der 14 Bushalteplätze überdacht, so dass für die Reisenden ein vor Regen geschützter Einstieg in die Busse sichergestellt ist. Mit der Errichtung des Dachs ist Seitens der CA Immo der Endausbau des Frankfurter Busterminal erreicht. Flixbus will das FernBusTerminal darüber hinaus durch weitere Serviceangebote für Reisende erweitern. Das Gesamtinvestment der CA Immo in den Fernbusbahnhof beläuft sich auf rund € 7 Mio.

 

Foto (c) Kulturexpress, Meldung: CA Immo, Wien und Flix SE, München

 

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Siehe auch: Fernbus-Bahnhöfe: Passagiere stehen zu oft im Regen

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Kulturexpress ISSN 1862-1996

 vom 21. Mai 2024