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Schon auf
dem Weg nach
Weimar, von
Unterfranken
kommend,
liegen
Städteschönheiten,
liegen Kunst
und Kultur
wie Perlen
an einer
Kette. Die
Theaterstadt
Meiningen
zuerst, dann
das
Städtchen
und
ehemalige
Kurbad
Ilmenau.
Doch wir
lassen sie
links
liegen, denn
Weimar im
Freistaat
Thüringen
lockt. Schon
viele Jahre
waren wir
nicht mehr
in der
Kleinstadt
an der Ilm.
Kleinstadt?
Weimar hat
etwa 65.000
Einwohner,
doch der Ruf
der Stadt
strahlt
überregional,
in die Welt.
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Goethes
Wohnhaus in
Weimar |
Schon auf
dem Weg nach
Weimar, von
Unterfranken
kommend,
liegen
Städteschönheiten,
liegen Kunst
und Kultur
wie Perlen
an einer
Kette. Die
Theaterstadt
Meiningen
zuerst, dann
das
Städtchen
und
ehemalige
Kurbad
Ilmenau.
Doch wir
lassen sie
links
liegen, denn
Weimar im
Freistaat
Thüringen
lockt. Schon
viele Jahre
waren wir
nicht mehr
in der
Kleinstadt
an der Ilm.
Kleinstadt?
Weimar hat
etwa 65.000
Einwohner,
doch der Ruf
der Stadt
strahlt
überregional,
in die Welt.
Weimar ist
bedeutend,
sehr
bedeutend,
eine der
bedeutendsten
Kunststädte
Deutschlands.
So bedeutend
wie seine
illustren
Besucher und
ehemaligen
Bewohner.
Goethe und
Schiller
lebten hier,
Cranach und
Bach,
Wieland,
Herder,
Liszt,
Berlioz und
Richard
Strauss,
Nietzsche
und
Feininger,
Gropius und
van de Velde
– der
Gründer der
Großherzoglich-Sächsischen
Kunstgewerbeschule,
aus der
später das
Bauhaus
wurde, in
dem noch
heute
studiert
wird.
Der
belgische
Architekt
und Designer
Henry van de
Velde ist
eine
zentrale
Figur in
Weimar (www.klassik-stiftung.de/forschung/sammlungen-bestaende/sammlung/van-de-velde-henry).
1902
vermittelte
ihn der
einflussreiche
Harry Graf
Kessler als
Berater für
das
thüringische
Kunsthandwerk
nach Weimar.
Wir können
sein Werk,
seine Kunst,
seine Möbel,
Gebrauchsgegenstände
und
Raumgestaltungen
an
verschiedenen
Orten
erleben, wie
etwa im
Nietzsche-Archiv
(www.klassik-stiftung.de/nietzsche-archiv),
im Museum
Neues Weimar
(www.klassik-stiftung.de/museum-neues-weimar),
wie auch in
seinem
eigenen
Wohnhaus,
dem Haus
Hohe Pappeln
(www.klassik-stiftung.de/haus-hohe-pappeln).
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Nietzsche-Archiv |
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Er entwarf
auch das
Hauptgebäude
der
Bauhaus-Universität
Weimar und
nebenan den
nach ihm
benannten
Van-de-Velde-Bau.
Beide dienen
noch heute
als Ort der
Lehre. 4000
Studierende
sind hier an
dieser
UNESCO-Welterbestätte
eingeschrieben,
welche die
Stadt bis
heute
markant
prägt.
Weimar ist
eine
auffällig
junge Stadt.
40
Studiengänge
gibt es (https://www.uni-weimar.de).
Man sollte
unbedingt
diese beiden
Gebäude
besuchen und
echte
Bauhaus-Luft
schnuppern –
hier
entdecken
wir
sehenswerte
Wandreliefs
aus der
DDR-Zeit,
eine
Skulptur von
Rodin,
Wandmalereien
von Herbert
Bayer oder
auch ein
Figurenrelief
nebst
Wandgestaltung
von Oskar
Schlemmer.
Es ist ein
mythischer
Ort der
Moderne, ein
Ort, der
heute noch
lebt, „so
praktisch
und
benutzbar
wie am
ersten Tag,
ohne jede
Alterswürde“
wie Günter
Metken in
seinem Buch
„Reisen
durch
Europa“ so
treffend
skizziert.
Seit 1919
lehrten hier
unter
anderem
Lyonel
Feininger,
Johannes
Itten,
Gerhard
Marcks, Paul
Klee, Oskar
Schlemmer,
Wassily
Kandinsky,
László
Moholy-Nagy,
Josef Albers
und Adolf
Meyer. Noch
mehr Bauhaus
gefällig?
Das
Musterhaus
„Am Horn“,
1923 nach
einem
Entwurf von
Georg Muche
erbaut,
lohnt
ebenfalls
einen Besuch
(www.klassik-stiftung.de/haus-am-horn).
Und
pünktlich
zum
100-jährigen
Jubiläumsjahr
eröffnete
2019 das
neue
Bauhaus-Museum
am
Weimarhallenpark.
Hier, in der
Mitte
Deutschlands,
wurde
Geschichte
in all ihren
Widersprüchen
geschrieben.
Kunstgeschichte,
Kulturgeschichte
und auch
politische
Geschichte.
Hier, im
Deutschen
Nationaltheater,
wurde 1919
die
Nationalversammlung
einberufen.
Hier wurde
die Weimarer
Republik
gegründet,
die erste
Demokratie
Deutschlands
– und wenige
Jahre später
wurden hier
Tausende von
Menschen im
NS-Konzentrationslager
Buchenwald
ermordet.
Die
topografische
Nähe von
Schönheit
und
Schrecken
steht
sinnbildlich
für die
deutsche
Geschichte.
In Weimar
ist der Weg
von der
Klassik bis
zum
Zivilisationsbruch
des
NS-Regimes
auf engstem
Raum
erlebbar.
Ein erster
Rundgang
durch die
Klassikerstadt,
die unter
Herzogin
Anna Amalia
und deren
Sohn Carl
August um
1800 einen
sagenhaften
Aufschwung
erlebte,
kann am
Herderplatz
starten. Die
„Herderkirche“,
die
evangelische
Stadtkirche
St. Peter
und Paul aus
dem frühen
16.
Jahrhundert,
birgt einen
eindrucksvollen
Kreuzigungsaltar,
entworfen
von Lucas
Cranach dem
Älteren,
ausgeführt
von seinem
Sohn. Weimar
war ein
Zentrum der
Reformation:
Auch Martin
Luther ist
auf dem
Altargemälde
dargestellt.
Er hat hier,
in dieser
Kirche
gepredigt.
Cranach
zeigt ihn
selbstbewusst,
so groß wie
Christus
selbst. Die
Kirche
gehört
gemeinsam
mit dem
Herderhaus
zum
UNESCO-Welterbe
„Klassisches
Weimar“. Und
hier
begegnen wir
schon dem
ersten der
fabulösen
Vier der
Weimarer
Klassik, dem
Dichter,
Philosoph
und
Aufklärer
Johann
Gottfried
Herder, der
gemeinsam
mit Wieland,
Goethe und
Schiller in
Weimar
wirkte und
hier auch
1803
verstarb.
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Schillerhaus
Weimar |
Ein paar
Schritte
sind es zum
Marktplatz
mit seinen
Gebäuden aus
dem frühen
19.
Jahrhundert
wie etwa dem
neugotischen
Rathaus,
dessen
Glocken aus
Meissner
Porzellan
bekannte
Melodien
läuten.
Gerade in
den
1990er-Jahren,
aber auch
schon zu
DDR-Zeiten
wurde hier
viel
saniert. Die
Stadt, die
1999
Kulturhauptstadt
Europas war,
wurde
herausgeputzt.
Weimar
bietet viel,
sehr viel:
die
Hochschule
für Musik
Franz Liszt,
das Deutsche
Nationaltheater,
mehr als 30
Museen,
Schloss und
Park
Belvedere –
ebenfalls
Teil des
Weimarer
Weltkulturerbes.
Oder die
Herzogin
Anna Amalia
Bibliothek
und
Schillers
Wohnhaus,
die 1998 ins
UNESCO-Welterbe
aufgenommen
wurden. Dazu
noch
Gartenfestivals,
Konzerte,
Theateraufführungen,
Ausstellungen,
das
Kunstfest
Weimar, ein
internationales
Theater-,
Ballett- und
Musikfestival
mit
Gastspielen
aus aller
Welt: In
diesem
Städtchen
sind Kunst
und Kultur
nicht
Beiwerk,
sondern
wichtigster
Teil der
DNA. Eine
Kulturstadt
von
europäischem
Rang.
Womöglich
sogar die
deutsche
Kulturhauptstadt.
Immer wieder
fühlen wir
uns nach
Italien
versetzt.
„Weimar
zählt zu den
Residenzen
im
deutschsprachigen
Raum, in der
die Kunst
des
Klassizismus,
das
mediterrane
Erbe und die
Antike am
längsten
prägend
waren“,
schreibt der
Kunsthistoriker
Hermann
Mildenberger
(https://blog-archiv.klassik-stiftung.de/die-lange-bluete-des-klassizismus).
Und diese
lange Blüte
des
Klassizismus
reicht bis
heute. Die
ganze Stadt
ist ein
Traum,
übertrifft
fast alles,
was man
nördlich der
Alpen an
Stadtschönheit
erleben
kann, ist
voller
kunsthistorischer
und
architektonischer
Perlen: das
Weimarer
Stadtschloss
mit seinem
Rundturm,
das im 18.
Jahrhundert
erbaute
Wohnhaus
Johann
Wolfgang von
Goethes,
heute
Goethe-Nationalmuseum,
Schillers
Wohnhaus,
das
Wittumspalais,
Anna Amalias
Witwensitz,
das
ehemalige
Hofgärtnerhäuschen,
in vielen
Sommern
bewohnt vom
Komponisten
Franz Liszt,
der
ebenfalls in
Weimar
wirkte, der
historische
Friedhof mit
den Gräbern
von Johann
Wolfgang von
Goethe,
Friedrich
Schiller,
Großherzog
Carl August
und seiner
Frau Maria
Pawlowna.
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Haus
der
Weimarer
Republik
|
Politische
Geschichte
vermittelt
das Haus der
Weimarer
Republik, wo
die
Ausstellung
„Zwei Welten
– eine
Republik“
bis zum 29.
September
die
Lebenswege
der
Reichspräsidenten
Friedrich
Ebert und
Paul von
Hindenburg
in all ihren
Gegensätzen
erzählt.
Zwei Männer
an den
Schalthebeln
der Macht (https://www.hdwr.de/veranstaltungen/zwei-welten-eine-republik-die-reichspraesidenten-friedrich-ebert-und-paul-von-hindenburg/).
Die
Stadtgeschichte
ist im
Stadtmuseum
Weimar
erlebbar.
Auch ein
Museum für
die Ur- und
Frühgeschichte
Thüringens
gibt es. Und
natürlich
den
weltberühmten
Rokokosaal
der Herzogin
Anna Amalia
Bibliothek
im Grünen
Schloss.
Ebendort, im
Renaissancesaal,
präsentiert
die Klassik
Stiftung
unter dem
Titel
„Cranachs
Bilderfluten“
in einer
Dauerausstellung
die Kunst
von Lucas
Cranach dem
Älteren, dem
Jüngeren und
ihrer
Werkstatt (https://www.klassik-stiftung.de/ihr-besuch/ausstellung/cranachs-bilderfluten/).
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Schillerhaus
Weimar
|
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Die Schau
„Sophie.
Macht.
Literatur“
stellt bis
zum 15.
Dezember im
monumentalen
Bau des
Goethe- und
Schiller-Archivs
die
Großherzogin
Sophie von
Sachsen-Weimar-Eisenach
vor,
Alleinerbin
des
handschriftlichen
Nachlasses
Goethes,
Gründerin
des ersten
Literaturarchivs
Deutschlands.
Die
Ausstellung
spannt den
Bogen bis in
die
Gegenwart
und fragt
kritisch
nach der
Verbindung
von
Literatur
und Politik
(https://www.klassik-stiftung.de/ihr-besuch/ausstellung/sophie-macht-literatur).
Die
Höhepunkte
sind
vielfältig –
alles zu
sehen dauert
mehrere
Tage. Am
besten
bleibt man
eine ganze
Woche. Wir
logieren in
einem
gemütlichen
Apartment
direkt am
Herderplatz,
buchbar über
www.goethezimmer.de.
Der
sympathische
Vermieter
und
Eigentümer
einiger
Ferienwohnungen
ist ein
stadtbekannter
Mann: Anselm
Graubner.
Investor,
Aktivist,
Fotograf,
ehemaliger
Hausbesetzer,
Mitinitiator
der
ACC-Galerie
– dazu
später.
Ulrich
Brinkmann
hat in der
„Bauwelt“
ein schönes
Porträt über
den überaus
rührigen
Graubner
geschrieben,
das auch
viel über
die jüngere
Geschichte
der Stadt
Weimar
erzählt:
https://bauwelt.de/das-heft/heftarchiv/Das-Geldverdienen-kommt-von-ganz-alleine-3719748.html.
Erwähnt sei
auch das
Kirms-Krackow-Haus
mit seinem
Biedermeiergarten
in der
Jakobstraße.
Es ist eines
der ältesten
Häuser
Weimars und
ein
anmutiges
Beispiel für
die
Wohnkultur
der
Goethezeit.
Zu Gast
waren hier
etwa Franz
Liszt,
Johann
Nepomuk
Hummel oder
Hans
Christian
Andersen.
Ein Kleinod
unter
Kleinoden! (https://www.thueringerschloesser.de/garten/kirms-krackow-haus-in-weimar/)
Hier hat
auch eines
der
schönsten
der vielen
Lokale in
Weimar
seinen Ort
gefunden,
das Café
Lieblingsgarten.
Wir genießen
einen
Espresso und
eine
Limonade in
der
Morgensonne
und stärken
uns für den
nächsten
erlebnisreichen
Tag.
https://www.instagram.com/cafe.lieblingsgarten/?hl=de
 |
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Bauhaus
Museum
Weimar
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Immer wieder
gibt es in
Weimar
hochinteressante
Sonderausstellungen
zu sehen, ab
Mai etwa
„Bauhaus und
Nationalsozialismus“.
Die
Jahresausstellung
der Klassik
Stiftung
Weimar ist
verteilt auf
das erst
2019
eröffnete
Bauhaus-Museum,
das überaus
lohnenswerte
Museum Neues
Weimar und
das Schiller
Museum: Es
ist die
erste Schau,
welche sich
den
Verbindungen
zwischen dem
1919 von
Walter
Gropius in
Weimar
gegründeten
Bauhaus und
der
Nazi-Diktatur
widmet. Zum
ersten Mal
werden
Kontinuitäten
deutlich.
Die Schau
folgt den
Spuren der
Bauhaus-Künstler
im
totalitären
Herrschaftssystem:
eine überaus
komplexe
politische
Geschichte
mit einer
unbequemen
Wahrheit,
wie die
Ausstellungsmacher
betonen:
„Eine
innovative
künstlerische
Haltung
allein, so
zeigen die
Schicksale
vieler
Bauhaus-Angehörigen,
schützt noch
nicht gegen
die
Verführbarkeit
durch den
Faschismus.“
(https://www.klassik-stiftung.de/ihr-besuch/ausstellung/bauhaus-und-nationalsozialismus)
Die
Residenzstadt
Weimar, von
der UNESCO
gleich
mehrfach
geadelt
(insgesamt
sind es elf
Weltkulturerbe-Stätten
„Klassisches
Weimar“ und
das in
Weimar
befindliche
„Bauhaus-Welterbe“),
ist zu jeder
Jahreszeit
eine Reise
wert. Und
vor allem in
diesen
hochsommerlichen
April-Tagen
ist man von
dieser
kleinen,
aber überaus
jung und
international
anmutenden
Stadt
gleichsam
berauscht.
Wir begeben
uns auf die
Suche nach
der
Gegenwartskunst.
Und werden
fündig. Seit
1988 gibt es
die ACC
Galerie in
Weimar
schon. Ein
Ort von
besonderer
Bedeutung
für die
Stadt, für
ganz
Thüringen,
ein Ort
auch, der
weit über
das Lokale
hinaus
strahlt. Die
Ausstellungsräume
des ACC sind
in vier
ehemaligen
Wohnungen
zweier
miteinander
verbundener
Renaissance-Wohnhäuser
beherbergt.
In einem
davon lag
Goethes
erste
Wohnung in
Weimar. Ein
Ort mit
Geschichte.
Und ein
Galerie-Ort,
der selbst
Geschichte
geschrieben
hat. Werke
des
französischen
Künstlerpaars
Pierre et
Gilles waren
schon 1996
hier zu
sehen, auch
Schöpfungen
des
Bauhaus-Lehrers
Paul Klee
wurden
ausgestellt.
Wichtig ist
auch das
„Internationale
Atelierprogramm“,
das für
Austausch
und neue
Befruchtung
sorgt. Es
ist, betonen
die
ACC-Macher,
das einzige
seit den
frühen
1990ern
konstant
betriebene
Artist-in-Residence-Programm
in
Thüringen.
Eigentlich
ist die
Galerie ACC
gar keine
Galerie,
sondern ein
Kunstverein.
Und als ein
solcher
wurde ihm
auch schon
der „Preis
für
Kunstvereine“
der
Arbeitsgemeinschaft
Deutscher
Kunstvereine
verliehen.
Als „Hort
der
Gegenwartskunst“
sieht sich
ACC: Man
veranstaltet
Lesungen,
Konzerte und
Vorträge.
Auch ein
Restaurant-Café
– mit
empfehlenswertem
wechselndem
Mittagstisch
– und
Übernachtungsmöglichkeiten
gibt es hier
(www.acc-weimar.de).
Weiterhin
sehenswert
sind die
Ausstellungen
der Galerie
Eigenheim,
die im
Gärtnerhaus
des
Weimarhallenparks
residiert.
Auch hier
finden neben
Solo- und
Gruppenausstellungen
Konzerte und
Lesungen
statt. Man
versteht
sich als
„Schnittstelle
zwischen
Hochkultur
und
Subkultur“,
als
„Multifunktionsraum“
und
organisiert
ebenfalls
ein
jährliches
Residenzprogramm
für Künstler
und
Künstlerinnen.
Bis zum 11.
Mai ist die
Gruppenausstellung
„Air Between
The Light“
zu sehen (https://www.galerie-eigenheim.de/exhibitions/air-between-the-light-zeitgenossisch-multimediale/).
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Goetheskulptur
von Stephan
Balkenhol
|
|
Einen Besuch
lohnt auch
die Galerie
Profil
Weimar, die
bereits 1990
gegründet
wurde.
Ausgestellt
werden
Malerei,
Grafik und
Skulptur
zwischen
Gegenständlichkeit
und
Abstraktion.
Vom 27.
April bis
zum 13. Juni
zeigt die
Galerie
Bilder und
Objekte von
Ruth Tesmar
(www.galerie-profil.de).
Schon jetzt
darf man
sich auf die
Ausstellung
„Deutschstunde“
von Olaf Metzel
freuen, die
am 6. Juni
eröffnet
wird. Der
1952 in
Berlin
geborene
documenta-Teilnehmer
wird bis zum
1. November
Schloss
Belvedere
und das
Liszt-Haus
bespielen
und dabei
wichtige
Fragen
stellen:
„Was lernen
wir aus der
Geschichte?
Lernen wir
tatsächlich
etwas daraus
für die
Gegenwart?
Und wer ist
überhaupt
dieses Wir?“
(https://www.klassik-stiftung.de/ihr-besuch/ausstellung/olaf-metzel-deutschstunde/?mtm_campaign=TNT_Metzel)
Noch später
im Jahr, am
22.
November,
wird die
Schau
„Caspar
David
Friedrich,
Goethe und
die Romantik
in Weimar“
im Schiller
Museum
eröffnen (https://www.klassik-stiftung.de/schiller-museum/wechselausstellungen/).
Wir
durchstreifen
die Weimarer
Gassen und
Plätze am
Abend. Das
Angebot an
Bars,
Restaurants
und Cafés
ist
grandios.
Wir haben
selten in
Deutschland
eine so
lebendige,
charmante
Stadt
erlebt. Es
gibt eine
hervorragende
Gastronomie,
ergänzt um
Clubs und
Kneipen wie
etwa den
C.Keller &
Galerie
direkt am
Marktplatz,
wo Konzerte
und
Ausstellungen
stattfinden
(http://www.c-keller.de/).
Oder die
kleine
Henry’s Bar
unweit des
autonomen
linken
Zentrums
Gerberstraße
3, wo
wiederum
inmitten der
Klassik-Stadt
am frühen
Sonntagabend
Black-Metal-Bands
aufspielen (https://www.gerberstrasse.org/veranstaltungen).
Das Angebot
thüringischer
Restaurants
mit viel
Tradition
und Flair
ist groß,
wir
entscheiden
uns für das
historische
„Siechenbräu“,
wollen aber
auch den
„Weißen
Schwan“
empfehlen.
Auch das
„Mascha“ ist
ein
besonderer
Ort, ein
kulturelles
Zentrum
ebenfalls im
Herzen der
Altstadt,
direkt neben
dem
Goethe-Schiller-Standbild
am
Theaterplatz
(https://www.mascha-weimar.de/menu/%C3%BCber-uns).
Hier kann
man Konzerte
erleben,
Diskoabende,
Theateraufführungen
und
Stand-up-Comedy.
Auch das
Kulturzentrum
und
Kommunale
Kino Mon ami
lohnt
unbedingt
einen Besuch
(https://www.monami-weimar.de/).
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Goethes
Gartenhaus |
Auf dem
Ilmradweg
lassen sich
Kultur- und
Naturschönheiten
gleichermaßen
erfahren:
Bei
herrlichstem
Wetter
radeln wir
zu Goethes
Gartenhaus
im Ilmpark
und nach
dessen
Besichtigung
weiter nach
Oberweimar,
wo das
Bienenmuseum
lockt.
Unterwegs
passieren
wir die
Villa Haar,
die nach dem
Vorbild der
Villa d'Este
in Tivoli im
Stil der
Neo-Renaissance
gebaut
wurde. Am
nächsten Tag
geht es auf
dem Radweg
in die
andere
Richtung,
durch den
romantischen
Tiefurter
Schlosspark,
vorbei an
Schloss
Kromsdorf
und Schloss
Denstedt zum
Wielandgut
in
Oßmannstedt
– und wieder
retour. Das
Wielandgut
in
Oßmanstedt
war der Ort,
an dem
Christoph
Martin
Wieland von
1797 bis
1803 lebte.
Ein barockes
Gutshaus und
auch hier
wieder ein
prächtiger
Park. Die
historischen
Wohnräume
sind nun ein
Museum, das
sich darum
bemüht,
Wieland als
ersten
Schriftsteller
der Moderne
zu
präsentieren,
denn, so die
Ausstellungsmacher,
nach dem
Dreißigjährigen
Krieg war
jede
literarische
Tradition in
Deutschland
abgebrochen.
Die
Literatur
begann neu –
unter
anderem mit
Wieland, der
den
deutschen
Bildungsroman
begründete.
Arno Schmidt
wurde im 20.
Jahrhundert
sein größter
Fan und
Wiederentdecker.
Ein
lohnendes
kleines
Spezialmuseum,
das
ebenfalls
der Klassik
Stiftung
angegliedert
ist (https://www.klassik-stiftung.de/wielandgut-ossmannstedt).
Wir radeln,
wo einst
Lyonel
Feininger
radelte und
zeichnete.
Wie etwa die
Kirche des
idyllischen
Tiefurt.
Seit 1906
arbeitete
Feininger in
Weimar und
erkundete
mit seinem
damals
hochmodernen
Sportfahrrad
das Weimarer
Land – und
zeichnete.
Diese
Skizzen
wurden
später die
Grundlage
seiner
großen,
weltbekannten
Gemälde.
1919 wurde
er von
Walter
Gropius zum
ersten
Meister des
neugegründeten
Weimarer
Bauhaus
berufen und
blieb bis zu
dessen
Auflösung im
Jahr 1925
hier.
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Römisches
Haus
|
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Zurück im
Park an der
Ilm, der
grünen Oase
am Rand der
Weimarer
Altstadt. In
diesem
sommerlichen
April ist
der Park
voller
Menschen,
die das
verheißungsvolle
Wetter
genießen.
Die
Vorfreude
auf den
Sommer ist
spürbar.
Dieser
Landschaftspark
wurde 1778
bis 1828
angelegt –
unter der
Mitwirkung
Goethes, dem
das
weltberühmte
Gartenhaus
von Herzog
Carl August
im Jahr 1776
geschenkt
wurde. Damit
wurde der
gebürtige
Frankfurter
Goethe im
Alter von 26
Jahren
Weimarer
Bürger – und
blieb es bis
zu seinem
Tod 56 Jahre
später. Ja,
man möchte
verweilen in
dieser Stadt
der Klassik
und des
Klassizismus.
Hier in
Thüringen,
an der Ilm,
dem
Nebenfluss
der Saale,
denken wir
schon an die
nächste
Station
unserer
Reise. Nach
Brandenburg
geht es nun,
ins
Havelland,
in eine ganz
und gar
wasserreiche
Region.
Brandenburg
an der Havel
ist eine
Stadt am
Wasser, im
Wasser.
Seen, Kanäle
und
historische
Flutgräben
gliedern die
Landschaft.
Die Havel
mit ihren
verschiedenen
Armen ist
die
Lebensader
der
dreiteiligen
Stadt. Der
älteste
Bezirk ist
die
Dom-Insel
mit ihrer
mehr als
1000-jährigen
Geschichte.
Alt- und
Neustadt
wurden
jeweils im
12.
Jahrhundert
gegründet
und 1715
vereinigt.
Die
ehemalige
Hansestadt
ist noch ein
touristischer
Geheimtipp.
Überall
sehen wir
Boote –
Segler,
Fahrgastschiffe
nach Werder,
Ketzin,
Rathenow
oder
Potsdam,
Kanus,
Kajaks,
Flöße und
Hausboote.
Auch
verschiedene
Ausleihstationen
gibt es, von
hier aus
kann man
Brandenburgs
Wasserlandschaft
erkunden.
Wie beziehen
eine
geschmackvolle
Ferienwohnung,
die wir bei
Betterbeds
gefunden
haben (www.betterbeds.de/index_brandenburg.html).
Zuerst
besichtigen
wir den Dom
St. Peter
und Paul auf
der
pittoresken
Dom-Insel
zwischen dem
Beetzsee und
der Havel.
Das
Wahrzeichen
der Stadt
ist ein
Schlüsselbau
der
Backsteingotik,
auch der
Domschatz
ist zu
besichtigen.
Das
Dommuseum
zeigt bis
zum 31.
Oktober die
Schau „Keine
Frau.
Nirgends“,
welche die
Unsichtbarkeit
von Frauen
im Domstift
Brandenburg
zum Thema
macht. Denn
Frauen haben
hier auf der
Dom-Insel
durchaus auf
vielfältige
Weise Spuren
hinterlassen
(www.gesellschaft-kultur-geschichte.de/veranstaltungen/keine-frau-nirgends).
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Gotthardtkirche
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Das
Archäologische
Landesmuseum
Brandenburg,
das die
Kulturgeschichte
des Landes
auch in
ihren
frühesten
Spuren
präsentiert,
ist im St.
Paulikloster
untergebracht.
Das Kloster
selbst mit
seinem
Kreuzgang
ist
ebenfalls
ein
bedeutender
Bau der
Backsteingotik
in
Norddeutschland
(www.landesmuseum-brandenburg.de/willkommen),
genauso wie
die
spätgotische
Gotthardtkirche
mit ihrer
großartigen
Ausstattung
und die
Katharinenkirche.
Seinen
Kaffee
trinkt man
besonders
schön am
Wasser im
Brückencafé
am Heineufer
(www.brueckencafe-am-heineufer.de),
als
Restauranttipp
empfehlen
wir das
Parduin im
Sorat Hotel.
Man kocht
bodenständig
märkisch.
Hier
herrscht
gediegen-gemütliche,
britisch
anmutende
Atmosphäre
mit Blick
auf die
Backsteinfassade
des
Altstädtischen
Rathauses.
Hier steht
der auch
„Roland“,
eine
monumentale
Sandsteinfigur
von 1474 –
der Patron
der Stadt,
der die
städtischen
Freiheiten
symbolisiert.
Ein anderer,
sehr
besonderer
Ort ist das
Stehachterl,
ein
Feinkostladen
mit
angeschlossener
Bar, wo man
Gutes aus
der
Steiermark
und aus
Brandenburg
probieren
und kaufen
kann. Es ist
ein
Treffpunkt
für ein
Achterl Glas
Wein im
Stehen, für
einen
Aperitiv,
aber auch
für eine
ausgedehnte
Weinprobe –
hier genießt
man das
Leben.
Unprätentiös
und
supersympathisch.
(www.stehachterl.de)
Die
Industriegeschichte
der Region
lässt sich –
normalerweise
– im
Industriemuseum
Brandenburg
an der Havel
erkunden,
das im
faszinierenden
Brennabor-Werk,
dem ehemals
größten
Stahlwerk
der DDR
untergebracht
ist. Hier
findet sich
unter
anderem der
„Siemens-Martin-Ofen
XII“ ein
gewaltiger
Schmelzofen,
ein Gigant
des
Industriezeitalters,
der heute
unter
Denkmalschutz
steht.
Leider ist
das Museum
derzeit
wegen
Renovierungsarbeiten
geschlossen
(www.industriemuseum-brandenburg.de).
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Brandenburg
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Auch
Brandenburg
an der Havel
ist eine
Kulturstadt.
Das
Brandenburger
Theater ist
ein weiterer
kultureller
Anziehungspunkt
(www.brandenburgertheater.de).
Das Theater
ist auch
Veranstalter
des
Kultursommers,
bei dem etwa
die
„Wassermusiken“
zu erleben
sind – Musik
auf der
Regattastrecke
am Beetzsee.
Auch ein
Stadtmuseum
gibt es –
aufgeteilt
auf das
barocke
Frey-Haus,
das Gotische
Haus und den
mittelalterlichen
Steintorturm,
wo vor allem
die
Geschichte
der
Havelschifffahrt
und der
Spielzeugindustrie
zum Thema
gemacht
wird. Noch
bis zum 31.
Mai ist eine
Sonderausstellung
zum 100.
Geburtstag
von Vicco
von Bülow
alias Loriot
zu sehen,
der in
Brandenburg
an der Havel
geboren
wurde. Titel
der von
Undine
Damus-Holtmann
und Wulf
Holtmann
kuratierten
Schau:
„Heile Welt“
(www.stadtmuseum.stadt-brandenburg.de).
Überhaupt
begegnet
Loriot uns
oft in der
Stadt, vor
allem auch
in Form der
bronzenen „ausgewilderten
Waldmöpse“,
die seit
2015 überall
im
Stadtzentrum
zu finden
sind. Diese
lebensgroßen
Hundefiguren
mit kleinen
Kopfgeweihen
entdeckt man
immer wieder
in den drei
historischen
Stadt¬kernen
– auch eine
Führung wird
angeboten.
Die
Nachbildungen
der 1972 in
einem Sketch
erschaffenen
Kunstfigur
Loriots (von
der er
behauptete,
sie sei eine
überformte
Züchtung,
die vom Elch
abstamme)
wurden von
der Berliner
Künstlerin
Clara Walter
geschaffen (www.erlebnis-brandenburg.de/loriot).
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Friedenswarte
auf dem
Marienberg
in
Brandenburg |
Auf dem
Marienberg
besteigen
wir die 1974
zum 25.
Jahrestag
der DDR
errichtete
Friedenswarte
– von diesem
Turm hat man
einen
schönen
Ausblick auf
die drei
Stadtkerne
Altstadt,
Neustadt und
Dom-Insel.
Teile der
mittelalterlichen
Wehranlage
haben sich
erhalten –
der
monumentalste
Torturm ist
der
Neustädter
Steintorturm.
Nur wenige
Schritte
sind es von
dort zum
Sowjetischen
Ehrenmal mit
Ehrenfriedhof,
das an die
Befreiung
der Stadt
durch die
Rote Armee
am 24. April
1945
erinnert.
Die ganze
Region ist
nicht nur
ein Eldorado
für
Wassersportler
– auch mit
dem Fahrrad
lässt sie
sich
durchstreifen.
So verläuft
etwa der
Havelradweg
an den Ufern
der
Havelseen.
Der längste
Radweg der
Region ist
die „Tour
Brandenburg“
mit 1.000
Kilometer
Länge. Wir
aber bleiben
in der Nähe
von
Brandenburg
an der
Havel,
beradeln den
Storchenweg
und machen
die
7-Seen-Tour
mit
Einkehrmöglichkeiten
im
Buhnenhaus (www.buhnenhaus.de)
und im
Gasthaus
Malge am See
(www.malge.com).
Eine
hochkarätige
Ausstellungshalle
hat
Brandenburg
an der Havel
auch zu
bieten. Die
Kunsthalle
Brennabor
ist ein
außergewöhnlicher
Ort für
Kunstpräsentationen.
Die 600
Quadratmeter
große
Ausstellungshalle
liegt im 1.
Obergeschoss
der
ehemaligen
Brennabor-Werke,
wo früher
Kinderwägen,
Fahrräder
und Autos
produziert
wurden. Ab
Juni wird
hier das
Werk der
Berliner
Künstlerin
Rubica von
Streng
gezeigt. „Um
zu
verstehen,
wie die Welt
tickt“, so
sagt die
Künstlerin,
„ist es
hilfreich,
ihre
Mechanismen
so gut es
geht zu
ergründen.
Ich blicke
lieber
tiefer in
die Materie,
anstatt mich
mit
Oberflächlichem
zufrieden zu
geben.“ (https://freunde-kunsthalle-brennabor.com)
Einer der
interessantesten
Künstler der
Stadt ist
übrigens Jan
Beumelburg.
Sein Atelier
mitten im
Zentrum kann
man nach
Terminvereinbarung
besichtigen.
Jeden ersten
Samstag im
Monat öffnet
er es von 14
bis 18 Uhr
regelmäßig
der
Öffentlichkeit
(https://www.jan-beumelburg.de).
Auch sein
Werk war
schon in der
Kunsthalle
Brennabor zu
erleben.
Direkt neben
der
Gotthardtskirche,
im ältesten
Schulgebäude
der Stadt,
der Alten
Lateinschule,
hat die
Galerie
Sonnensegel
ihren Sitz.
Hier
befindet
sich eine
Kunstschule
für Kinder
und
Jugendliche,
zudem aber
auch eine
Galerie mit
Wechselausstellungen
zeitgenössischer
Kunst.
Derzeit
zeigt Frank
Eisner bis
zum 28. Juni
seine
grafischen
Arbeiten –
mehrfarbige
Holzschnitte,
präsentiert
in einem
wunderschönen
historischen
Ambiente (www.sonnensegel-ev.de).
Brandenburg
an der Havel
ist ein
guter
Ausgangspunkt
für weitere
Stationen im
Umland. Und
dieses lässt
sich von
hier aus
auch mit dem
Schiff
erkunden,
etwa in Form
einer
Havelrundfahrt.
Verschiedene
Fahrgastschiffe
starten in
der Saison
mehrmals
täglich (www.erlebnis-brandenburg.de/schiffsrundfahrten).
Foto und
Autor: Marc Peschke
www.weimar.de
www.klassik-stiftung.de
www.erlebnis-brandenburg.de
www.ag-historische-stadtkerne.de
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