Archiv  -  Wochenausgabe Heftnummer 20   -   Samstag, 17. Mai  2025

 

 

 

Sehnsucht nach Ferne – Die Solinger Künstlerkolonie
Museum Villa Stahmer in Georgsmarienhütte 18. Mai bis 29. Juni 2025 Weiter...

Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg entstand in Solingen eine Künstlerkolonie, die das alte Ideal der Landschaftsmalerei wiederaufleben ließ. Entgegen der zeitgenössischen Kunstentwicklung hin zur Abstraktion malten die Künstler und Künstlerinnen gegenständlich und sahen sich in der Tradition der klassischen Pleinairmalerei und der großen Künstlerkolonien der Jahrhundertwende. Schon bald erregten sie Aufsehen und Beachtung durch ihr eigenwilliges künstlerisches Schaffen, ihre Porträts, Landschaften und Stadtansichten. Insbesondere die bedeutendste Künstlerin der Gruppe Bettina Heinen-Ayech erfand einen ganz eigenen neuen Malstil. Gemalt wurde stets vor Ort, um das Gesehene vollständig zu erfassen und das jeweilige Licht und die

 

 

„Deutsch denken, deutsch fühlen - ich kann Alles, aber  d a s geht über meine Kräfte.“ (Friedrich Nietzsche) Weiter...

Angesichts des Vorschlags der AfD-Fraktion für eine neue Landeskampagne verweisen die Stiftungsleitungen mehrerer Kulturstiftungen und der Gedenkstättenstiftung auf das obige Nietzsche-Zitat. Für sie reiht sich die Instrumentalisierung historischer Persönlichkeiten in die bisherigen Vorstöße der AfD ein, die deutsche Nationalgeschichte im Sinne ihres identitären Kulturkampfs zu vereinnahmen. Standen bisher einzelne Institutionen wie das Bauhaus oder die Landeszentrale für politische Bildung im Fokus der Angriffe, ist es jetzt die gesamte

 

 

 

Die Allee (1. Auflage 2025) Roman von Florentine Anders erschienen bei Kiepenheuer & WItsch Weiter...

Der Roman hat eine Idee, denn seine Erzählweise ist darauf angelegt über Ereignisse zu berichten, die zielführend sind. Beginnend mit einem Prolog der unmissverständlich zu verstehen gibt, Ost und West waren geteilt. Spannungen, die damals herrschten, haben beinahe eine universelle Bedeutung. Berichtet wird überwiegend aus Sicht des Ostens in der damaligen DDR und in Ost-Berlin. Nicht regionale Merkmale sollen auf die Probe gestellt werden, sondern ein System beansprucht Hingabe, menschliche Hingabe, um die täglichen Anfoderungen zu bewältigen. Familiengeschichte wird erzählt, das will der Roman sein, ein Abbild der Zeit, der über Einzelheiten aus dem täglichen Leben berichtet. Das Thema des Romans wird erst nach und nach sichtbar. Zuerst müssen Vorbereitungen getroffen werden, damit ein Funktionieren der DDR

 

 

www.kulturexpress.info...