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Vulkan Ojos del
Salado in den chilenischen Anden erreicht eine Höhe
von 6892 Meter
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Expeditionsarzt
Hubertus Franz ist bekannt als der "Renn-Doc" aus der Rallye-Szene
und begleitet die Fahrer eines hochmodernen, 8-rädrigen
Amphibien-Fahrzeuges, mit dem er Verletzte im Notfall sehr schnell
in Sicherheit bringen kan über die chilenischen Anden in Südamerika.
Das Expeditionsteam befindet sich am höchsten Vulkan der Erde – dem
6892 Meter hohen Ojos del Salado. Wer den Gipfel bezwingen will,
der wagt ein gefährliches Abenteuer in einer lebensfeindlichen
Umgebung. Dazu gehören Stürme in Orkanstärke, Temperaturen bis zu minus 40 Grad,
tiefe Gletscherspalten, hunderte Meter hohe Felshänge, extrem dünne
Höhenluft und rundherum nichts als endlose, glühend heiße Wüste. Nur
erfahrene Hochgebirgsbergsteiger wagen sich an den Aufstieg, zu
ihnen zählt der Limburger Rekordjäger Matthias Jeschke und sein Team.
Bereits im Jahr 2005 kletterte Jeschke mit einem Fahrzeug aus
eigenem Antrieb auf 6358m. Dieses Jahr wird er zur
Produkteinführung einen neuen Jeep auf über 6500m bringen, um
einen nicht mehr zu überbietenden Höhenweltrekord für
Kraftfahrzeuge aufzustellen. Die Umsetzung des anspruchvollen
Vorhaben wurde über ein Jahr generalstabsmäßig vorbereitet. Die
Mannschaft aus 13 Männern und 2 Frauen bestehend hat monatelang
unter extremen Höhenbedingungen trainiert.
Expeditionsbericht von Hubertus
Franz:
Tagesbericht vom
1.Tag der Expedition am 5. März 2007.
Nach 24 Stunden ist das Team gut in Copiapo angekommen. Nach
einem ersten Briefing erfolgt das Bekleben der Fahrzeuge und
komplettieren der Ausrüstung. Die Stimmung ist gut und alle sind
gespannt auf das Kommende.
Der 2. Tag war mit weiteren Vorbereitungen ausgefüllt:
Gesundheits-Check, Fahrzeuge bekleben, Fototermine. Höhepunkt
war eine Einladung des gesamten Teams beim Gouverneur der Region
Copiapo und der Direktorin des Amtes für Tourismus.
Am 3. Tag und sieben Stunden Fahrt
größtenteils über Piste und atemberaubende Landschaften ist das
Team am Basislager Refugio Murray angekommen. Das Basislager
wird bezogen.
Der 4. Tag stand ganz im
Zeichen weiterer Vorbereitungen. Zwei ausgedehnte Wanderungen
zur weiteren Optimierung der Akklimatisation standen auf dem
Programm. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt.
Am 5.Tag wurde das
Materiallager oberhalb des Refugio Tejos am Ojos del Salados
eingerichtet.
Am 6. Tag brachte ein Voraustrupp die beiden
Rekordfahrzeuge auf 6120m. Eine zweite Gruppe führte weitere
Akklimatisationsmaßnahmen am Basislager durch. Das Wetter ist
sonnig Temperatur 12 Grad Celsius durch den Wind liegt die
gefühlte Temperatur allerdings weit darunter. Das Team ist
wohlauf.
Am 7. Tag ist das gesamte Team zum Ojos del Salado
gefahren und auf 6120m aufgestiegen. Hier standen vom Vortag
noch die Jeeps. Bei strahlendem Sonnenschein und einem
traumhaften Panorama wurden die beiden Rekordfahrzeuge unter
extremen Anstrengungen des gesamten Teams auf die bisherige
Rekordhöhe von 6358 m gebracht.
Am 8. Tag war
für das gesamte Team ein Ruhetag angesagt, der nach den
Anstrengungen der letzten Tage am Berg dringend nötig war.
Gesundheitlich ist das ganze Team wohlauf und verträgt die Höhe
sehr gut. Hubertus Franz führte noch einige medizinische
Untersuchungen durch. Die Kameraleute nutzten die Zeit für noch
fehlende Aufnahmen. Das restliche Team war damit beschäftigt die
Ausrüstung für den nächsten Tag vorzubereiten.
Nachdem das Team am
frühen morgen des 9. Tages zum Berg aufgebrochen war, wurde gegen
Mittag der Höhenweltrekord 2007 geschafft.
Gegen Abend ist das gesamte Team wohlbehalten aber völlig
erschöpft ins Basislager zurückgekehrt.
Hubertus Franz sagte am 10. Tag der Expedition:
6642 m ist der neue Höhenrekord!
Nach dem ausnahmsweise späten Frühstück fuhr fast das gesamte
Team – diesmal in ganz entspannter und fröhlicher Stimmung -
noch einmal zum Ojos del Salado, um letzte Filmarbeiten am Fuße
des Berges zu tätigen. Wieder zurück im Basislager begannen die
Vorbereitungen für die Rückfahrt nach Copiapo.
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Mit
dem ARGO 8x8 Avenger in unwegsamen Gelände
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www.quadmedics.de
Der Mediziner
präsentierte sich im September 2006 mit dem Amphibienfahrzeug
für Rettungseinsätze auf der Automechanika in Frankfurt, siehe
hier |