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Es
gibt nicht nur Formel 1, der Motorsport kennt viele Facetten.
Angefangen bei einfachen Wettrennen bis hin zu ausgedehnten
Rallyes, erstreckt sich das Szenario. Mit mehr Motorleistung und
mehr Geschwindigkeit spielt auch die Sicherheit eine immer
größere Rolle. Regelmäßig treffen sich Tausende an
Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer um verunglückter
Verkehrsteilnehmer zu gedenken. Sportler setzen ihr Leben aufs
Spiel, nur um zu gewinnen. Deshalb wird es notwendig, alles nur
Erdenkliche zu tun, um diesen Sport menschenwürdig erscheinen zu
lassen. Dafür werden Ärzte und Nothelfer gebraucht, die
rechtzeitig am Unfallort sind, um zu helfen. Das kann auf einer
Rallye und unwegsamem Gelände schwierig werden. Sonder- und
Rettungsfahrzeuge werden benötigt wie dieses Amphibienfahrzeug,
das zugleich auf Land und im Wasser fahrtüchtig ist.
Tec-quipment und die Rettungsorganisation Quadmedic haben ein
geländetaugliches Rettungsfahrzeug realisiert. Ein Fahrzeug, das
hervorragende Off-Road Eigenschaften mitbringt und bis 520 Kg
Lasten aufnehmen kann. Damit eignet sich das Fahrzeug als
Rüstfahrzeug bei Feuerwehr- Rettungsdienst und
Katastrophenschutz. Das ARGO, so nennt sich das
Amphibienfahrzeug, bietet sich immer dann an, wenn
Transportlösungen abseits der Straße gefunden werden müssen. Mit
montierten Raupenketten wird daraus ein leistungsfähiges
Überschneefahrzeug, das weder tiefen Schnee noch eisige Pisten
fürchtet. Dabei ist es egal, ob es sich um schwierigstes Gelände,
Sümpfe oder Morast handelt. Flöße oder Seen werden dank seiner
Schwimmfähigkeit einfach überquert.
Das
modulare Transportkonzept ermöglicht von der Trage zur
Personenrettung bis zum Materialtransport multifunktionale
Losungen. Die einzelnen Transport-Module lassen sich einfach
wechseln, so daß das ARGO kurzfristig für den jeweiligen Einsatz
umgerüstet und ausgestattet werden kann. Mit einem Spezial-Kit
für die Räder kommt der ARGO auch auf Bahnschienen oder in
U-Bahn-Tunnels zum Einsatz.
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Hubertus Franz und Anne Heisler auf der
Automechanika 2006 in Frankfurt
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Das
abgebildete ARGO Fahrzeug ist ein Spezialumbau für
Personenrettung und bei der Rettungsorganisation Quadmedics im
Einsatz. Hubertus Franz, hier links im Vordergrund neben Anne
Heisler, der als Anästhesist und praktizierender Arzt Leiter von
Quadmedics ist und sagt: „Das ARGO bietet gerade im extremen
Gelände und unter widrigsten Bedingungen, Lösungen die mit
keinem anderem Fahrzeug in dieser Größe und Preisklasse zu
realisieren sind“. Quadmedics garantiert die Übernahme der
medizinischen Versorgung bei Off-Road Veranstaltungen, bei
Veranstaltungen im Motorradsport nach DMSB Richtlinien und
Rettungseinsätze in schwierigem Gelände. Zu den
Ausstattungsmerkmalen bei Quadmedics gehören: Behandlungsliege,
Überwachungsmonitor, Notfalldefibrillator, Beatmungsgerät,
www.quadmedics.de
Um das
Fahrzeug vor äußeren Einflüssen zu schützen, ist das Material
soweit als möglich in wasser- und staubdichten
Aluminiumbehältnissen untergebracht. Außerdem verfügt das
Unfallhilfefahrzeug über eine Frontscheibe, eine Seilwinde, die
beim Einsatz für den Schneepflug sogar notwendig wird.
Bei
dieser Seilwinde handelt es sich um ein Produkt der Firma
Schmitz & Heisler mit Sitz in Wesel. Mit wenig Energie wird
damit ein Maximum an Zugkraft erzeugt.
Diese elektrische Seilwinde kann an jedem
Fahrzeug, das einen Rahmen hat, montiert werden und kann bei
laufendem Motor über die Fahrzeugbatterie angetrieben werden.
Die hier gezeigte Seilwinde kann auch unabhängig von einem
Fahrzeug über eine 12 V Batterie betrieben werden.
Zu den Leistungen der Seilwinde gehört, daß sie
das Fahrzeug an dem sie befestigt ist, wenn irgendwo
steckengeblieben, aus eigener Kraft wieder herausziehen kann.
Dafür wird nur ein Baum oder ein anderer fester Haltepunkt
benötigt. Außerdem kann die Seilwinde auch als Lastenheber
verwendet werden. Sie gehört jedenfalls zur Grundausstattung des
Quadmedics Amphibienfahrzeugs, das für seine Rettungs- und
Sondereinsätze nach DIN genormte Sicherheitseinrichtungen
benötigt. Anne Heisler führt am Beispiel vor, welche Kraft die
Seilwinde hat. Ein erwachsener Mann, der sich mit seiner ganzen
Kraft gegen die Seilwinde stemmt, vermag nicht aufzuhalten, was
das Gerät mit 1100 kg an Zugkraft ziehen kann. Gleichwohl ist
die Winde nicht größer als ein normaler Schuhkarton und kann
einfach angeschraubt werden. Für größere Lasten können auch
größere Seilwinden für das doppelte und dreifache Gewicht
erworben werden.
www.ramseywinch.de
Anne Heisler und Hubertus
Franz präsentieren sich mit Amphibienfahrzeug für
Rettungseinsätze und Seilwinde auf der Automechanika 2006. Wer
genauere Infos haben will, kann die Website von Schmitz und
Heisler aufrufen. Anne Heisler ist übrigens als Reporterin auf
zahlreichen Rallyes und MotoCross Rennen wiederzufinden. So
werden für das Rennen in Kroatien noch Teilnehmer gesucht, die
können aus Polen stammen aber auch aus den skandinavischen
Ländern oder aus einem anderen Land.
Rolf E. Maass
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