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Während
im ersten Teil Shawn Levy die Regie führte, hat im zweiten Teil
Regisseur ADAM SHANKMAN diese Aufgabe mit gleicher Intention zum
Lacherfolg übernommen. Nachdem das Studio das Projekt zugesagt
hatte, konnte Shawn Levy aufgrund anderer Verpflichtungen die
Regie nicht mehr übernehmen. Die Idee ADAM SHANKMAN als
Regisseur einzuspannen, kam von Steve Martin: „Ich halte Adam
für einen großartigen Filmemacher mit einem unglaublichen Gespür
für Komik […] Darüber hinaus kann er toll mit Kindern umgehen
und ich/wir hatten das Glück, ihn bei IM DUTZEND BILLIGER 2 –
ZWEI VÄTER DREHEN DURCH an Bord zu bekommen“.
Die
Aufstellung der Darsteller in der Familie Baker bleibt gleich,
wie es die Aufstellung zuvor in Teil 1 war. BONNIE HUNT
verkörpert an der Seite des etwas betagten Tom Baker die Mutter
Kate. Bonnie Hunt spielte in zahlreichen Filmen wie "Rain Man"
(1988) oder "Ein Hund namens Beethoven" (1991) mit. Auch die
Zwillinge der Bakers, Nigel (BRENT KINSMAN) und Kyle (SHANE
KINSMAN) sind wieder dabei.
Das Drehbuch
schrieb SAM HARPER wie schon in Teil I. Die Buchvorlage zu „IM
DUTZEND BILLIGER“ geht auf FRANK B. GILBRETH zurück, das im
Jahre 1950 schon einmal als Comedy von Walter Lang Grundlage
einer Verfilmung war.
Alles in
allem ein lustiger Unterhaltungsfilm mit STEVE MARTIN in der
Hauptrolle, vielen Kindern, ein Haus auf dem Land und viele neue
Ideen zum Lachen. Familienvater Tom Baker (STEVE MARTIN) muß
immer mehr mitansehen wie seine Kinder zusehends aus dem Hause
gehn. Niemand will mehr mit ihm Football spielen. Einzige Hilfe
sich vor dem Älter werden zu retten, ist eine Urlaubsreise in die
Ferienvilla der Familie, die weit weg am See liegt. Mit
Überredungskünsten schafft es Tom Baker die ganze Familie zu
motivieren um gemeinsam an den Urlaubsort zu fahren. Kaum ist
die Familie mit dem Auto angekommen, die Kinder haben gerade das
merkwürdige Haus inspiziert, treffen sie auf die Hausratte. Ein
kleines Tier das sich hinter der Holzverschalung eingenistet hat
und ständig Sachen stiehlt und in ihrem Versteck
hortet.
Fotos: Twentieth
Century Fox
Auf
der Seeseite gegenüber steht die Luxusvilla des
Grundstückseigners Jimmy Murtaugh, gespielt von EUGENE LEVY mit
über 30jähriger Erfahrung als Komiker. Den Bakers bietet sich
ein riesiger Klotz voller Kitsch und übertriebener
Verschwendungssucht als Ausblick an. Da bleibt kein Porzellan
heil, wenn die Bakers auf Besuch beim Nachbarn sind. Tom
versteht sich in dieser Hinsicht als wahrer Sportsmann und läßt
sich etwas einfallen um seine Kinderschar auf Trapp zu halten. Ganz nebenbei
zahlt er es dem Nachbarn für seine Angeberei
heim, um damit die eigene Familienehre zu retten.
Zum
Ferienprogramm gehört außerdem Zelten am Seeufer, nicht
jedermanns Sache. Am nächsten Morgen sind dann alle Zelte leer,
außer das der Eltern, weil die Kinder zurück ins Haus gegangen
sind um in ihre Betten zu schlüpfen.
Tom Baker und
Familie lassen sich auf das Bootsrennen gegen die
Nachbarsfamilie Murtaugh samt Kinderschar und neuer Ehefrau
Sarina (CARMEN ELECTRA) ein. Die Bakers haben das Rennen bisher
noch nie gewonnen, trotzdem ist es jedes Mal eine Herausforderung
daran teilzunehmen. Das zeugt von echtem Unternehmungsgeist!
Bisweilen
stiftet Tom seine eignen Kinder unter Verzicht auf Bestrafung
an, etwas auszuhecken, nur damit sich der reiche Nachbar
Murtaugh darüber ärgert. Das gelingt, aber mit welchem Unheil!
Es gibt viel Spaß zu erleben und es geht eine Menge Porzellan
kaputt. Die Zuschauer kommen auf ihre Kosten.
Zahlreiche
neue Sketche wurden mit dem zweiten Teil verarbeitet, weil Tom Baker
unbedingt die
Familienehre verteidigen will. Seine Versuche sich auf
sportliche Art mit dem Nachbarn zu revanchieren mißglücken nur
allzuoft. Es ist die Freizeitgesellschaft pur, die hier
aufgeführt wird. Dazu gehört auch das Baumstammrollen im See.
Wer zuerst ins Wasser fällt, hat verloren!
Das
Kinoerlebnis wird von amerikanischer Leichtigkeit und
Beschwingtheit getragen. Es ist eben alles "milky way". Ohne
jede Tiefgründigkeit versucht sich "Im DUTZEND BILLIGER" an der
Oberfläche zu halten, was dank der Schule STEVE MARTINS und
seiner Crew und dem permanenten Unternehmungswillen aktiv zu
sein, um auf der nächsthöheren Sprosse zu landen, auch gelingen
dürfte. Wasser zum planschen ist genug vorhanden. Mit dieser
Devise, hinein ins Vergnügen wem danach zumute ist!
Rolf E. Maass
Spieldauer 94
Minuten
Ohne
Altersbeschränkung
Kinostart war der 23. Februar 2006
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