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Potsdam, 10.
Januar 2012 – Den (am 10. Januar) von Brandenburgs
Wirtschaftsminister Ralf Christoffers (Die Linke) vorgestellten
Entwurf der Energiestrategie 2030 für Brandenburg kommentiert
Anike Peters, Energie-Expertin von Greenpeace:
„Mit der
(am 10. Januar) vorgestellten Braunkohle-Strategie verwirft
Brandenburg seine bisherigen Klimaziele und verbaut sich eine
nachhaltige Versorgung mit 100 Prozent Erneuerbaren Energien.
Brandenburg blockiert so die Energiewende. Das
Wirtschaftsministerium hätte bessere Rahmenbedingung für den Bau
von Gaskraftwerken als Brückentechnologie ermöglichen müssen.
Unabdingbar dafür ist der Ausstieg aus der klimaschädlichen
Braunkohle. Braunkohlekraftwerke sind Klimakiller und viel zu
schwerfällig, um die Schwankungen von Sonnen- und Windenergie
auszugleichen.“
Hamburg, 11. Januar 2012 - Den Bau zehn Meter hoher Mauern um
die Atommüll-Zwischenlager an den bayerischen AKW-Standorten
Gundremmingen und Isar kommentiert Greenpeace Atomexperte
Tobias Riedl:
„Die Baumassnahmen sollen die Atommülllager gegen terroristische
Angriffe schützen. Schon seit Monaten verfügt die
Bundesregierung über neue Erkenntnisse zur Bedrohungslage von
Atomanlagen. Vor diesem Hintergrund ist es unverantwortlich von
Bundesumweltminister Röttgen, zwar die Zwischenlager
aufzurüsten, aber die benachbarten Reaktoren ohne weiteren
Schutz am Netz zu lassen.“
Anmerkungen: Greenpeace erhielt im November 2011 Kenntnis
davon, dass auch das Umweltministerium in Niedersachsen offenbar
von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) über „neuere
Erkenntnisse über Tatmittel und Täterverhalten“ informiert
wurde, die im Falle eines Anschlags zur „Freisetzung von großen
Mengen radioaktiver Stoffe“ führen könnten. Das niedersächsische
Umweltministerium wurde aufgefordert, das Castor-Zwischenlager
in Gorleben dringend durch bauliche Sicherheitsmassnahmen zum
Schutz vor Anschlägen zu ertüchtigen. Das Schreiben des
niedersächsischen Umweltministeriums an Greenpeace finden Sie im
Internet unter
http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/atomkraft/Antragsablehnung.pdf.
Den dazugehörigen Artikel finden Sie unter
http://gpurl.de/terrorgefahr.
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