Occupy:Frankfurt definiert sich als demokratische Bewegung aus der Mitte der Gesellschaft
 

Meldung Occupy:Frankfurt, vom 22. Oktober 2011

Occupy:Frankfurt ist Teil einer globalen Bewegung, die sich gegen die Macht der Finanzmärkte und Banken richtet. Ausgehend von den Protesten an der New Yorker Wall Street ist auch die Bankenstadt Frankfurt ein zentraler Ort für friedliche Demonstrationen.

 

Auch bedingt durch das große Medienecho der vergangenen Tage mußten die Veranstalter von Occupy:Frankfurt feststellen, daß inzwischen eine große Anzahl teils bekannter, teils unbekannter Organisationen das positive öffentliche Interesse für eigene Zwecke zu mißbrauchen versucht. Occupy:Frankfurt definiert sich klar als demokratische Bewegung aus der Mitte der Gesellschaft, die alle Schichten, alle Altersstufen und alle Nationalitäten umfaßt. Aus diesem Grund distanziert sich Occupy:Frankfurt klar von einengenden Tendenzen, die dieser Ausrichtung entgegenlaufen.  

 

Da sich Occupy:Frankfurt ebenso wie andere Occupy–Bewegungen nicht als streng hierarchische Organisation, sondern als Gemeinschaftskollektiv definiert, wird Wolfram Siener die Bewegung künftig weder als offizieller Pressesprecher noch als Sprachrohr der Bewegung repräsentieren. Aus diesem Grund bittet Occupy:Frankfurt die Medienvertreter um Verständnis, daß ab sofort eine Gruppe von Sprechern Auskunft zu allen Anfragen geben wird.

 

Konsensbedürftige Inhalte werden dabei grundsätzlich in den täglichen Versammlungen, den sogenannten Asambleas, erörtert und gemeinschaftlich beschlossen. Durch eine Asamblea bringen sich die Teilnehmer in die Gesamtstruktur ein und gestalten beispielsweise auch Kulturprogamme und Workshops. Derzeit entstehen in diesem Rahmen verschiedene Arbeitsgruppen, deren Angebote allen interessierten Bürgern offenstehen.   

 

Ergänzend dazu beginnt das Presseteam von Occupy:Frankfurt ab nächster Woche unter dem Namen Klargestellt eine Informationsreihe, die schriftlich und in Form eines Podcasts sämtliche auf dem Camp und den Demonstrationen vertretenen Organisationen, Parteien und Gruppierungen vorstellen wird. Gesprächspartner erhalten dabei in Form eines Fragenkatalogs die Möglichkeit zur Vorstellung ihrer Ziele und Ideen. Anschließend wird ein Team von Occupy: Frankfurt diese Rückmeldungen mit den Ideen der Bewegung vergleichen und kommentieren.

 

www.occupyfrankfurt.de

 

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vom 05. November 2011